Strohmfels

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Strohmfels, auch Stromfels, der Hai oder Fürst der rauen See, ist der Gott der Gefahren der Meere. Der Haigott, Gott der Wracks, Piraten, Stürme, Räuber und Riffe ist mehr als ein Aspekt des Mannan. Er wird oft als Hai mit offenem Maul dargestellt, oder als Manaan, mit wütender Geste und Mimik. Einige behaupten, er sei Manaan selbst, die See in all ihrem Schrecken und ihrer Macht über Leben und Tod.

Symbole und Tempel

Das Symbol des Gottes ist stets ein Blitz, ein Hai oder ein blutender Dreizack. Es sind die Zeichen der Wilden Stürme der Krallensee, der gefährlichen Gewässer und des wütenden Manaan. Es gibt nur einen Tempel des Strohmfels, und dieser befindet sich in Sartosa und ähnelt stark einem Schrein der Myrmidia, besteht jedoch nur und ausschließlich aus Trophäen der See. Überall sonst in der Alten Welt wird er nur in geheimen Grotten, verfallenen Kapellen oder anderen geheimnisvollen Orten an der See angebetet. Manchmal dienen auch einfache Felsen im Meer oder eine Seemannsbar als Ort Verehrung des Gottes.

Stromfels in der Welt

Er wird überall in der Alten Welt angebetet, meist sogar unter dem selben Namen. In Estalia ist er jedoch als als El Bicho del Mar bekannt. Er wird an allen Küsten und Flüssen der Alten Welt angebetet, sowie im Osten Stirlands, wo Legenden davon sprechen, das eine Piratenbande hierher fliehen mußte. Eigentlich gibt es keinen Gott außer den Chaosgöttern, gegen die er Groll hegt, den er als Feind betrachten würde und umgekehrt. Trotzdem gilt Strohmfels als Erzfeind des Kultes des Manaan, der ihn bei vielen Regierungen schlecht macht und dessen Priester und Templer selbst aktiv Jagd auf Anhänger des Strohmfels machen. Während sein Kult praktisch überall sonst verboten ist, wird er auf der Pirateninsel Sartosa ganz offen praktiziert. Meerelfen hingegen jagen Schiffe seiner Jünger und versenken sie sofort bei jeglichem Sichtkontakt.

Auch in Marienburg gibt es Anhänger des Gottes, sowohl Mutanten, die äußerliche Merkmale von Meereskreaturen aufweisen, als auch Menschen, die sich sogar bereitwillig opfern, um den Herrn der Stürme zu besänftigen. Der Slayer Gotrek Gurnisson und sein Begleiter Felix Jaegar töteten eine Inkarnation Strohmfels', die durch ein unheiliges Artefakt heraufbeschworen wurde, im Hafen der Stadt.

Heilige Tage und Sitten

Genau wie Manaan, wird bei ihm Mitterfruhl geheiligt, allerdings als Anfang der Jagdsaison, und Mittherbst, als Beginn der Sturmsaison. Der Kult wird vor allem von Seeräubern praktiziert, und zu jedem Feiertag muß ein Mensch oder Meerelf von dem örtlichen Kult ermordet werden. Priestern des Manaan im Besonderen, sollen die Zungen herausgeschnitten werden, und dann samt Priester, den Haien zum Fraß übergeben werden. Der Glaube an Stromfels verbietet Gnade bei Gefangenen. Prüfungen des Gottes bestehen oft aus Überfällen auf Tempel des Manaan, oder falls der Gott verärgert sein sollte, ein Kampf mit einem Messer gegen einen Hai. Priester des Gottes beherrschen häufig Gebete, die sich auf die Elemente beziehen.

Der Kult und sein Ursprung

Der Kult des Strohmfels ist eine ketzerische Abspaltung des Kultes des Mannan, der diesen Aspekt des Gottes dafür verehrt daß er Schiffe stranden lässt, und seinen Anhängern so Strandgut beschehrt. Sie opfern ihm angeblich in blasphemischen Zeremonien Schiffbrüchige. Natürlich ist der Kult des Strohmfels überall verboten, obwohl es am Kap der Wracks im Ödland, nordwestlich von Marienburg eine Kultstätte gibt. Lediglich unter den Piraten Sartosas wird Strohmfels ganz offen verehrt. Der Gott selbst ist jedoch nicht böse, nur gefährlich, wie die Dinge, die er repräsentiert. Naturgemäß steht in den zivilisierten Regionen der alten Welt auf die Mitgliedschaft im Kult des Strohmfels bzw. die Teilnahme an seinen blutigen Ritualen die Todesstrafe, und die Ritter des Mannan, die ihr zentrales Ordenshaus in Marienburg haben, machen aktiv Jagd auf die Anhänger des Strohmfels. Vermutlich behaupten sie, daß Stromfels ein von den Norse vergessener Gott ist, der seit ihrer Eroberung 1109 IC in Marienburg Fuß gefasst hat, doch in der Heimat verloren ging, andere behaupten sogar er sei der Wasseraspekt Khornes.

Quellen