Vala-Azrilungol (Wehrstadt)

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Vala-Azrilungol3 (etwa: Königin der Silbertiefen) (imp. Karak Achtgipfel)3 ist eine der größten Festungen und Zwergenkönigreich der Zwerge im Weltrandgebirge gewesen.3

Lage

8 Gipfel

Geschichte

Sie bekam ihren Namen durch die Acht Berge, die das Tal bilden, indem sie steht. Sie ist die älteste Zwergenfeste überhaupt und wurde bereits -5000 IC gegründet. Sie wurde im Zentrum eines riesigen natürlichen Amphitheater aus Acht Bergen gebaut, die, genau wie die dortigen Festungen und Teile der Wehrstadt, von Skarsniks Halbmondstamm beherrscht werden. Diese Acht Berge sind: Karag Ziflin, Karag Yar, Karag Mhonar, Karagril, Karag Lhune, Karag Rhyn, Karak Nar und Kvinn-Wyr.3 Ihre Sicherheit war zusätzlich gewährleistet durch einen einzigen Pfad, der durch das Gebirge zu dem Haupttor führte, direkt vom Deathpass. Gemeinsam mit Karak Drazh kontrollierten die beiden mächtigen Städte dieses Gebiet.

Der Fall von Karak Achtgipfel

Der Fall von Karak Achtgipfel

Der Rat der 13 hatte nach der Entdeckung von Karak Achtgipfel rund 700 Jahre vor der Geburt Sigmars beschlossen, die Zwerge innerhalb der nächsten 10 Generationen aus der Stadt zu vertreiben. Die Aufgabe fiel den Klans Mors und Gritak zu, die sich die Stadt nach der Eroberung teilen sollten. Die Vorbereitungsphase für den Angriff dauerte über hundert Jahre in denen sich Klan Gritak mehrere Zugänge zu den Tunneln und Brunnen der Zwergenstadt grub. Danach wurden vom Klan Skryre Warpsteinschlacke in die Brunnen gebracht. Ursprünglich wollten der Rat der 13 warten bis die Zwerge am Warpstein verseuchten Wasser zu Grunde gehen. Aber durch verstärkte Angriffe der Orks und Goblins von der Oberwelt auf die Zwerge hatten die Skaven Angst um ihre Trophäe gebracht zu werden. So erging der Angriffsbefehl an die beiden belagernden Klans.

Prospektor Henkil Grimstone vom Grimstone-Klan entdeckte in der fünften Tiefe ein riesiges Tunnelsystem, das unmöglich zu kartographieren war. Kurze Zeit später fielen Skaven über Zorbin Firehelm und sechzehn seiner Minenarbeiter einem Überraschungsangriff der Skaven zum Opfer. Es wurde ein Groll geschrieben, der es Henkil Grimstone und seinem Klan auferlegt, fünfzig Skavenschwänze je gestorbenen Zwerg zu erschlagen. Es oblag seiner Aufsicht die Tunnel an jener Stelle zu prüfen, an der die Skaven eindrangen. Kurz darauf fielen Teile von Karag Ziflin sowie Varkund, Runkarn und Undkar. Wenige Zeit später attackierten die Orks und Goblins die oberen Gebiete. Das Osttor, Haupttor der Festung und die Verbindung zum Deathpass, wurde attackiert. Auch wenn die Zwerge über hundert Goblins töteten, starben aufgrund der Flut der Grünhäute ganze einundzwanzig Zwerge. Ein Groll wurde gegen die Orks und Goblins des Snarling Sun-Tribe und des Howling Moon-Tribe ausgesprochen. Es folgten immer weitere Angriffe, so viele, bis selbst die Unterstützung der Hammerträger nicht reichte, die Grünhäute zurückzudrängen. Bei der letzten Angriffswelle, nach der sich die Zwerge von der Oberfläche zurückziehen mussten, starben allein weitere hundert Krieger. Hierbei wurden auch die fest installierten Grollschleudern und Speerschleudern in den Türmen, Festungen und der Zitadelle von Steinschleudern der Orks und Goblins soweit vernichtet, das eine Verteidigung nicht mehr möglich war. Thain Halkenhaf Stonebeard, Gatekeeper der Hammerer wurde von einem Troll gefressen. Nach dieser Schlacht musste König Lunn seine Krieger in die Zitadelle zurückziehen, ein gut gesicherter Ort, und fortan die letzte Verbindung nach draußen. Gleichzeitig ließ der König alle Wege in die untersten Tiefen versiegeln und verdoppelte die Wachen am Gate of Jewels.3

Tausende von Klanratten strömten in die Tunnel und Grubenanlagen. Anfangs trieben sie die Zwerge schnell zurück, doch diese errichteten Verteidigungsanlagen und konnten den Vorstoß zum Stehen bringen. Jahrzehntelang stürmten die Skaven gegen die Verteidigung ohne große Erfolge zu erzielen.

