Krüppelgrat

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Am Krüppelgrat, einer Bergformation im Weltrandgebirge, schlug vor Urzeiten ein gewaltiger Warpsteinmeteorid ein.1 Nagash, der erste und größte Nekromant ließ sich dort nach seiner ersten Auferstehung und anschließenden Flucht aus Khemri nieder, und begann damit, die reichen Vorkommen an Verwerfungsgestein und Meteoreisen auszubeuten. Durch seine Untoten ließ er die Fluchgrotte ausschachten und die Stadt Nagashizzar errichten. Diese wurde das erste und bedeutendste Nekromantenkönigreich.

Nagashs Aktivitäten verwüsteten die gesamte Umgebung des Krüppelgrats: Durch den Abraum aus seinen Warpsteinminen entstand nördlich der Schorfsee die tote Einöde des Nagash und das Binnenmeer wurde so sehr verseucht, daß die menschlichen Barbaren, die sich dem Nekromanten in abergläubischer Verehrung unterworfen hatten, an seinen Ufern kaum überleben konnten. Diese unglücklichen Menschen wurden von Nagash zum rituellen Kanibalismus getrieben, degenerierten und wurden zu den ersten Ghoulen.

Gegen die Skaven, die ebenfalls Anspruch auf die Warpsteinvorkommen am Krüppelgrat erhoben, führten Nagash und sein erster Schüler, Arkhan der Schwarze, langwierige Kriege. Diese fortgesetzten Auseinandersetzungen hatten ein zeitweiliges Bündnis, den Verrat der Rattenmenschen, Nagashs zweiten Tod, die Auslöschung des Riekek Klans und letztlich den Rückzug der Truppen des Rates der 13 zur Folge.

Die Umgebung des Krüppelgrats wird selbst von den Grünhäuten gemieden, was nicht nur an fehlender Beute und sonstigen Lebensgrundlagen liegt: Die Orks und Goblins haben immer noch unbewußte Erinnerungen daran, daß seiner Zeit ganze Orkstämme von den - damals mit Nagash verbündeten - Skaven in die Fluchgrotte getrieben wurden, um dem großen Nekromanten als Opfer zu dienen.

Quelle