Armee der Niederen Lande

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Die Armee der Niederen Lande oder Marienburger Söldnerarmee ist üblicherweise wie folgt strukturiert.1

Kommandanten & Helden

Die Armee führt stehts ein Söldnergeneral oder Bürgermeister, der die selben Auswirkungen auf die Truppen hat wie ein Kurfürst des Imperiums, oder ein Zauberer.

Kerneinheiten

Die Marienburger Kerneinheiten sind sehr weit gefächert. Neben einfachen Milizen treten auch gut ausgebildete Staatstruppen, zu denen Schwertkämpfer, Hellebardenträger und Speerträger gehören, den Feinden des Imperiums im Nahkampf entgegen - während Bogenschützen, Armbrustschützen und Musketenschützen die feindlichen Reihen lieber auf Distanz zu dezimieren. Meist besteht die Hälfte dieser Einheiten jedoch aus angeworbenen Söldnern aus der ganzen Welt.

Eliteeinheiten

Zu den Marienburger Eliteeinheiten zählen die Pistoliere, die mit Pistolen bewaffnet sind und die an den Flanken des Gegner entlang reiten und ihn mit Salven der neumodischen Schwarzpulverwaffen eindecken und ihn in Unruhe stürzen. Hier sind es vor allem angeworbene Gauner, die reich genug sind sich die teuere Ausrüstung zu leisten können aber auch abenteuerlustige Söhne der Patrizierschaft und der reichen Kaufmannsfamilien. Kanonen und Mörser, die aus den Gießereien der ganzen Alten Welt kommen, bilden einen Grundstock für viele Marienburger Armeen und sind deshalb häufiger anzutreffen.

Seltene Einheiten

Flagellanten sind von den Wirren des Krieges und anderer furchtbarer Erlebnisse verrückt gewordene Individuen die niemals aus einem Kampf flüchten würden. Sie leben in ständiger Erwartung des nahe Weltunterganges, den sie auch lauthals verkündigen, die Bürger des Imperiums zur Reue mahnen und sich selber geisseln für ihre Sünden. Da sie schon in ihrer persönlichen Hölle leben und sowieso mit ihrem nahen Tod rechnen, schreckt sie nichts und niemand mehr. Daneben gilt die Leibwache des Bürgermeisters bzw. des Söldnergenerals aus Bihandkämpfern als herrausragende Einheit, die allerdings selten anzutreffen ist, und deren Mitglieder auch nicht so unnachgiebig sind, wie die entsprechender Formationen des Imperiums. Schließlich geht es hier nur um Geld, und nicht um die Ehre.

Galerie

Marienburger Generäle, Hauptleute und Unteroffiziere entstammen häufig dem Geldadel der Handelsstadt, zumeist den Reihen der zweiten oder dritten Söhne, die keine Lust haben, in irgend einem Kontor zu versauern. Dem entsprechend auffällig und teuer ist auch ihre Ausrüstung, was Wämser aus Samt und Seide und feingearbeitete Brustpanzer von den besten Plattnern mit aufwändigen Gravuren und sogar Juwelenbesatz ebenso umfasst, wie meisterhaft gefertigte Duellpistolen und kostbare Rapiere sowie zahlreiche Schmuckstücke. In Marienburg tragen viele Männer sogar Ohrringe - etwas, wofür man sie im konservativen Reikland oder Middenheim auf der Straße anspucken oder verprügeln würde. Die einfachen Milizen rekrutieren sich dagegen in der Regel aus dem Gesindel des Hafenviertels und sind dem entsprechend weniger strahlende Erscheinungen. 2

Marienburger Hauptleute zu Fuß und zu Pferde (für Mortheim)
Marienburger Hauptleute zu Fuß (für Mortheim)
Marienburger Feldwaibel bzw. Champions (für Mortheim)
Marienburger Jünglinge (für Mortheim)

Quellen