Länder Tileas

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Die Stadtstaaten von Tilea sind kleine Reiche im Süden des Imperiums.


Stadtstaaten Tilea
Basisdaten
Stadtstaaten
Hauptstadt
keine
Währung
Karte
Tilea politisch.JPG
Tilea.JPG


Lage

Die Länder Tileas sind eine Gruppe von Kleinstaaten südlich des Imperiums, begrenzt vom Grauen und Schwarzen Gebirge, dem Apuccinigebirge und der Tileatischen See.

Die Stadtstaaten

Tilea ist kein geeinter Staat, sondern vielmehr eine Ansammlung von Stadtstaaten, die sich untereinander bekriegen.

Zu den bekannten Stadtstaaten zählen:

An der Südspitze Tileas findet sich die Pirateninsel Sartosa.

Geschichte

Die Letzten Tage

Siehe Die Letzten Tage und Großer Aufstieg der Skaven

Die Länder von Tilea und Estalia waren das erste Ziel der Skaven während ihres großen Krieges zum Erlangen der Weltherrschaft und fielen innerhalb kürzester Zeit aufgrund der gigantischen Menge der Rattenflut, sowie deren ausgefeilter Vorbereitung.2

Regenten

Diese mächtigen Städte, die das dünn besiedelte Umland beherrschen, weisen unterschiedlichen Regierungsformen auf, die von despotischen Handelsfürsten bis hin zu republikanischen Konzilen reichen. Sie beherrbergen in ihren Mauern ebenso geckenhafte Prinzen wie reichen Händlern und skrupellose Geldverleiher, gefährliche Assassinen und Duellisten die sich der Vendetta widmen genauso, fortschrittlichen Handwerkern und zahlreiche Künstler. Tatsächlich ist es so, das die Tileaner sich für die mutigsten Kämpfer und die talentiertesten Handwerker der Alten Welt halten.

Miliär

Tilea gilt als Heimat der Söldner, da die sich untereinander befehdenden Handelsstädte kein stehendes Heer unterhalten, sondern ausschließlich Söldnerarmeen unter Führung charismatischer Söldnergeneräle einsetzen. Während die Tileaner bereitwillig Angehöriger anderer Völker und Rassen - einschließlich der Grünhäute - als Söldner anheuern, sichern sie die Grenze zum Ork-verseuchten gesetzlosen Gebiet der Grenzgrafschaften mit der mächtigen Festung Monte Castello gegen die Gefahr einer Invasion.

Weiterhin ist Tilea für seine Armbrustschützen und seine Pikenträger berühmt, die einen Großteil der Söldnerarmeen ausmachen, ebenso wie für seine riskanten Expeditionen und Entdeckungsfahrten in die Neue Welt, die Südlande und in den Fernen Osten.

Die Hafenstädte - Tobaro, Miragliano, Remas und Luccini - unterhalten große Galeerenflotten, und streiten miteinander sowie mit den Piraten Sartosas und den Korsaren Arabias um die Seeherrschaft über die Tileatische See.

Kultur

Der Name des Landes leitet sich möglicher Weise von der urzeitlichen Stadt Tylos ab, deren Ruinen mitten in den verrufenen Zombiesümpfe im Nordwesten Tileas liegen, und den Kern Skavenblights bilden, der Hauptstadt des Tiefenreichs der Skaven. Andere sprechen von Tyleus als Namensgeber, dem traditionellem Vater der Tileaner aus der tileanischen Folklore.

Die Landbevölkerung dagegen ist zu meist arm, da das tileatische Klima zwar Wein- und Obstanbau begünstigt, aber oftmals auch viel zu trocken ist. Ratten- und Mäuseplagen bedrohen die Ernten, und die Skaven sind für die Dörfer eine ebenso allgegenwärtige Gefahr wie Banditen. Viele Bauern arbeiten als Landarbeiter auf den Landgütern, deren Besitzer zu den reichen Handelsherren in den Stadtstaaten gehören. Während der zahlreichen Kleinkriege sind sie - sofern sie sich nicht rechtzeitig hinter den Stadtmauern in Sicherheit bringen können - den marodierenden Söldnerarmeen eines El Cadavo oder eines Ghazak Khan mehr oder minder schutzlos ausgeliefert.

Tileatische Burg

Die Architektur Tileas vereint Elemente der massiven Bauweise der Zwerge mit den Hinterlassenschaften der Elfen, deren aufgegebene Kolonien mit den Ruinen der himmelwärtsstrebenden Türme den Grundstock mehrerer Städte bildeten. Die Tileaner fügten dieser Mischung die Tradition glasierter Ziegeldächer, Säulenarkaden auf den meist getünchten Mauern um die Innenhöfe und - von Miragliano ausgehend - die architektonische Mode des «Schiefen Turms» hinzu.

Zusätzliche Informationen

Tilea wird im Armeebuch Söldner 5. Edition von WHFB umfassend beschrieben.

Der Hintergrund ist ganz offensichtlich sehr stark vom antiken Rom und Griechenland sowie vom Italien des Mittelalters und der Renaissance inspiriert.

Quellen

Weblinks