Eines Tages entdeckten Eisenbrecher und Master Engineer Finbold Finkson bei einer Patrouille ein Skavennest nördlich von Varkund. Es wurde gesprengt. Nach einiger Zeit setzten massive Erdbeben ein und öffneten neue Passagen in den Tiefen der Stadt. Durch die herunterfallenden Steine starben viele Zwerge. Karag Ziflin ging nun komplett verloren. Diesem Teil der Festung folgte Karag Yar. Es heißt, ein alter Feind aus den Tiefen der Erde hätte diesen Teil der Festung erobert, weshalb der Zugang zu diesem Teil der Festung umgehend runenmagisch versiegelt wurde. Kurz darauf fiel Karag Mhonar der Lava zum Opfer. Die untersten Tiefen der ganzen Festung wurden von Lavaströmen durchflutet, als Nachricht aus Karak Azul und Karak Drazh kam, das die Vulkane Karag Dron und Karag Haraz beide ausgebrochen wären. Durch die Lavaströme in den unteren Tiefen wurde es unmöglich weiterhin dorthin Unterstützung zu senden, und die Zwerge mussten sich zurückziehen. Obgleich Zwerge Lava für Kochzwecke als auch zur Temperaturregulierung in den Festen oft und gerne nutzen, waren sie sehr unglücklich über diese unkontrollierten Ausbrüche. Kurz darauf fielen auch die Festungsteile Karagril durch Flut und Orks, Karag Lhune und Karag Rhyn durch Trolle und Skavenbestien. Karag Nar fiel an die Skaven und in Kvinn-Wyr attackierte vermutlich ein Rattendämon den letzten der Acht Gipfel und eroberte damit auch den Tempel von Valaya, der sich dort befand. In der zweiten Tiefe wurde die letzte, wichtige Schlacht geschlagen. Zuerst strömten die Skaven mit Rattenogern aus den Minen und die Zwerge mussten sich zurückziehen. Aus den der dritten Tiefe strömten Skaven die südlichen Wendeltreppen hinauf und attackierten die Baracken. Obwohl die Zwerge dies noch mit einem Gegenangriff zu stoppen versuchten, unterlagen sie und mussten sich auch hier erneut zurückziehen. Bald fiel auch die große Klanhalle im Zentrum der zweiten Tiefe. Es folgten weitere Skaven aus den östlichen Wendeltreppen zur dritten Tiefe. Ein Wachraum vor dem Gate of Jewels hielt noch kurze Zeit, und fiel. Kurz darauf fielen auch die östlichen Hallen und der Schrein von Grungni. Damit war auch das Herz der Festung ungeschützt und König Lunn ohne Wahl.3 Unter den Angreifern waren auch erstmals Angriffe der Giftwindkrieger.3

Die Zwerge wurden -513 IC nach wochenlangen Schlachten aus der Stadt vertrieben, als König Lunn die Evakuierung anordnete, und es entbrannten wilde Kämpfe zwischen den Grünhäuten und den Rattenmenschen. Die letzten tausend Zwerge stürmten mit all ihrem Gut und waffenstarrend aus dem Haupttor in die Woge aus Grünhäuten. Nach der Schlacht, die einen Auszug nach Karak Azul darstellte, starben weitere vierundsiebzig Zwerge. Die Zwerge kamen schließlich in der Wehrstadt von König Kazgar an.3

Während der Klan Gritak in der großen Zeremonienhalle mit den Orks kämpfte, brachten Agenten des Klan Mors das Gewölbedach zum Einsturz. So wurde der Besitz der Orks dauerhaft von dem der Skaven getrennt und Klan Gritak ausgelöscht. Seit sie -513 IC von den Goblins und den Skaven erobert wurde, wurde schon häufig versucht sie zurückzuerobern, doch alle Versuche scheiterten weitgehend.

Die Rückeroberung

Gotrek & Felix in den Hallen von Karak Achtgipfel

Die Rückeroberung der Zwerge begann mit dem Auszug von König Belegar aus Karaz-A-Karak nach Karak Achtgipfel, der den gleichen Weg nahm, wie später Hochkönig Duregar, dessen Gastfreundschaft ihn und die Flüchtlinge einst aufnahmen.

