Nagash

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Nagash (* -2000 IC, + ????) ist der größte Nekromant aller Zeiten und Ursache des Fluches des Untodes.

Nagash
Nagash Grafik.jpg
Beruf
Todesfürst
geboren
2000 IC
Besonderheiten
Erschaffer des Untodes


Allgemeines

Nagash war der erste und größte Nekromant und ist es auch noch in den heutigen Tagen in der Warhammerwelt.

"Wichtiges Zitat"

+++Autor, Quelle+++ Quelle?

Lebenszeit

Jugend

-2000 IC6 Nagash war der erstgeborene Sohn von König Khetep. Er begleitete seinen Vater im Alter von 16 Jahren auf einem Feldzug in den südlichen Dschungel gegen die Echsenmenschen um die khemrische Kolonie Rasetra zu sichern. Als sein Vater durch ein Dschungelfieber auf das Krankenbett gezwungen wurde, übernahm Nagash das Kommando über die Armee und zerschmettere den Widerstand der Echsenmenschenstämme kompromisslos. Nach der Genesung seines Vaters ließ dieser die kurze Regentschaft Nagashs aus den Aufzeichnungen löschen. Anschließend schickte König Khetep Nagash der Tradition für adlige erstgeborene Söhne entsprechend in die Priesterausbildung.

Nagashs Aufstieg -1950 IC bis -1750 IC

Nagash war einst ein Priester des Todes, der die Kranken und Schwachen sterben sah, und beschloss, sich niemals diesem Schicksal hinzugeben. Wenige Schriften sind über seine lebenden Jahre überliefert, vermutlich, weil das Volk von Nehekhara seinen Namen aus ihrer Geschichte tilgen wollte. Bewiesen ist, das er der Bruder des Königs Thutep von Khemri war. Er war ebenfalls der jüngste Hohepriester in der Geschichte des Totenkults von Khemri. Aus Eifersucht, und im Glauben das sein Bruder mehr Macht besaß als er, ließ er ihn lebend in der Pyramide ihres Vaters König Khetep einmauern. So wurde er zum Priesterkönig der mächtigsten Stadt im alten Nehekhara, Khemri. Unter Mithilfe seines obersten Akolythen und Wesirs Arkhan führten sie unaussprechliche Rituale durch. Doch ihre Fortschritte waren begrenzt.

Durch eine große Ladung Sklaven aus Zandri im Jahre -1968 IC6 änderte sich alles. Unter ihnen waren drei Druchii, Elfen, Wesen, von denen man sonst lediglich wenige seltsame Geschichten hörten. Sie waren an die Küste gespült worden und schnellstmöglich in Ketten gelegt.

Die Sklaven erbauten seine Pyramide, nicht aber die drei Druchii, die durch schwerste Ketten und Schwarzen Lotus gefügig gemacht wurden. Aus Furcht vor ihren geheimnisvollen Kräften ließ er sie nie ganz aus der Gewalt der Drogen und folterte über 10 Jahre lang ihre Körper. Er wußte von ihren magischen Fähigkeiten, und eine der Sklaven war tatsächlich eine Magierin. Er lernte von den Winden der Magie, von den Kräften des Blutes, die den Dunkelelfen ein nahezu ewiges Leben schenkten, und von der seltsamen Kraft von Obsidian. Die anderen Dunkelelfen waren bereits tot, als Nagash mit Hilfe eines Obsidiandolches Augen und Zunge der Magierin entfernte, die Arme und Beine abschnitt und sie in Obsidian sperrte und lebend zu den toten Druchii in seiner Pyramide warf.

