Zwölf Schlachten des Gilles

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Auf seinem langen Weg, das bretonische Reich zu bilden, musste der Einiger, Gilles le Breton viele Schlachten schlagen, die als Zwölf Schlachten des Gilles in die Annalen der bretonischen Geschichte eingingen. Sie erzählen nicht nur von den einzelnen Schlachten gegen zahllose Gegner, sondern auch davon, wie Gilles seine Gralsgefährten traf und wie sie gemeinsam das Land befreiten.

Alle diese Schlachten fanden in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren statt, und zwar zwischen 977 und 978 IC. Sie sind in einer Fassung von Adelrond de Couronne überliefert. Ob die Erzählungen von Dramatisierung und Schönigung durchsetzt sind ist wahrscheinlich, bleibt aber Spekulation.

Erste Schlacht des Gilles

In der Nacht vor der Schlacht, gewährte die bretonische Göttin, die Herrin des Sees, Gilles und seinen Begleitern, Thierulf de Lyonesse und Landuin de Mousillon, die Gunst aus ihrem Gral zu trinken. So wurde diese Ritter die ersten Gralsritter überhaupt. Am Morgen ritten die drei stolz und erleuchtet in die Schlacht. Laut der Legende fällten sie über zweitausend Grünhäute. Und die, die nicht erschlagen wurden, wurden ins Meer gedrängt, wo sie ertranken.

Nach diesem erfolgreichen Massaker, schlossen sich Marcus de Bordeleaux und Fredemund d'Aquitaine der Gemeinschaft an. Hier wird auch die Standarte der Herrin des Sees zum ersten Mal genannt.

Der Ort der Schlacht war vermutlich westlich vom Wald von Châlons, direkt am großen Ozean.

Zweite Schlacht des Gilles

Auf Weisung Gilles, machte sich die Armee auf, um den belagerten Brionne beizustehen. Nach einer kurzen Seereise, ging sie nördlich von Brionne wieder an Land. Auf dem Marsch stieß die Armee des Gilles auf eine große Horde der Orks & Goblins, die wohl eine Nachhut des Belagerungsheeres war. Viele Lindwürmer schienen diese Armee fast unbesiegbar zu machen, doch als Fredemund d'Aquitaine in sein magisches Falkenhorn stieß, stürzten die Lindwürmer zu Boden. Die Ritter warfen sich daraufhin in den Feind und vernichteten ihn.

Dritte Schlacht des Gilles

Die Gefährten erreichen Brionne gerade, als dessen Herr, Balduin de Brionne mit seinen letzten Mannen einen verzweifelten Ausfall wagt. Gilles Armee schmettert in die grüne Horde und schließlich trifft er Balduin inmitten des Schlachtfeldes. Beide reichen sich die Hand wie Brüder. Nachdem der letzte Feind erschlagen ist, schließt sich Balduin den Gralsgefährten an.

Vierte Schlacht des Gilles

Sie setzten über den Fluß Brienne und erreichten so Carcassonne. Hier schloss sich Lambard de Carcassonne an und führte sie durch sein Land hinüber nach Quenelles. Hier ereilte sie die Nachricht, dass Loren in Flammen stand und die Orks die Bäume dieses heiligen Waldes fällen würden. Die Gefährten zerschlugen die Bedrohung, gesegnet von der Herrin des Sees, die ihre Zuflucht verteidigen wollte. Auch der Wald selbst und die Feengeister kämpfen in der Schlacht.

Am Morgen nach der Schlacht, schloss sich Rademund de Quenelles der Gemeinschaft an.

Fünfte Schlacht des Gilles

Die Gemeinschaft eilte nach Parravon, dass seinerseits belagert wurde. Doch als sie dort ankommen, ist die Stadt fast zerstört. Riesen und Goblins morden und plündern. Nur der tapfere Agilgar de Parravon auf seinem Pegasus leistete noch erbitterten Widerstand. Doch als Gilles und seine Gefährten in den Feind schmettern, wendet sich der Verlauf zum Guten und der Feind wird gnadenlos besiegt. Agilgar schloss sich anschließend der Gemeinschaft an.

Sechste Schlacht des Gilles

Kurz darauf erreichen sie die Festung Montfort, westlich des Axtschartenpasses. Hier kämpfe der spätere Gralsgefährte Martred de Montfort einen brutalen Kampf gegen tausende Nachtgoblins. Gilles und seine Begleiter warfen sich tapfer ins Getümmel. Doch dann wurde der Einiger von einem Speer durchbohrt und sank nieder. Die Gralsgefährten schlossen einen Kreis um ihren Führer und trugen ihn sicher aus der Schlacht. Doch Gilles drohte zu sterben und die Heilkundigen gaben keinen Grund zu Hoffnung. Doch die Herrin des Sees rettete ihren Helden und am nächsten Tag, war Gilles wieder völlig gesundet.

