Mootland

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Lage des Mootland innerhalb des Imperiums

Das Mootland, von den Bürgern des Imperiums auch oft nur als Moot bezeichnet, war das traditionell das Siedlungsgebiet der Halblinge.

Geographie

Das Gebiet zwischen den Aver, dem Oberaver und den Blauwasser war etwa 120x100 Meilen groß. Obwohl es auf den ersten Blick wie ein wundervoller Ort mit weiten Tälern und sanften Hügeln aussah, war es bei genauerer Betrachtung überfüllt mit heruntergekommenen Dörfern die oft sehr verdreckt waren.

Geschichte

Der berüchtigt unfähige Imperator Boris Goldhorter, der zur Zeit der Großen Pest regierte, gewährte dem Mootland im Jahre 1010 IC in Anerkennung der Leistungen seines Halbling-Küchenchefs Autonomie und den Ältesten des Mootlands Stimme und Sitz in der Runde der Kurfürsten.

Anderen Quellen zu Folge war es sein Vorgänger Ludwig der Fette (der vor der Anstellung eines Halblings als Küchenchef noch als Ludwig der Dünne bekannt war), der den Halblingen 1010 IC die Satzungsurkunde und damit das Recht auf Selbstverwaltung und den Sitz im Rat der Kurfürsten gewährte.7 Diese Variante ist wahrscheinlich zutreffend, da die Regierungszeit Boris' von 1053-1115 IC dauerte, und Boris Goldhorter somit 1010 IC noch kein Imperator war.

Aus unerfindlichen Gründen lag das Mootland oft in der Einfallsschneise von Ork Waaaghs und wurde schon oft von Orks und Goblins gebrandschatzt. Besonders verheerend war in diesem Zusammenhang der Waaagh! Gorbad unter Gorbad Eisenfaust, dessen Goblins die riesigen Getreidefelder anzündeten und dessen Steinschleudaz Flöße mit über den Moot fliehenden Halblingen für Zielübungen missbrauchten.

Obwohl viele Halblinge auch in Averland und Stirland lebten, waren die nachbarschaftlichen Beziehungen der Provinzen angespannt. Der «wahnsinnige Kurfürst von Averland» Marius Leitdorf führte 2502 IC sogar einen - zum Glück letztlich erfolglosen - Vernichtungskrieg gegen die Halblinge, wegen eines gescheiterten Straßenbauprojektes. Direkter Auslöser war eine geplante Brücke über den Stir. Die Mootländer erhielten nach der Niederlage des bis dato größten Halblingheeres in der Schlacht von Wassernah überraschend Hilfe von den Ogern des Gelagemeister Stammes.

Wichtige Orte

Das Mootland hatte keine Hauptstadt. Die Sitzungen der Dorfältesten trafen sich immer in der erfolgreichsten Stadt des Vorjahres, sprich: der Stadt die bei imperialen Wettbewerben die meisten Siege Errungen hatte. Die größten Städte waren Brandenberry im Westen des Landes, Leedlton im Osten und Bogglewort im Norden an der Grenze zu Stirland.

Andere wichtige Orte waren die Hornsby Fähre, die Ruinen von Moldberg und die jammernden Wälder. Die Hornsby Fähre war die einzige Möglichkeit im Zentrum des Mootlands den Aver zu überqueren. Angeblich sabotierte die Familie Hornsby seit Jahrzehnten alle Versuche eine Brücke oder weitere Fährmöglichkeiten zu bauen.

Nördlich von Brandenberry lagen die Ruienen von Moldberg, die Überreste einer Festung die vor langer Zeit zerstört wurde. Angeblich suchten die Geister der ehemaligen Bewohner die Ruinen immer noch heim. Im Südwesten des Mootlands lagen die jammernden Wälder. Im Gegensatz zu sämtlichen anderen Wäldern im Mootland, die alle recht dünn bewachsen waren, war der Wald sehr dicht und dunkel. Angeblich war er verflucht und alle Reisenden die den Wald betraten, verließen ihn nie wieder. Viele Leute schrieben das Verschwinden der Reisenden jedoch eher den Waldelfen zu als irgendwelchen Geistern.

Des weitern waren für alle Reisenden Orte wie der «Tanzende Hund», der «Lachende Hintern» und andere Gasthäuser sehr wichtig. Es war schon fast ein Brauch bei Bewohnern des Imperiums, auf Reisen durch das Mootland soviele Gasthäuser wie möglich aufzusuchen.

Politik und Armee

Die Dörfer verwalteten sich alle selbst und Entscheidungen wurden in Dorfsitzungen getroffen. In diesen Sitzungen wurde auch jedes Jahr ein Ältester gewählt der das Dorf bei den großen Versammlungen vertrat in denen wichtige Entscheidungen getroffen wurden die das ganze Land betrafen.

Das Mootland besaß kein stehendes Heer und somit auch keine Staatsfarben, obwohl das Zeichen des Hahnes sehr populär war und die bei Bedarf aufgestellten Kämpfer eine gemeinsame Farbe, meist grün oder rot an der Ausrüstung trugen und es hier und da auch formalere Uniformen gab.7 Bei der Verteidigung verließ man sich hauptsächlich auf die Hilfe des Imperiums und stellte nur Milizen auf.

Andere Namen zu Anderen Zeiten und/oder ihre Bedeutung

Mootland wurde auch als Thingstätte bezeichnet.

Quellen