Krieg in Nehekhara -1750 IC bis -1600 IC

Siehe Krieg der Toten

Nagash, Cover-Artwork zu Nagash the Sorceror

Nagash war nun bereits sehr mächtig. Er sammelte Akolythen um sich und entwickelte die unheilige Kunst der Nekromantie, deren Kräfte ihm ein längeres Leben ermöglichten. Trotzdem konnte der ehemalige Priester des Todes dem Fluch des Alterns nicht entkommen und so verwelkte sein Körper Jahr für Jahr. bald jedoch hatte er das Elixier des Nagash entwickelt, das ihm ewiges Leben schenkte und ihn zum ersten Todesfürsten machte. Faktisch wurde und ist Nagash das einzige Wesen der Welt, dessen Seele immer wiederkehrt. Arkhan und sämtliche Akolythen folgten seinem Weg. Die Schwarze Pyramide war fast vollendet, doch zu Nagashs Unglück scherte er sich kaum mehr um die Grenzen des Reiches, und verließ mit seiner Priesterschaft nur noch selten Khemri oder die Schwarze Pyramide, die als Fokus der Schwarzen Magie funktionieren sollte. Jahr um Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt vergingen, bis nach über hundert Jahren eine geheime Versammlung unter Prinz Lahmizzar von Lahmia abgehalten wurde, in der sich die anderen Adligen entschlossen ihre Kräfte zu vereinen und gegen Nagash ins Feld zu ziehen. Grund für den Krieg war die Entweihung der Ushabti durch Nagash, die von Statuen der verehrten Göttern zu wenig mehr als dämonischen Dienern wurden. Der Krieg dauerte sehr lange und verdarb fast ganz Nehekhara mit der schwarzen Magie der Nekromantie.

Zwischenzeitlich war ein Sieg der Allianz sehr nahe, da Nagash sich in seine fertige Pyramide zurück ziehen musste, als die vereinten Streitkräfte das Monument umzingelten, in der Hoffnung, Nagash und seinen Truppen würden irgendwann Nahrung und Wasser ausgehen. Doch der Nekromant erweckte eine gewaltige Horde von Skeletten und führte diese in die Schlacht gegen die feindlichen Verbündeten. Von den Untoten entsetzt, verbündeten sich die Bewohner Khemris auch mit den anderen Prinzen. Lahmizzar fiel in der Schlacht, doch seinem Sohn Lahmizzash gelang es dreißig Jahre später schließlich Nagash zu besiegen, woraufhin dessen Armee ebenfalls zusammenfiel. Einer seiner treuesten Anhänger, Arkhan der Schwarze, entkam jedoch und führte weiter Krieg gegen die Städte Nehekharas.

Nach Nagashs Tod wurde die Pyramide geplündert und viele seiner unheiligen Werke, die sich dort befanden, wurden zerstört. Unter diesen Werken befand sich auch eines der Neun Bücher des Nagash, das jedoch von der Tochter Lahmizzars Neferata gefunden wurde und so nicht das Schicksal der anderen Artefakte teilte. Später würde sie mit diesem Buch und dem Elixier des Nagash experimentieren und zum ersten Vampir werden. Nagashs Körper wurde jedoch nie gefunden.

Nagash zum Zweiten -1500 IC bis -1350 IC

Nagash, Cover-Artwork zu Nagash the Unbroken

Jahrzehnte nach seiner Niederlage stand Nagash wieder von den Toten auf. Er floh jedoch aus Khemri und wanderte zum Krüppelgrat im Osten des Weltrandgebirges, wo er später seine Festung Nagashizzar errichtete. Er wurde gejagt von Visionen seines eigenen Todes, den er mehr als alles andere fürchtete. Doch auf dem Weg durch die Salzwüste, die als Splitterland bekannt war, starb er endgültig. Er gab jedoch seinen Körper nicht auf und zerrte ihn an die Küste der Schorfsee. Durch das in der Schorfsee abgelagerte Warpgestein regenerierte sein Körper. Jahrelang lebte er dort in einer Höhle als Eremit und nahm mehr und mehr Warpstein zu sich und spürte wie seine Kräfte wuchsen. Gleichzeitig starb sein Fleisch, seine Augen schmolzen und begannen zu Höhlen eines unirdischen Leuchtens zu werden. Seine Nägel wurden zu stahlharten Dolchen, mit denen er auch den trockenen Schlamm der Küste aufnehmen konnte und so getrockneten Warpstein zu sich nahm. Die wilden Stämme der Gegend verhalfen ihm, durch ihre unfreiwilligen Opfer, zu neuen Experimenten.

