Chaoszwerge

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Chaoszwergenkrieger (4. Edition, Plastik)

Die Chaoszwerge oder Dämonenzwerge entstanden weitgehend zu der Zeit, als die frühesten Zwerge einst aus dem südlich gelegenen Heimatland ihrer Vorfahren nach Norden wanderten. Das geschah schon vor so langer Zeit, dass inzwischen niemand mehr zu sagen vermag, wann genau die Zwerge ihre Wanderungen begannen oder wie lange sie brauchten. Ihr Vormarsch ging wahrscheinlich sehr langsam vonstatten, da sie den Pfad und die Geschwindigkeit ihrer Wanderung nach Norden von der Lage der natürlichen Erzvorkommen bestimmen ließen. Auf ihrem Vormarsch ließen sie zudem überall im Weltrandgebirge verstreute Zwergenklans als sesshafte Siedler zurück. Damals wie heute waren Zwerge ein zähes, ausdauerndes Volk, das selbst in diesem öden, lebensfeindlichen Land zu überleben vermochte.

Am Ende ihrer langen Wanderung gelangten die Zwerge schließlich bis zum nördlichsten Zipfel des Landes östlich des Weltrandgebirges, einem ausgestorbenen und mit gebleichten Knochen zahlloser Lebewesen übersäten Gebiet, das als Länder der Finsternis bekannt ist. Sie gaben diesem kalten, kahlen Land den Namen Tzorn Uzkul oder Das Große Schädelland. Aus dem Großen Schädelland wandten sich viele Zwerge wieder zurück nach Süden, abgeschreckt von der hier herrschenden Kälte und den nur dürftigen Erzlagern dieser Gegend. Andere wandten sich nach Westen in das Gebiet von Norsca, wo sie sich zwischen den kalten Bergen ansiedelten. Einige, die Mutigen und Törichten, durchquerten das Große Schädelland auch in Richtung Osten und erreichten so die Trauerberge. Eine Zeitlang hielten diese weit verstreuten Zwergenstämme noch Kontakt miteinander, aber schon bald sollte der Ansturm des Chaos sie unfreiwillig voneinander abschneiden.

Die Zwerge im Westen glaubten, dass ihre Brüder tot seien, vom Sturm des Chaos ausgelöscht. Aber die Wahrheit war um vieles tragischer: Die Energien des Chaos hatten die widerstandsfähigen Zwerge nicht getötet, sondern sie langsam verändert und schrecklich mutiert. Die Ahnengötter antworteten nicht auf ihre Hilferufe.

Die Dawi'zharr

Viele von ihnen begannen in ihrer Verzweiflung Hashut zu verehren, den Gott des Feuers und der Dunkelheit und opferten in seinem Namen unzählige Leben. Während nahezu alle anderen Zwerge die Magie verachten und kaum Zauberer hervorbringen, entwickelten sich unter diesen Dawi'zharr mächtige Magier, die die vulkanischen Kräfte aus den finsteren Tiefen der Warhammerwelt zu nutzen vermochten. Diese Chaoszwergenzauberer herrschen jetzt gemeinsam mit den Tyrannen und Despoten über ihr finsteres, verzerrtes und hartherziges Volk, aus dem auch Stierzentauren, Riesentauren und Lammasi hervorgegangen sind.

Die Frurndar

Diejenigen der Chaoszwerge, die sich nicht mit ihren Brüdern zu dem Reich der Chaoszwerge Zharr-Naggrund zusammenschlossen, fanden keinen Weg aus wilden Mutationen und wurden von den Zwergen des Karaz Ankor als Frurndar bezeichnet.

Quellen