Amin'Hrith

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Amin'Hrith
Amin'Hrith.jpg
Titel
Seelenschinder

Amin'Hrith (* ????, + ????), auch der Seelenschinder genannt, war ein Hüter der Geheimnisse, der im Reich des Chaos im Palast der Freuden residierte, und von dort die Welt der Sterblichen in einem goldenen Spiegel beobachtete.[1]

Allgemeines

I am Amin'Hrith, the Soulflayer. I have wallowed in the dust of a thousand worlds, and seen reality itself shatter beneath the awful weight of my lord's gentle gate. I have worn ghosts as baubles and hunted entire people to extinction, the World That Was. And I will do the same here.

+++Amin'Hrith zu Sathphren Swiftblade+++

[2]

Der Hüter der Geheimnisse hat zahlreiche und vielseitige Pläne gesponnen, und mit subtilen Versuchungen schon ungezählte Sterbliche ins Verderben gelockt. Seinen Beinamen Seelenschinder nahm er an, nach dem in der Schlacht am Winterhain eigenhändig hundert Waldelfen erschlagen hatte, aus deren abgezogener Haut er sich später eine lange, fünfschwänzige Peitsche fertigte.[1]

Oh, I have such sights to show you. Nightmares and ecstasies beyond any you can conceive. I will flay your soul from the meat. I will make adorments from your bones, and wear your screaming skull into the eternities yet to come.

+++Amin'Hrith zu Sathphren Swiftblade+++

[2]

Lebenszeit

In der Schlacht am Winterhain erschlug Amin'Hrith eigenhändig hundert Waldelfen, aus deren abgezogener Haut er sich später eine lange, fünfschwänzige Peitsche fertigte. Seitdem nannte er sich Seelenschinder.[1]

Jagd auf die Vlagianer

Nach dem die Wehrstadt Karak Vlag vom Chaos verschlungen worden und samt ihrer sämtlichen Bewohner im Warp verschwunden war, entdeckte er durch seine Beobachtungen in seinem magischen Spiegel eine kleine Streitmacht der Dawi aus Karak Vlag, die zum Zeitpunkt der Katastrophe weit von ihrem Klan getrennt im Osten gegen die Grünhäute gekämpft hatten, und dem Zugriff des Chaos entgangen waren. Obwohl Hrith selbst nicht an dem Schlag gegen Karak Vlag teilgenommen hatte, war ihm bekannt, daß Slaanesh die Versklavung aller Vlagianer befohlen hatte, und so entschied er sich, das Versäumnis zu korrigieren. Er zog eine Dämonenhorde seines Meisters zusammen, mit der er die Zwerge unter Führung Anabarziz', des Neffen des letzten Königs von Karak Vlag, stellen und vernichten wollte. Dieser wusste nicht, wie und wohin seine Heimat verschwunden war, aber da er zurecht weitere Angriffe des Chaos fürchtete, beschloss er, sich mit seinen Getreuen vorerst weiter im Süden in Sicherheit zubringen, und das Verschwinden Karak Vlags erst später mit hinreichender Verstärkung näher zu untersuchen. Da die letzten Vlagianer in großer Eile waren, wählten sie eine Marschroute, die sie über ein vulkanisches Hochplateau südlich des ehemaligen Standorts ihrer Wehrstadt führte, das als die Blutpfeiler bekannt war, und normaler Weise von allen Dawi gemieden wurde. Ihr vorläufiges Ziel war Ar Anrak, ein vorgelagerter Außenposten Karak Ungors, aber kurz bevor sie diesen erreichten, wurden die Zwergenkrieger von den Dämonen des Prinzen des Chaos angegriffen. Obwohl Amin'Hriths Dämonetten, Slaaneshbestien und Jägerinnen des Slaanesh die Dawi im Hochland, das sich Dutzende von Meilen südlich Karak Vlags erstreckte, in Mitten von Geysiren und vulkanischen Schloten überraschten, gelang es den Zwergen unter Anabarziz Kommando, sich den Weg frei zu kämpfen, und Ar Anrak zu erreichen, wo sie von ihren zwergischen Brüdern gastfreundlich aufgenommen wurden.[1]