Bereits am Anfang haben die Zwerge die erste Ebene sowie das Tal zwischen den Acht Gipfeln zurückerobert, deren Zentrum die Zitadelle darstellt und zu dem auch das Osttor zählt. Hierbei fanden sie auch viele, verloren geglaubte, Erbstücke.3 Ihr verbitterter und vom Alter geschwächter König ist Belegar vom Angrund-Klan, der einst die Expedition zur Rückgewinnung der Stadt anführte.

Kurz nach der Eroberung begann eine Erkundung der zweiten Tiefe durch drei Patrouillen, eine von ihnen kehrte zurück. Badri Grimson, Krudd Ironspike, Gorim Jorgson, Finbul Stoneback, Skalli Trollbiter, Vragni Yorrison und Mundri Skalfinnson starben. Von der Patrouille erfuhr der König, das sich Grünhäute und Skaven in der zweiten Tiefe bekämpften. Aufgrund stetiger Angriffe an der Oberfläche ließ der König den Weg in die zweite und alle weiteren Tiefen versiegeln.

Von der Rückeroberung ermutigt, kamen die ersten Söldner in die Stadt, und erhielten die Erlaubnis, in den Tiefen nach Schätzen zu suchen. Keiner kehrte zurück. Das Tor blieb lange verschlossen, bis Faragrim von Karak Achtgipfel eine weitere Erkundung unternahm und weiter kam als jeder andere zuvor, der davon berichten konnte. Er berichtete von großen Schrecken in der Tiefe. Durch diesen Erfolg angespornt, erlaubte es der König erneut Außenstehenden, in die weiteren Tiefen vorzudringen, darunter auch Felix Jägar und Gotrek, Sohn von Gurni. Von dieser Gruppe kehrten lediglich diese zwei Kämpfer zurück, der Rest der Kämpfer starb. Es waren viele Expeditionen, die überhaupt nicht mehr zurück kehrten. Bei dieser Gelegenheit tötete Gotrek Gurnison einen riesigen, zweiköpfigen Troll und Felix Jaegar nahm das Schwert Kharagul an sich, ehe die beiden die Grabstätten der alten Dawi wieder versiegelten, die von den Goblins aufgebrochen wurden. 1

Ein Schwert, das Felix aus den Tiefen zurückbrachte, durfte er ohne den üblichen Zoll behalten, aufgrund der Taten Gotreks für Hochkönig Kurgan Ironbeard. Nach diesen Geschehnissen wurde die Zitadelle massiv durch Orks und Goblins belagert, und der König musste nach Hilfe rufen. Ein Schreiben wurde an Duregar nach Karaz A Karak gesandt.3

Der Feldzug König Duregars, der mit der tragischen Schlacht am Osttor endete. Dies war die fünfte solcher Missionen von Karaz-A-Karak ausgehend, und es gelangten nur wenige Zwerge an ihr Ziel, darunter Runenschmied Hurgar, der Schwarze. Binnen weniger Jahre kamen weitere Zwerge hinzu, ehemalige Flüchtlinge aus der Wehrstadt, die in Karaz-A-Karak, Karak Azul und als Gazani im Imperium lebten. Darunter auch der Grimgar Miner's Chorus und die Baldrikksson Brewers, sowie die Klans Dourback, Craghand, Guttrik, Ironfinger und Flintheart, deren Grolle in Gänze gestrichen wurden. Mit dieser neuen Kraft konnten die Zwerge auch den Undgrin Ankor zurückerobern, zumindest den, der nack Karak Azul führt. Trotz der neuen Kraft war es bis heute nicht möglich, sichere Goldtransporte von Karaz-A-Karak bis in die Festung zu gewährleisten.3

Nachdem die Zwerge Karak Achtgipfels bei einer kürzlichen Expedition in die tiefsten Ebenen eine höllische Vernichtungsmaschine der Skaven von verheerender Macht entdeckt haben, entschlossen sie sich - hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, ihr Heim zu schützen und der Notwendigkeit, die unvorstellbare Bedrohung abzuwenden - um die Hilfe ihrer Verbündeten zu ersuchen. Sowohl von ihren alten Alliierten der Menschen des Imperiums als auch von den Rittern Bretonias wurde Unterstützung geschickt, während Oger und Söldner nicht dem Ruf der Loyalität sondern des Goldes und Proviants folgen. Auf der anderen Seite ziehen zusätzlich zu Skarsniks Nachtgoblins und den Rattenmenschen des Klan Mors auch Chaoskrieger und Kriegsherden der Tiermenschen, die sich in den Wäldern gesammelt haben, Orks aus den umliegenden Bergen und gewaltige Untotenheere unter Führung ihrer Vampirherrscher nach Karak Achtgipfel. 2