Er versuchte die Toten zu beherrschen wie er in der Heimat Khemri die Ushabti bewegen konnte. Seine Versuche waren lange Zeit wenig erfolgreich, doch stieg der Erfolg über die Jahre. Nach und nach ließ er durch die Toten Warpstein in der Fluchgrotte abbauen, und errichtete Nagashizzar. Bald sandte er etliche der Untoten aus um weitere Menschen zu fangen, die in seinen Dienst gestellt werden sollten. Nach und nach begannen die Barbaren ihn als Gott zu verehren. Bald herrschte er über ein großes Reich, das zweihundert Jahre andauerte und seine Bewohner wurden zu den Nagashi. Um den Besitz des Warpsteins begann ein jahrzehntelanger Krieg mit den Skaven, die sich schließlich mit ihm verbündeten, um Warpstein im Austausch gegen Unterstützung zu erhalten.

Aufgrund steigender Mutationen und dem aufkommen erster Chaoskulte, die Dämonen und nicht ihn anbeteten erließ er eine finstere Anweisung an sein Volk: Sie sollten die frisch Gestorbenen essen, als Ehrerbietung ihrer Leistungen. Noch warmes Blut und die Unmengen an Warpstein korrumpierten die barbarischen Stämme der Menschen am Ufer der verseuchten Schorfsee, sodass diese die ersten Ghoule wurden. Nagash erweckte Massen von Untoten, da seine sterblichen Sklaven in den Warpsteinminen wie die Fliegen starben. Da auch sein Körper von der Chaossubstanz angegriffen wurde, schmiedete er sich seine magische Rüstung und die Zauberkrone, die seine nekromantische Macht noch verstärken sollte.

-1200 IC bis -1170 IC6

Die Aristokratie Lahmias, die inzwischen aus Vampiren bestand, zog den Zorn der anderen Herrscher Nehekharas auf sich, weil sie die Menschen lediglich als Vieh betrachteten und ihre Opfer auch in den benachbarten Königreichen suchten. Wieder wurde eine Versammlung einberufen um der erneuten Bedrohung zu begegnen, doch die Vampirherrscher Lahmias sandten Boten zu Nagash an den Krüppelgrat, um sich mit dem großen Nekromanten zu verbünden. Jetzt griff eine Koalition der anderen Königreiche unter Führung Khemris Lahmia an. Sieben Tage währte der Kampf um die Tempelanlagen Lahmias, doch trotz der Kraft der Vampire und der mächtigen Zauber des Nagash ging der Tempel des Blutes in Flammen auf und nur wenige Vampire konnten entkommen.

Alle dieser Flüchtigen schlossen sich dem großen Nekromanten Nagash in seiner Festung am Krüppelgrat, Nagashizzar, an und lernten viele Geheimnisse der Nekromantie von ihm. Besonders Wsoran tat sich hier hervor. Sie wurden wurden ein wichtiger Teil seiner weitreichenden Pläne, und Vashanesh wurde ihr Führer, von des schwarz gerüsteten Nekromanten Gnaden. Er erwählte ihn, da sein Schützling Wsoran leider nicht das Charisma aufwies, um die Vampire zu führen, und die Vampire ihrerseits von Neferata zu enttäuscht waren. Nagash nahm den Vampiren die Fähigkeit Furcht zu empfinden, ein sehr zweischneidiges Geschenk, doch die Vampire, alle weit weniger mächtig als Nagash selbst, mussten das unfreiwillige Geschenk annehmen.

Wieder gingen viele Jahrzehnte ins Land, in denen Nagash seine Kräfte für seinen Rachefeldzug sammelte und Nekropolen plünderte, um die Untoten zu erwecken und seine Armee durch sie zu stärken.

