Talabheim

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Landesfarben des Stadtstaates Talabheim

Talabheim, auch als Auge des Waldes bekannt, war die Hauptstadt der Imperialen Provinz Talabecland und Regierungssitz. Dennoch war sie ein eigener Stadtstaat, wie Middenheim, Altdorf und Nuln auch.

Geographie

Sie lag im Herzen des Großen Waldes und am Haupthandelsweg des Imperiums, der vom Reikland bis nach Kislev führte. Die Stadt befand sich in einem riesigem mehrere Meilen durchmessenden Krater, der durch einen Ringwall und Türme noch weiter verstärkt wurde. Im inneren befand sich neben der eigentlichen Stadt auch zahlreiche Felder, die die eine der Nahrungsquellen der Stadt darstellen. Der Talabec fließt an der Südseite außen am Kraterwall entlang, wo auch die Siedlung Talagrad lag, von dort aus führte eine schmale Straße quer den Berg hinauf und dann durch einen Stollen in die Stadt. Dies war der einzige Zugang zum Krater. Dieser Stollen wurde von beiden Seiten von einer mächtigen Festungen bewacht und machte Talabheim praktisch uneinnehmbar, was auch in der Vergangenheit bereits oft bewiesen wurde. Festungen wie sonstige Türme waren mit einem breiten Waffenspektrum bestückt das von eher gewöhnlicher Artillerie wie Großkanonen und Mörser auch experimentelle Arbeiten der Technikusakademie umfasste.4 Neben der Stadt Talabheim selbst und den Ackerflächen fanden sich im Kraterinneren auch die kleineren Orte Klarfeld und Vateresche, der recht große Taalgrunhaar Forst (engl. Taalgrunhaar Forrest), der Kratersee (engl. Crater Lake), an dessen Ufer die Ortschaft Dankerood lag, der Ort Sumpfrand und der Kratersumpf (engl. Crater Marsh) zwischen beiden Orten.

Karte des Kraters von Talabheim und der umliegenden Wälder und Orte

Allgemeines

Eine Legende behauptete das Taal selbst den Stadtkrater schuf als er mit einem gigantischen Drachen kämpfte dessen feuriger Schweif so hell brannte wie der des Komet des Sigmar und ich freute als sein Volk die Sicherheit des Kraters beanspruchte.4

Nahezu jeder Aspekt des menschlichen Zusammenlebens in Talabheim war von ungezählten, teils bizarren und unverständlichen Gesetzen, Bestimmungen und Verordnungen geregelt, zu denen immer wieder neue hinzu kamen. Nicht zuletzt die diversen Belagerungen im Verlaufe ihrer Geschichte - die die Stadt alle überstand - haben dafür gesorgt, daß der Alltag und die Existenz der Bürger in der Stadt so streng und umfassend reglementiert war, wie kaum sonst irgend wo. So verfügte Talabheim etwa über ein ausgeklügeltes System von Ausweisdokumenten, die jeder Bürger - und Besucher - ständig bei sich tragen musste und strenge Bestimmungen, wer sich mit welchen Papieren wie lange innerhalb der Stadt aufhalten oder dauerhaft ansiedeln durfte. Die Folge davon waren nicht nur die Säule der Proklamationen, an der zahllose Zettel mit Gesetzen und Verordnungen öffentlich ausgehängt wurden, ein riesiges Gefängnis und mehr als harrsche Strafen für Gesetzesbrecher, sondern auch eine Unzahl von vielbeschäftigten Juristen und Anwälten, von denen es in der Stadt mehr gab als im gesamten restlichen Imperium. Außerdem wurden in Talabheim ungezählte - für Außenstehende oft absurd erscheinende - Steuern und Abgaben auf alles Mögliche und Unmögliche erhoben, bis hin zum Import von irdenem Nachtgeschirr oder einer Sonderabgabe auf alle Waren, die speziell für die Körpergröße von Halblingen angepasst waren. Ein nicht unerheblicher Teil der Gesetzes-, Verordnungs- und Besteuerungsflut diente dabei weniger dem Gemeinwohl, sondern war vielmehr Ausdruck der Einflussnahme diverser Interessengruppen wie Gilden, örtlicher Handelsherrn und Handwerkerzünften auf das Gesetzgebungsverfahren. So wurden die hohen Zölle auf Keramikimporte von der Töpfergilde angeregt, um einen Vorteil vor fremder Konkurrenz zu haben, während die Sondersteuer auf Güter für Halblinge einer unerwünschten Zuwanderung aus dem Mootland entgegenwirken sollte.

Trotz - oder gerade wegen - der vielen Gesetze, Bestimmungen und der umfassenden Besteuerung gab es auch in Talabheim einen gewissen Anteil an Kriminellen unter den Bürgern. Viele von den kriminellen Einwohnern lebten im sogenannten Gängeviertel, das direkt in die Kraterwand hineingebaut war, und in das sich die Stadtwachen und Büttel kaum hineintrauten. Dort verliefen auch die Schmugglertunnel, durch welche Waren - und gelegentlich auch heimliche Reisende - an den Soldaten, Zöllnern und Steuereinnehmern vorbei in den Krater hinein oder aus Talabheim heraus geschmuggelt wurden. Zudem war der Unterschied zwischen Reich und Arm in Talabheim noch weit krasser und deutlicher, als in anderen Städten des Imperiums.

Viele Soldaten trugen zu ihren rotweißen Uniformen den Gehörnten Schädel oder den Baum und andere mit Taal assoziierte Symbole, während das als Taals Bastiongarde bekannte Wachregiment des Kraterwalls den Zweischweifigen Kometen führte. Sein Motto: „Niemand kann vorbei!" und die auf dem Staatsbanner abgebildete Kriegerjungfrau erinnern an das Jahr 1111 IC als der Legende zufolge eine Heilerin Rüstung und Waffen ergriff um die seuchengeplagte Bevölkerung zum Widerstand gegen die Skaven sammeln wobei sie einen Heldentod starb.4 Eine der zahlreichen - erfolglosen - Belagerungen der Stadt fand am Ende einer als Jahrzehnt des Eises in die Geschichte eingegangenen Periode statt, als eine gigantische Kriegsherde von Tiermenschen ungehindert den komplett zugefrorenen Talabec überschritt. Damals war das Haupttor nahe daran zu fallen, ehe die Belagerung durch das Eingreifen der Eiskönigin von Kislev, Tzarina Katarina, und eines großen Kontingents von Flügelulanen letztlich aufgehoben werden konnte.3

Ungewöhliche Standarte von Talabheim - der Komet und der Hammer sind Symbole Sigmars, die Stadt jedoch Taal geweiht.

Galerie

Hier ein paar Beispiele von Soldaten aus Talabheim:

Quellen