Todesgeier

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Todesgeier sind große, untote Raubvögel, die leicht die Ausmaße der Kriegsfalken Athel Lorens erreichen.

In Nehekhara galten die großen, Aas fressenden Vögel als heilige Tiere der heute vergessenen Gottheit Ualatp, und wurden deshalb in den Totenkult Khemris mit einbezogen. Wie Gruftkönige und Prinzen wurden auch sie nach ihrem Ende von den Priestern des Todes mumifiziert, und in den Nekropolen beigesetzt. - Deshalb erhoben auch sie sich, als Nagash die Zivilisation an den Ufern des Flusses Vitae, der seither Mortis heißt, vernichtete, und das große Ritual des Erwachens zelebrierte.

Aber diese Vogelmumien sind nicht die einzigen untoten Vögel, die den Himmel der Warhammerwelt verdunkeln: Aus dem Weltrandgebirge und der Einöde Nagashs wurde in der Vergangenheit gleichfalls von Todesgeiern berichtet, die einst gigantische Aasgeier waren, ehe der erste Einfall des Chaos Sie zu abscheulichen Zerrbildern ihrer früheren Erscheinung machte. Durch die Macht des Chaos wurden Sie verzerrt und befinden sich nun in einem Zustand zwischen Leben und Tod. Auf dem Rücken dieser Todesgeier ritten zuweilen auch bösartige Gespenster durch die Lüfte, und Nekromanten wie Heinrich Kemmler besaßen die Macht, sich ihrer nach Belieben zu bedienen. Vor Urzeiten sollen sogar mutierte Chaosgoblins auf ihnen geritten sein, und sie dienten den Horden des Chaos als Kundschafter. - Allerdings ist das alles schon lange her. Diese uralten Wesen sind heute nur noch sehr selten oder gar ausgestorben - vielleicht auch, weil sie keine lebenden Wesen mehr fanden, durch deren Verzehr sie wieder zu Stärke und Macht gelangten.

Spieltechnisches

Während die Todesgeier bis zur 5. Edition Reiter in Gestalt von Gespenstern hatten, treten sie seit dem Erscheinen des Armeebuch Gruftkönige von Khemri nur noch unberitten und ausschließlich in den Armeen Nehekharas auf.

Miniaturen

Während die Todesgeier der 4. Edition mehr einer Kreuzung zwischen Flugsauriern, Vögeln und mutierten Fledermäusen glichen, und kleine Gespenster auf ihrem Rücken trugen, sind die Todesgeier der 6. Edition nicht nur deutlich größer, sondern auch eindeutig mumifizierte Greifvögel. Für Warmaster erschienen ebenfalls Todesgeier, die eine kleinere Ausführung von denen der 6. Edition in Flughaltung waren.

Todesgeier 4. Edition mit Reiter
WHFB Todesgeier 6. Edition
Todesgeier für Warmaster

Quellen