-1163 IC bis -1152 IC6

Mit seiner untoten Streitmacht zogen Nagash und die Vampire schließlich gen Süden um sich zu rächen, doch blieben ihnen Siege zunächst verwehrt. Der bereits lange schwelende Streit unter den Vampiren wurde durch den Selbstmord Vashaneshs noch weiter zugespitzt und so flohen die ersten Vampire mit ihren Kindern in alle Himmelsrichtungen mitten in der Schlacht des Goldenen Schädels.10.1

Einzig Wsoran blieb bei seinem Meister. Unterdessen konzentrierte Nagash seine Kräfte darauf, eine Seuche gegen Nehekhara zu entfesseln und die Toten zu erwecken. Skaven schleiften endlose Massen an Grünhäuten nach Nagashizzar und trieben sie in die Fluchgrotte, um ihren Lohn, Warpstein, zu erhalten. Abertausende grünhäutige Zombies standen nun unter dem Befehl Nagashs. Vermutlich durch Lord Virion ließ er die Oasen und Flüsse des Reiches mit Warpstein vergiften. Nun konnte er die Truppen Alcadizaars - der auch die Allianz gegen Lahmia anführte - besiegen. Wsoran und Arkhan führten den Angriff auf die Allianz durch. Es war ein siegreicher Krieg, der letztlich Alcadizaar in Ketten nach Nagashizzar führte, den Arkhan gefangen nahm. Als Belohnung für seine Treue ließ Nagash Wsoran seine mystischen neun Bücher studieren, wodurch sich dessen ohnehin großes Wissen unglaublich verstärkte und er gewaltige finstere Kräfte entwickelte.

Das Große Ritual

Siehe Großes Erwachen

Nagash wirkte -1151 IC6 das große Ritual des Erwachens. Er ließ hunderte und aberhunderte von Grünhäuten töten um ihr Sekhem freizusetzen, bis der Himmel über Nagashizzar und der Schorfsee glühte. Alle lebenden Wesen der Warhammerwelt hatten in dieser Nacht Albträume, und es heißt, sogar die Götter konnten dem Anblick nicht standhalten. Von seinem höchsten Turm aus warf Nagash händeweise Warpsteinstaub in die Luft und sprach seine finsteren Flüche über die Welt. Der Warpsteinstaub wurde zu einer schwarzen Wolke, die über die Ebenen Nehekharas nieder regnete. Die Toten erwachten, die Länder der Toten waren geboren. Nehekhara war nicht mehr. Nagash fiel anschließend erschöpft in Trance auf seinen Thron.

Die Skaven, die von Nagashs Plan, die ganze Warhammerwelt in ein Untotenreich zu verwandeln, nichts hielten, und vor allem in Panik gerieten, dass tausende von Toten nicht aufzuhalten wären, fürchteten seine Rache für ihren früheren Angriff. Doch die Mehrheit der Skaven hatten Angst, ihre Waffen seien zu schwach, andere hatten vorallem Angst vor Nagash selbst und seiner Rache. So verschafften sie dem in Nagashs Kerker gefangenen Alcadizaar eine Warpsteinwaffe von nie dagewesener Tödlichkeit, die Grimmklinge. Sie öffneten seine Zelle und genau ein Jahr nach seiner Machtübernahme wurde Nagash von dem bereits todkranken und wahnsinnigen Alcadizaar auf seinem Thron gefunden. Seine Augen waren gedimmt, die Runen seiner Krone leuchteten nicht mehr. Alcadizaar hielt es für eine List, doch holte er aus und vernichtete beinahe Nagash mit dem ersten Schlag. Doch dessen Hand blockierte den Schlag, fiel zu Boden und rannte von dannen, wie eine Spinne die vor dem Licht flüchtet in die dunklen Katakomben. Nagash warf dunkle Zauber, doch die begabtesten Magier des Rats der 13 schützten Alcadizaar aus sicherer Entfernung in Skavenblight. Mit einem zweiten beherzten Angriff schlug der letzte lebende Nehekharianer zu, doch zerfetzt Nagashs Gegenangriff seinen Hals. Wieder und wieder schlug er zu, und langsam wirken die Runen des Schwertes und Nagash zerfiel zu Staub. Alcadizaars Hass ließ ihn immer weiter auf ihn einschlagen bis jeder Knochen in viele Teile gebrochen war. Mit Nagashs Krone in der Hand und seinem Schwert verließ er die Feste. Die Skaven stürmten die Feste und verbrannten Nagash in seinen eigenen Warpsteinöfen. Von seiner Klaue jedoch fanden sie keine Anzeichen. Viele Untote zerfielen, doch die alten, von den Priestern des Todes geweihten Toten Khemris blieben erwacht. Settra vereinte sie erneut und bildete das Reich der Toten, in dem binnen 1000 Jahren jedes, aber auch das kleinste Kunstwerk in ein Stück des Totenkults verwandelt werden wird.

