Grenzgrafschaften

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Grenzgrafschaften oder Grenzfürstentümer (engl. Border Princes) - sind eine anarchistische Region der Alten Welt. Unzählige Klein- und Kleinstfürstentümer und -staaten kämpfen hier ebenso mit- und gegeneinander wie gegen die Orks und Goblins und barbarischen Menschen aus den Ländern der Finsternis und den Düsterlanden ums Überleben.


Grenzgrafschaften
Basisdaten
Anarchie
Währung
Karte


Allgemeines

Die Grenzgrafschaften sind kein Teil des Imperiums, aber als einziger starker Nachbar, als Vorposten und aufgrund der guten Anbindung mehr oder minder mit ihm assoziiert.

Geographie

Einer der stabilsten, größten und mächtigsten unter diesen Ministaaten ist das Fürstentum Khypris.

Ein anderes Herzogtum war Alfori in der Nähe des Tals der Netze im Osten der Grafschaften.4.1

In der teils kargen, teils aber auch waldbedeckten Landschaft östlich des Apuccinigebirges erheben sich zahlreiche Grabhügel aus vorgeschichtlicher Zeit. Die Schätze dieser Hügelgräber locken so manchen unvorsichtigen Grabräuber an, der das Risiko eingeht, den unruhigen Schlummer der Untoten zu stören.

Der Hvargir-Wald liegt an der Grenze der Grafschaften.4.2

Geschichte

Die Letzten Tage

Siehe Die Letzten Tage

Während Manfred von Carstein die Grenzgrafschaften auf der Suche nach der Grimmklinge bereiste, waren diese Länder bereits in einen heftigen Krieg mit den Skaven verwickelt.4.2

Unzählige Festungen und Dörfer waren bereits von den Rattenmenschen zerstört und ihre Einwohner versklavt worden.4.2

Undatiert

In den Augen der Menschen des Imperiums lebt hier faktisch der Abschaum der Alten Welt: Mörder, Diebe und Banditen. Daher stieß der Vorschlag während des Konklaves des Lichts, auch die Herrscher bzw. Bewohner der Grenzgrafschaften in die Abwehrbemühungen gegen den Sturm des Chaos mit einzubinden, weitestgehend auf Ablehnung.

Miliär

Zahllosen Banden von Orks, von denen der Fluß Orco, der im Norden die Grenzgrafschaften teilt und in die Lagune der Tränen mündet, seinen Namen hat, durchstreifen die vom Krieg zerrissenen Länder. Außerdem haben auch der Hobgoblin Söldnergeneral Ghazak Khan und verschiedene grünhäutige Söldnerbanden vom Schlage von Oglah Khans Wolfsreitern ihre Lager in dieser Region.

Gegen all diese Bedrohungen haben die Herrscher Luccinis die Grenze zu den Grenzfürstentümern mit der mächtigen Festung Monte Castello gesichert. Dieses gewaltige Kastell - stets von den besten tileatischen Söldnern bemannt - bewacht nicht nur den Landweg aus den Grenzgrafschaften. Zusätzlich kann die Festung an der Bucht der Wracks auch die Einfahrt vom schwarzen Golf in die Lagune der Tränen sperren. Schon viele Armeen der marodierenden Orks und Goblins wurden hier aufgehalten, abgewehrt und zerschlagen, ehe sie nach Tilea einfallen konnten. Auf der anderen Seite kommen aus den Grenzgrafschaften aber auch viele der Söldnerritter nach Tilea, die in den Stadtstaaten eine Anstellung suchen, so wie Volands Venatoren oder ähnliche schwere Kavallerie.

Kultur

Besiedelt werden die Grenzgrafschaften vorallem von Ausgestoßenen und ins Exil getriebenen Aristokraten aus dem Imperium, Tilea und Bretonia, aber auch landlose Ritter, jüngere Söhne und Abenteurer aller Couleur haben sich hier niedergelassen. Viele der selbsternannten Herrscher - üblicher Weise Grenzfürsten oder -grafen genannt - sind Raubritter, ehemalige Söldner oder kaum mehr als Räuberhauptleute, und die Grenzgrafschaften gelten als notorische Brutstätte für Wegelagerer und schlimmeres: Da die Region so zerrissen und chaotisch ist, können hier Zauberer, die anderswo den Hexenjägern zum Opfer fielen, ungestört ihren Experimenten nachgehen, Nekromanten treiben ebenso offen ihr Unwesen, wie überall sonst verbotene Chaoskulte.

Untote werden hier mehr oder weniger offen toleriert und die Herrscher der Grenzgrafschaften schrecken nicht davor zurück untote Krieger oder Nekromanten als Söldner anzuwerben.4.2

Quellen