Goldmagie

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Goldmagier (Plastik, 4. Edition)

Goldmagie,auch als Gelbe Magie, Lehre des Metalls, Zweite Lehre der Magie, Transmutationsmagie oder schlicht Alchemie bezeichnet nutzt den Wind von Chamon. Imperiale Goldmagier befassen sich mit der Umwandlung von Metallen und anderen Grundelementen, der Belebung mechanischer Geschöpfe und der Untersuchung magischer Elexiere. Ihr Symbol ist ein aufsteigender Adler, meist Golden dargestellt.

Sprengstoffe und die berüchtigte Substanz Alkahest, die jeden Stoff aufzulösen vermag, entstehen ebenso in den Laboratorien und Werkstätten des Goldordens zu Altdorf, wie Parfüms, Seifen und neuartige Legierungen. Es heißt in der Bevölkerung, daß der Goldorden seit der Gründung der Magieakademien wesentlich zum Reichtum des Imperiums beigetragen und eine große Zahl an kostbaren Erfindungen gemacht hätte. Die Herstellung von sogenanntem Narrengold, das flüchtig ist, und sich nach einer Weile wieder in seine Ausgangssubstanz zurück verwandelt, ist den Goldmagiern dagegen nach dem Reglement der Magieorden strengstens untersagt, um eine Schädigung des Rufes der Akademie zu vermeiden. Unedles Metall dauerhaft in Gold umzuwandeln stellt dagegen das ultimative Ziel der Goldmagier dar, das bislang jedoch noch nicht erreicht wurde. Dafür sind Goldmagier jedoch dafür bekannt, Teile ihres eigenen Körpers dauerhaft zu vergolden, als offensichtlichen Beweis ihrer Fähigkeiten, oder als Konsequenz schrecklicher Fehlversuche.

Zu den Methoden, mit denen Goldmagier ihren Feinden auf dem Schlachtfeld zu Leibe rücken, gehören

Andere Manipulationen, mit denen Goldmagier in der Vergangenheit erfolgreich waren, umfassten z. B. auch den Trick, den Geist ihrer Opfer zu verwirren, so daß diese von akutem Goldfieber erfasst jegliches Interesse am um sie herum tobenden Kampf verloren.

Goldmagier
(4. Edition, Metall)
Goldmagier
(7. Edition, Plastik)

In einem Sturm der Magie erschafft der Alchimist noch viel mächtigere Zauber:

  • Meteoreisenpanzer: der Goldmagier formt aus Eisen und Silber mächtige Rüstungen
  • Quecksilbeklingen lässt die Klingen verbündeter Einheiten geradezu in die feindlichen Rüstungen fließen
  • Gehennas Goldsphäre: durch das Aussprechen drei heiliger Silben erschafft der Magier eine Sphäre die jeden Feind, den sie berührt, in Gold verwandelt

Goldmagie bei anderen Völkern

Die wenigen, schwachen Zauberer des Zwergenvolkes, die unter den Dawi Ausgestoßene sind, haben sich in der Vergangenheit fast immer mit Goldmagie befasst, und auch die Magier der Hochelfen Ulthuans widmen sich der Alchemie, als deren unumstrittene Meister sie gelten. Vermutlich greifen die finsteren Chaoszwergenzauberer neben der Herrschaft über Feuer, Asche und vulkanische Kräfte aus dem Erdinneren ebenfalls auf die Magie des Metalls zurück. Daneben ist auch das Kaiserreich Cathay im Fernen Osten für seine Alchemisten berühmt und zur Zeit der drei Imperatoren - lange vor Magnus dem Frommen - versuchten Menschen im Imperium unter Verwendung des in Mortheim gefundenen Morsstein Blei zu Gold zu machen. Außerdem heißt es, daß Skinkschamanen die von dem Alten Tlazcotl gesegnet wurden, sich der Magie des Metalls zu bedienen wissen.

Bekannte Alchimisten

Der wohl berühmteste lebende Goldmagier ist Balthasar Gelt aus den Grenzgrafschaften, der noch recht junge Großmeister des Goldordens und derzeitiger Oberster Patriarch aller Magieorden im Imperium der seinen Amtsvorgänger Tyrus Gorman vom Feuerorden im Zauberduell besiegte.

Quelle