Strigos

Siehe Strigos

Der durch Folter, Kerkerhaft und den Auswirkungen der Grimmklinge, die ihren Träger ebenso zerstörte wie den Gegner, dem Tode nahe Alcadizaar nahm Nagashs Zauberkrone als Trophäe und floh aus Nagashizzar. Als er schließlich zusammenbrach und starb, hatte er die Düsterlande erreicht. Sein Leichnam wurde von Kadon, einem Schamanen eines Barbarenstamms, der in der Steppe lebte, als der eines Prinzen erkannt und dementsprechend in einem Hügelgrab beigesetzt. Die Zauberkrone jedoch behielt der Schamane, was sein Schicksal besiegeln sollte: Ein Fragment von Nagashs Geist, das in der Krone konserviert war, flüsterte zu dem Mann und unter seinem Einfluss errichtete der Schamane die Stadt Mourkain, Morgheim oder Morghum, wie sie in anderen Quellen genannt wird. Er begann Nagash als Gott zu verehren, schrieb die bösen Einflüsterungen des großen Nekromanten nieder und schuf sein Nekromantenkönigreich. Die Herrschaft über Strigos ging an Ushoran über, einen der Vampirältesten, der Mourkain zu einer "besseren Version" des antiken Lahmia machen wollte, und nach 100 Jahren den Schamanen tötete1. Die Stadt und das Reich wurden jedoch von einem Waaagh der Orks und Goblins angegriffen, während Ushoran gegen eine Invasion von Barbaren aus dem Norden kämpfte. Trotz der beschworenen Zombies wurde Mourkain letztlich eingenommen, wobei Ushoran von dem Orkschamanen Redeye getötet wurde, nachdem er seinerseits den Waaaghboss der Grünhäute erschlagen hatte. Dieser Schamane fiel seinerseits einem Goblinpfeil zum Opfer, aber einer der überlebenden Schüler Kadons floh mit der Zauberkrone nach Norden.

Anmerkung:Nach älteren Informationen fiel Kadon selbst erst bei der Einnahme Mourkains durch die Orks einem Goblinpfeil zum Opfer. Mehr dazu im Artikel Strigos (Reich)

Krieg gegen Sigmar

Nagash gegen Sigmar, Cover-Artwork zu God King

Als Nagash nach seiner Vernichtung in Nagashizzar Jahrhunderte später in seinem Sarkophag in der verrufenen Schwarzen Pyramiden in Khemri erneut auferstand (anderen Quellen zufolge -15 IC in Nagashizzar6), musste er feststellen, dass die Gruftkönige nicht bereit waren, sich seiner Herrschaft zu unterwerfen und sich ihm mit ihren Skelettkriegern entgegenstellten. Es dauerte ein Jahr um einen Tropfen seiner Selbst in seinen Sarkophag zu bringen, und er war ein Schatten seiner Selbst. Bei weitem noch nicht wieder auf dem Gipfel seiner Macht und ohne genügend Anhänger und Gefolgsleute verließ er Nehekhara und kehrte zum Krüppelgrat zurück, gefolgt von loyalen Anhängern und Arkhan dem Schwarzen.

