Marius Leitdorf

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Marius Leitdorf der Verrückter Herrscher des Averlands

Kurfürst Marius Leitdorf von Averland war der Prinz von Averheim.

Im Jahre 2502 IC führte er eine fatale Strafexpedition gegen die Halblinge des Mootlandes, was ihm massive Kritik der anderen Kurfürsten des Imperiums und die Drohung Imperator Karl Franz' eintrug, ihn notfalls mittels militärischer Gewalt zu maßregeln.

In der Folge entsandte der Imperator seinen Champion Ludwig Schwarzhelm an den Hof von Averheim, dessen Auftrag es war, sicherzustellen, daß Leitdorf dem Imperium durch sein exzentrisches Verhalten nicht noch mehr Schaden zufügte. Unter der Anleitung Schwarzhelms ernannte Leitdorf Berater, die zumindest seine schlimmsten Exzesse unter Kontrolle halten konnten.

2515 IC, unmittelbar nach den Verwüstungen des Ostlands durch Waaagh! Azhag, eilte er mit einer zusammengewürfelten Armee aus Truppen der verschiedenen imperialen Provinzen den Bewohnern des Ostlands zur Hilfe, als diese im Winter von einer großen Horde Chaosbarbaren und Kriegern aller vier Dunklen Götter attackiert wurden, die unter dem Kommando des Slaanesh-Champions Sigvald des Prächtigen stand. Auf dem Weg ins Ostland trug er allerdings nahe Sudenheim auch eine Schlacht gegen einen Artilleriezug aus Nuln aus, dessen Kommandant Großmarschall Ludwig Gutmann von Tzeentchs dämonischem Wechselbalg in Gestalt des Feuerzauberers Ludas Luddace manipuliert worden war.

Tatsächlich hatte wohl der Averländer Kurfürst als Einziger erkannt, daß mit diesem Berater etwas nicht stimmte, und nach dem der Dämon sich enttarnt hatte und erschlagen worden war, endete der sinnlose, imperiale Bruderkampf. Anschließend übernahm Marius Leitdorf selbst das Kommando über die vereinten imperialen Streitkräfte, und konnte in der Folge Siegvalds Chaoshorde auf dem gefrorenen Boden Ostlands bei den Ruinen eines uralten, dem Chaos geweihten Schädeltempels mit Erfolg zurückschlagen.

Einige Jahre später bat er dann 2519 IC seinerseits den Imperator um dessen Unterstützung bei der Abwehr eines Ork-Waaagh!s, die Karl Franz ihm auch gewährte. Wenig später fiel er dann in der Schlacht im Vorgebirge des Nachtfeuerpasses durch die Hand des Waaaghbosses Vorghaz Eisenkiefa und stellte so seine persönliche Ehre wieder her.

Er war auch als Verrückter Herrscher des Averlands bekannt, mürrisch, griesgrämig und jähzornig. Zeitweise war er jedoch so schwermütig, daß er wochenlang mit niemandem redete. Seine Persönlichkeitsschwankungen die bis zur Raserei gingen, machten ihn in keinem Hof - weder dem eines Kurfürsten noch dem in Altdorf - zu einem gern gesehenen Gast.

Er kleidete sich meist auffällig geckenhaft, in teuerster Seide oder Samt, erlaubte sich oft aus bloßen Launen heraus grobe Taktlosigkeiten gegenüber anderen imperialen Adeligen, badete regelmäßig in Buttermilch mit Rosmarin und führte manchmal Gespräche mit seinem Schlachtross namens "Blümchen".

Er galt als verrückt, doch gleichzeitig als scharf- und kunstsinnig. Er war Dichter, Maler, Erfinder und Gerätetüftler höchster Stufe und galt als bester oder zweitbester Schwertkämpfer des Imperiums. Lediglich Kurt Helborg soll ihm im Schwertkampf überlegen gewesen sein, doch trotz langjähriger Fehde kam es nie zum Kampf zwischen den beiden.

Marius Leitdorf war jedoch mit Sicherheit der beste Schwertkämpfer mit zwei Klingen. Diese Technik, mit Runenklinge und Langdolch ausgeführt, war eines seiner Markenzeichen. Er hinterließ keinen legitimen Thronfolger, und ein neuer Kurfürst wurde - nicht zuletzt in Folge der Ereignisse des Sturm des Chaos - bislang noch nicht ernannt. Sein einziger Sohn - Rufus Leitdorf - soll einer Liebesnacht mit einer Dienerin entsprungen sein.

Erst nach seinem Tod bekannte sich erstmals die Chaoskultistin Natassja dazu, für Leitdorfs Wahnsinn verantwortlich zu sein, indem sie ihn immer wieder in Träumen heimsuchte. Sie beschreibt Leitdorf als zu charakterstark, so dass sie ihn nie kontrollieren konnte. Der Wahnsinn war eher eine Nebenwirkung ihrer gescheiterten Versuche.

Spieltechnisches

Marius Leitdorf war in der 4. und 5. Edition ein Besonderes Charaktermodell im Spiel Warhammer Fantasy Battles.

Miniaturen

Kurfürst Marius Leitdorf von Averland
(4. Edition)
Marius Leitdorf von Averland
(7. Edition)
Imperium
Kommandanten General des Imperiums · Meisterzauberer · Erzlektor · Großmeister
Helden Hauptmann · Magier · Sigmarpriester · Technikus · Hexenjäger
Kerneinheiten Hellebardenträger · Speerträger · Schwertkämpfer · Armbrustschützen · Musketenschützen · Bogenschützen · Miliz · Ordensritter
Eliteeinheiten Bihandkämpfer · Demigreifen-Ritter · Reichsgarde · Jäger · Pistoliere · Schützenreiter · Imperiale Großkanone · Mörser · Flagellanten
Seltene Einheiten Höllenfeuer Salvenkanone · Höllensturm Raketen Lafette · Dampfpanzer · Celestrisches Orkanium · Luminarium des Hysh
Besondere Charaktermodelle Imperator Karl Franz · Kurt Helborg · Balthasar Gelt · Großtheogonist Volkmar · Marius Leitdorf · Ludwig Schwartzhelm · Luthor Huss · Markus Wulfhart

Quellen