Luminarium des Hysh

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Luminarium des Hysh

Ein Luminarium des Hysh (engl. Luminark of Hysh) ist eine arkane Kriegsmaschine in den Armeen des Imperiums.

Hintergrund

Die Luminarien des Hysh wurden von den Lichtmagiern des Lichtordens zu Altdorf erdacht, und mit Unterstützung der Technikusakademie gebaut. Sie gelten als Kriegsaltäre der Lichtmagie und des magischen Windes Hysh, auch, wenn die imperialen Magierorden an und für sich keine religiöse Organisation oder Glaubensgemeinschaft sind.

Beschreibung

Die als Luminarium bezeichnete, arkane Apparatur besteht aus einer für gewöhnlich weiß angestrichenen, mit einer Vielzahl goldener, arkaner Symbole dekorierten und von unzähligen Kerzen (und Feuerschalen) beleuchteten Kutsche, die in der Regel von gepanzerten Schlachtrössern gezogen wird. Während die von einem Akolythen gelenkte Kutsche ungezählte Schriftrollen und Grimoirien der Lichtmagie transportiert, in dem der Meisterzauberer seine Sprüche nachschlagen kann, befindet sich das eigentliche Luminarium auf dem Dach des Fahrzeugs, wohin eine mit Goldblech beschlagene Treppe aus dem Kutscheninneren hinaufführt: Eine Reihe von hintereinander angeordneten Linsen und Prismen aus geschliffenem Glas und Kristall, die mittels eines Drehgelenks und verschiedener Hebel und Kurbeln in jede Richtung geschwenkt und auf ein Ziel ausgerichtet werden können. Durch die Linsen und Prismen vermag der Meisterzauberer des Lichtordens oder einer der Akolythen seine Zauber zu einem tödlichen Flammenstrahl zu fokussieren, der in der Lage ist, sich durch Reihen feindlicher Infanteristen zu brennen, oder selbst die mächtigsten Monster niederzustrecken. 1 Wie verheerend Luminarien des Hysh sich in den Straßen einer imperialen Stadt auswirken konnten, erlebten die Bürger Altdorfs zudem, als 2415 IC der Hohe Luminarius Horx dem Größenwahn verfiel, und einen Krieg mit den anderen Magierorden vom Zaun brach, um sich mit Gewalt das Amt des Obersten Patriarchen der Magierorden anzueignen. Damals schossen diese arkanen Konstrukte im Dienste des Lichtordens Lanzen gleißenden Lichts quer durch die Stadt, und verursachten schwere Feuersbrünste.2 - Wegen ihres enormen, zerstörerischen Potentials werden derartige Konstruktionen unter normalen Umständen allerdings nur in Zeiten höchster Not und ausschließlich auf ausdrücklichen Befehl des amtierenden Patriarchen des Ordens der Lichtmagie zum Einsatz gebracht... 1

Konstruktionsbedingt ist ein Luminarium des Hysh allerdings in schwierigem, unebenen Gelände kaum mit vernünftiger Geschwindigkeit zu bewegen, und bietet auch feindlichem Beschuss keinen nennenswerten Widerstand. Daher wird es - wenn es auf holprigen Boden umstürzen sollte oder von feindlichen Kanonenkugeln oder einem Geschoss einer Steinschleuder getroffen wird - leicht auseinander brechen und sich in einen Haufen Trümmer und Glasscherben verwandeln, wenn die Magier und ihre Akolyteh, die auf dem Luminarium mitfahren, eine derartige Katastrophe nicht durch starke Abwehrzauber verhindern.

Luminarium des Hysh - mit Meisterzauberer und Akolyth
Die Konstruktion von Linsen und Prismen - Herzstück des arkanen Mechanismus
Gepanzerte Zugtiere des Luminarium des Hysh mit Wappen des Lichtordens

Miniaturen

Games Workshop hat im Mai 2012 einen mehrteiligen Kunststoffbausatz veröffentlicht, aus dem sowohl ein Luminarium des Hysh als auch ein Celestrisches Orkanium gebaut werden kann.

Imperium
Kommandanten General des Imperiums · Meisterzauberer · Erzlektor · Großmeister
Helden Hauptmann · Magier · Sigmarpriester · Technikus · Hexenjäger
Kerneinheiten Hellebardenträger · Speerträger · Schwertkämpfer · Armbrustschützen · Musketenschützen · Bogenschützen · Miliz · Ordensritter
Eliteeinheiten Bihandkämpfer · Demigreifen-Ritter · Reichsgarde · Jäger · Pistoliere · Schützenreiter · Imperiale Großkanone · Mörser · Flagellanten
Seltene Einheiten Höllenfeuer Salvenkanone · Höllensturm Raketen Lafette · Dampfpanzer · Celestrisches Orkanium · Luminarium des Hysh
Besondere Charaktermodelle Imperator Karl Franz · Kurt Helborg · Balthasar Gelt · Großtheogonist Volkmar · Marius Leitdorf · Ludwig Schwartzhelm · Luthor Huss · Markus Wulfhart

Quellen