Dort allerdings fand er seine Festung voller Skaven des Riekek Klans vor, die Nagashizzar verwüstet und die Warpsteinminen fast komplett ausgebeutet hatten. Er löschte mit den Ghoulen, die noch immer an den Ufern der Schorfsee hausten, den Skavenklan in nur einer Nacht aus und nahm seine Stadt wieder in Besitz. In der Folgezeit belagerten die Skaven Nagashizzar, bis schließlich Arkhan der Schwarze, Fürst des Todes und treuer Akolyth Nagashs, sie in der Schlacht am Todesfelsen besiegte und die Belagerung aufhob. Danach gaben die Rattenmenschen den Versuch auf, die Festung des Großen Nekromanten erobern zu wollen. Nagash fand schnell heraus, dass es nicht mehr ausreichend Warpstein gab, um sein großes Ritual erneut zu sprechen. Er ließ sich seine neue Klaue bauen, beschwor die Geister der Toten und lernte, was in den Jahrhunderten seit seinem Tod geschah. Nun wandte Nagash seinen Blick nach Norden, da er seine Zauberkrone zurückbegehrte.

Er zog ins Gebiet des heutigen Imperiums und lagerte in Athel Tamara, einer früheren Elfenfestung. Er sandte ein Gespenst als Boten zu Sigmar, der die Stämme der Menschen gegen die Orks und Goblins geeint hatte. Sigmar und seine Gefolgsleute hatten den Nekromanten, der aus dem zerstörten Morgheim nach Norden geflohen war, erschlagen und die Zauberkrone sichergestellt. Nagash verlangte von Sigmar Heldenhammer, ihm die Zauberkrone auszuhändigen, woraufhin er friedlich verschwinden werde. Sigmar lehnte dieses Ansinnen ab, weil er die Bosheit Nagashs erkannte und das Unheil, das in der Krone wohnte. Sigmar erschlug das Gespenst und nur dessen Mantel blieb zurück, den er verbrennen ließ. Nagash rief eine große Armee zusammen, doch kein Vampir antwortete. Nagashs Ultimatum verstrich und es kam zum Kampf, wobei zahllose Untote an der Seite des Großen Nekromanten kämpften. Obwohl auf Nagashs Kommando Vampire aus den Wäldern auftauchten und Sigmar in den Rücken fielen, vermochte Nagash es nicht, seinen Gegner zu besiegen. Er wurde von Sigmars Hammer Ghal Maraz schwer verwundet und floh nach Nagashizzar zurück, wo er seinen Wunden erlag. Während seine untoten Armeen bei seiner Flucht zu Knochen und Staub zerfielen, blieb Krell, einer von Nagashs Fürsten der Finsternis, übrig und zog eine Schneise des Schreckens und der Vernichtung durch das Imperium, ehe er besiegt und in einer Gruft im Grauen Gebirge eingemauert wurde. Nagash verfluchte die Vampire erneut, da sie nicht (oder nur sehr spät) kamen, auf dass sie vor Sigmars Zeichen flüchten müssen, wie er vor Sigmar flüchten musste.

Nagash heute

1681 IC erwacht Nagash erneut von den Toten und mit ihm stehen in der gesamten Warhammerwelt die Toten auf. Die Nacht der lebenden Toten fordert zahllose Opfer unter den Menschen, als Zombies und Skelette sich erheben und über die Sterblichen herfallen. Die führerlosen Untoten können zwar fast überall bezwungen werden, wie es sich jedoch am Beispiel von Tobaro zeigen lässt, ist der Preis dafür in mancher Ortschaft jedoch ein schrecklicher Blutzoll. Es heißt, Nagash säße seither auf seinem Thron in Nagashizzar und brüte vor sich hin. Möglicherweise ist er - wie die ältesten noch lebenden Slann - in Starre gefallen, aber er ist immer noch unvorstellbar mächtig und sein Einfluss ist überall spürbar, wo die wandelnden Toten umgehen.