Nach seiner Niederlage und der seiner dämonischen Anhänger trat Amin'Hrith an einen als der Gespenstische Wächter bekannten Herrscher des Wandels heran, und bot ihm ein Bündnis an. Im Gegenzug für die Unterstützung durch dessen Tzeentch-Dämonen gegen die Zwerge versprach er, einen von dessen Rivalen unter den Großen Dämonen des Wandlers der Wege zu stürzen. Mit den Horrors und Kreischern des Gespenstischen Wächters an der Seite seiner eigenen Anhänger gelang es Hrith, die Zwergenfestung zu stürmen. Die Flieger trieben die Armbrust- und Musketenschützen ungeachtet des Hagels von Bolzen und Kugeln von den Zinnen, die Dämonetten erklommen mühelos die Mauern und die Horrors brannten sich mit loderndem Warpfeuer durch die Festungstore. Die Dawi waren trotz all ihrer Standfestigkeit und der Kampfkraft Anarbarziz' und des Festungskommandanten Kungrim schließlich zum kämpfenden Rückzug gezwungen.[1]

Als sich das dezimierte Zwergenheer in einem engen windigen Tal sammelte, das als Todesschlucht - in der Zwergensprache Uzkul-ak-Dreng - bekannt war, stellte sich die Dämonehorde ihnen am Ausgang der Schlucht in den Weg. Anabarziz und Kungrim machten sich bereit, sich ihren Weg durch die übernatürlichen Gegner freizukämpfen, und bombardierten das Dämonenheer mit ihren wenigen aus dem gefallenen Ar Anrak geretteten Kriegsmaschinen. Dann jedoch materialisierte sich - angelockt vom Blutvergießen - hinter ihnen eine weitere Dämonenhorde unter Führung des Blutdämons Karang'kahar Blutweber. Gefangen zwischen Slaanesh- und Tzeentch-Dämonen am einen Ende der Todesschlucht und Khorne-Dämonen am anderen Ende waren die abgekämpften und weit unterlegenen Vlagianer und Ungoriten ohne Chance auf einen Sieg. So konnten sie in diesem für sie letzten Gefecht nichts weiter tun, als Rücken an Rücken kämpfend ihr Leben und ihre Ehre so teuer wie möglich zu verkaufen. Da sie von ihren dämonischen Gegnern bis zum letzten Zwerg niedergemacht wurden, erreichte die Nachricht vom Schicksal der letzten Vlagianer ihre Brüder in den anderen Wehrstädten nicht, und das Ende Karag Vlags bleibt deshalb auch für das Zwergenvolk bis heute ein Mysterium.[1]

Die Letzten Tage

Siehe Die Letzten Tage

Während der Letzten Tage jagte der Dämon ganze Völker bis zu ihrer vollkommenen Vernichtung.[2]

Zeitalter des Chaos

Siehe Zeitalter des Chaos

Amin'Hrith führte eine Herrschar der Hedonites of Slaanesh nach Shyish um dort die Duardin von Gazul-Baraz zu vernichten. Er sammelte die Seelen seiner Opfer ein Kristallen und Edelsteinen, die er selber als Schmuck trug. Insbesondere die Seele des letzten Prinzen der Gazul-Zagaz zählte zu seinen wertvollsten Schätzen.[2]

Nach eigener Aussage gefiel ihm das Jagen der Duardin so sehr, dass der Dämon bis zum Zeitalter des Sigmar in der Gegend blieb. Sathphren Swiftblade jedoch hörte die Geschichte, dass Amin'Hrith Angst vor der Vernichtung durch die Armeen von Shyish hatte und als Aasgeier sich versteckte.[2]

Zeitalter des Sigmar

Siehe Zeitalter des Sigmar

Die Stormcast Eternals der Hallowed Knights gingen ein Bündnis mit den Gazul-Zaraz ein. Gemeinsam gelang es Sathphren Swiftblade und Elder Judd die gefangenen Seelen zu befreien und mit ihrer Kraft Amin'Hrith im Tempel von Gazul zu bannen.[2]

Ausrüstung

Der Dämon trägt eine selbst gefertigte fünfschwänzige Peitsche.[1]

Anmerkungen

Die Jagd auf die Vlagianer und damit das Ende der letzten freien Dawi Karak Vlags durch die Dämonen Slaaneshs, Tzeentchs und schließlich auch Khornes wird durch die drei zu einer Mini-Kampagne verbundene spezielle Szenarien im deutschen White Dwarf 151 dargestellt:

  • «Die Blutpfeiler», wo die Dawi unter Führung Anarbarziz' das Handicap haben, dass ihre Schützen durch vulkanische Dampf- und Qualmwolken in der Sicht behindert werden
  • «Eine Grausame Allianz» von Slaanesh- und Tzeentch-Dämonen, die die Dawi aus den Ruinen Ar Anraks treibt und
  • «Die Schlacht in der Todesschlucht» in der die Zwerge zwischen zwei Dämonenheeren gefangen ihr letztes Gefecht bestreiten.

Quellen