Erneut stießen die Ritter in die Schlacht und erschlugen zahllose der Grünhäute. Gilles allein tötete drei Lindwürmer, einen davon mit dem Speer, der ihn selbst getroffen hatte. Nach einer Woche, waren endlich alle Gegner erschlagen oder geflohen und die Gefährten hatten gesiegt.

Siebte Schlacht des Gilles

Zornentbrannt und entschlossen stellte Gilles dem Feinde nach, seine Gefährten stets dabei. Tief im Grauen Gebirge machten sie ihre Feinde vollkommen nieder und erschlugen auch zahlreiche Trolle und andere Bestien. Auch der König der Goblins wurde aufgespießt und getötet.

Achte Schlacht des Gilles

Die Armee zog westwärts, tiefer ins Landesinnere hinein. In Gisoreux schließt sich der Führer des Landes an: Beren de Gisoreux. Doch plötzlich treffen sie erneut auf eine Armee der Grünhäute, die offenbar von einer große Gruppe von Schamanen angeführt wird. Doch die Herrin des Sees behütet ihre Helden vor schädlicher Magie und so gelingt es den Rittern, die Feindarmee auszulöschen.

Neunte Schlacht des Gilles

Weiter westwärts, erreichten die Ritter Mousillon, das Land von Landuin. Zunächst freudiger Erwartung fanden sie es in Trümmer vor. Vernichtung und Verwesung war überall zu sehen und Landuins Familie wurde erschlagen. Von Folgar d'Artois erfuhren sie, dass Untote das Land verwüstet hatten. Die Gefährten stellten den Feind. Gilles erschlug einen Drachen, Landuin einen zweiköpfigen Riesen und Agilgar zahlreiche Riesenfledermäuse. Schließlich vernichteten sie den Vampir, der die Untoten erschaffen hatte.

Zehnte Schlacht des Gilles

Die Gefährten zogen weiter nach Norden und erreichten die Hafenstadt L'Anguille. Doch die Stadt und ihr Herr, Corduin de L'Anguille, wurden von Barbaren aus dem Norden bedrängt. Wieder kam Gilles und seine Armee im rechten Moment. Sie schmetterten brutal in den Feind und viele tausend Gegner fielen durch ihre Waffen, doch der Feind begann nicht zu wanken.

In höchter Not, warf Marcus de Bordeleaux den Fehdehandschuh vor die Füße des Anführers ihre Feinde, einen Hünen namens Svengar. Dieser konnte die Herausforderung nicht ablehnen. Auf dem höchsten Punkt der Stadt, dem Leuchtturm, fochten beide tagelang, bis es Marcus gelang, den bösartigen Kriegsherren zu erschlagen. Die Norse setzten daraufhin ihre Segel und zogen sich zurück.

Elfte Schlacht des Gilles

Wieder weiter östlich, in Couronne, traf die Armee erneut auf eine riesige Horde aus Orks & Goblins. Zusammen mit Carleond de Couronne, der auch Gralsgefährte wurde, vernichteten Gilles und seine Anhänger den Feind, nördlich des Sannez, vollständig.

Zwölfte Schlacht des Gilles

Nur einige Tagesmärsche weiter südlich, traf die Gemeinschaft dann auf die größte Feindesansammlung, die sich ihnen jemals entgegen gestellt hatte. Tiermenschen und andere Ungeheuer strömten ihnen aus dem Wald von Arden entgegen, Orks und andere Grünhäute kamen von den Bleichen Schwestern herab. Hinter ihnen wurde Couronne von Rattenmenschen überrannt, so dass ihnen sogar ein Rückzug verweigert wurde.

Doch in einem letzten epischen Gefecht, besiegten Gilles und seine dreizehn Gefährten alle Feinde und zerschlugen sie in alle Himmelsrichtungen. Dieser Sieg sicherte Bretonia viele Jahre vor weiteren Angriffen und war nachhaltig für die Gründung eines Königreiches.

Anmerkung

  • In den Armeebüchern der 5. und der 6. Edition, gibt es jeweils Karten, auf denen die Zwölf Schlachten des Gilles eingetragen sind. Beide Fassungen zeigen ein sehr ähnliches Bild von den jeweiligen Schauplätzen.

Quellen