Die Letzten Tage

Siehe Die Letzten Tage und Nagashs Rückkehr

Auferstehung

Krieg in Nehekhara

Apotheose

Zeitalter der Mythen

Siehe Zeitalter der Mythen

Nagash war im Reich Shyish begraben und wurde schließlich von Sigmar gefunden. Aufgrund ihres gemeinsamen Kampfes gegen das Chaos im vorherigen Zeitalter, arbeiteten sie wieder zusammen, um den Reichen der Sterblichen Ordnung zu bringen. Untote Horden errichteten Festungen zur Verteidigung der Großen Allianz und kämpften gegen das Chaos.11

Schließlich kam es aber aufgrund von Nagashs Drang nach Alleinherrschaft zum Bruch zwischen den beiden Göttern.11

Zeitalter des Chaos

Siehe Zeitalter des Chaos

Als die Mächte der Ordnung kurz vor einem Sieg gegen das Chaos standen, verriet Nagash Sigmar und griff seinen ehemaligen Verbündeten jenseits der Sternenlosen Tore an. Seine Motivation ist nicht bekannt, aber einige Gelehrte glauben, er wollte so die Gunst der Chaosgötter erringen und sein Reich vor ihren Angriffen schützen.11

Unabhängig davon wurden die Mächte der Ordnung vom Chaos überrannt und schließlich auch Shyish angegriffen, als Nagash gerade von Sternenlosen Toren zurückkehrte. In diesen Hügelgrabkriegen drangen die Skaven in das Reich der Untoten ein und zerstörten seine Schwarze Pyramide. Schließlich wurde Nagash selbst getötet und seine Überreste von seinen Mortarchen fortgebracht.11

Zeitalter des Sigmar

Siehe Zeitalter des Sigmar

Schließlich öffneten sich die Sternenlosen Tore wieder und Nagash kehrte zurück. Nach anfänglichen Erfolgen gegen die Eindringlinge in seinem Reich warf er seine begehrlichen Blicke nun auch auf die restlichen Reiche der Sterblichen.11

Ausrüstung

Nagash trägt Alakanash, den Stab der Macht, Morikhane, die Schwarze Rüstung, sowie Zefet-nebtar, die Klinge Mortis. Außerdem ist er auch Autor und momentaner Besitzer der Neun Bücher des Nagash.9

Verehrung

Nagash wurde von den Stämmen in der Nähe des Krüppelgrates als Gott verehrt.9

Anhänger

Sein eifrigster Anhänger ist und war Arkhan.

Reliquien

Eins seiner wichtigsten Hinterlassenschaften waren die Neun Bücher des Nagash, sowie seine eigene Hand.

Zusätzliche Informationen

Artworks

Nagash gegen Sigmar (Artwork)

Miniaturen

Nagash der Große Nekromant (4. Edition)
Nagash, Beeindruckender Eigenbau von Florian Kniep, Gewinner des Slayer Sword 2003 beim deutschen Golden Demon-Wettbewerb
Nagash, Miniatur zur End Times-Kampagne mit einem Skelettkrieger zum Größenvergleich (Plastikbausatz)
Götter der Reiche der Sterblichen
Inkarnationen Alarielle - Gorkamorka (Gork und Mork - Große Spinne - Sun-eater) - Grimnir - Grungni - Malerion - Nagash - Sigmar - Teclis - Tyrion
Gottbestien Argentine - Behemet - Chimerac - Dracothion - Hydragos - Ignax - Nyxtor - Vulcatrix - Vytrix - Ymnnog
Chaosgötter Große Gehörnte Ratte - Hashut - Khorne - Necoho - Nurgle - Slaanesh - Tzeentch
Sonstige Bad Moon - Khaine - Kurnoth - Y'ulea

Anmerkungen

In der 4. Edition war Nagash ein besonderes Charaktermodell der Untoten, die Miniatur ist heute noch über die Mail Order erhältlich.

Seit dem Erscheinen des Armeebuch Vampire 5. Edition gibt es allerdings keine gültigen Regeln mehr für Nagash. Laut Aussagen von Games Workshops Spieldesignern auf Games Days und bei anderen Gelegenheiten sollte es auch in Zukunft keine mehr geben, da er zu übermächtig wäre.

Mit der Veröffentlichung der "Warhammer: The End Times"-Kampagne muss diese Aussage allerdings als überholt gelten.

Quellen