Heute

Die ca. 3000 Bewohner von Vala-Azrilungol sind überwiegend Händler und Eisenschmiede oder leben vom Zoll der Schatzjäger. 1050 von ihnen sind jedoch Teil des Militärs. Diese kleine Gemeinschaft von Zwergen hat sich in den obersten Ebenen der alten Wehrstadt unter großen Mühen festsetzen können, und lebt - bzw. haust - dort unter permanenter Belagerung durch die Grünhäute vom Halbmondstamm.

Heute besetzten die Zwerge neben der überirdischen Zitadelle, dem Tal und dem Osttor die komplette oberste Etage der Wehrstadt. Dies gelang jedoch nur aufgrund des zusätzlichen Baus weiterer Türme voller Söldner und stetigen Gyrokopterflügen und einem guten Warnsystem aus großen Hörnern auf den Türmen, bis hin zum Osttor. Hier herrscht der König Belegar mit seiner Frau Kemma über die Zwergenklans und Abenteurer. Unter den Abenteurern sind ebenfalls eine Gruppe Elfen, die sich allerdings nicht um die Tiefen des Reichs kümmern, sondern es als Basis für Erkundungen an der Oberfläche benutzen. Der Grund für den Aufenthalt erschließt sich den Zwergen nicht, doch zahlen sie gut. Neben den Siedlertrecks erhält die Feste stetige Goldlieferungen, um die Abenteurer zu bezahlen. Die Tore zu den Lauernden Gefahren zu den unterirdischen Tunneln sind fest verschlossen, und werden nur für reisende Abenteurer wie Gotrek & Felix geöffnet, die in die Finsternis hinab steigen, um die Schätze der einstigen Herren von Karak Achtgipfel zu bergen.

Undgrin Ankor

Der wieder frei gelegte Weg des Undgrin Ankor nach Karak Azul war eine der wichtigsten Erleichterungen des Lebens in Karak Achtgipfel. Auch wenn in diesem Tunnel noch immer Trolle und andere Gefahren lauern, ist es fast sicher das eine Gruppe von zehn Mann den Weg in die andere Wehrstadt schaffen kann. Der Weg nach Karak Drazh ist und bleibt jedoch versperrt.

Minen

Die Minen der Stadt sind und bleiben versiegelt oder sind noch nicht erreichbar.

Die Säulenstadt

Die Skaven nennen die Festung in deren unteren Ebenen sie jetzt hausen, Säulenstadt denn die meilenlange Säulengänge im Untergrund sind für die Skaven beeindruckender als die acht Berggipfel an der Oberfläche. Ihr Klanführer Nagzahn - auch bekannt als Guhtgenahgt - und dessen Rechte Hand, der Kriegsherr Quiek Kopfjäger vom Morsklan, herrschen dort über ihre eigene Skavenstadt um die sie allerdings permanent mit den Nachtgoblins kämpfen müssen. Der Morsklan betrachtet das gesamte umliegende Gebiet des Weltrandgebirges als seine Domäne, in dem er alle potentiellen Rivalen gnadenlos ausschaltet und niedermacht. Die ersten Skaven, die dies feststellen mußten, waren die vom Gritak-Klan, den der Morsklan gegen Ende der Einnahme der Säulenstadt durch einen vorsätzlich herbeigeführten Höhleneinsturz vernichtete.

Skarsniks Halbmondstamm

Während der obere Teil des verlorenen Bereichs der alten Wehrstadt das Reich des Nachtgoblin-Waaaghbosses Skarsnik, des Herrschers der Acht Gipfel, ist, kontrollieren die Skaven vom Morsklan den unteren Teil der versiegelten Tunnel. Zwischen beiden Parteien kommt es nach wie vor häufig zu Zusammenstößen, wobei Skarsnik zwar zum Schein Tribut entrichtet, aber verstärkt erfolgreiche Vorstöße in die Tiefe unternahm. Letztlich beherrscht er nicht nur das Gebirge das die Zitadelle umgibt, sondern auch die Landschaften im näheren und weiteren Umfeld.

Weiterführende Informationen

1 Mehr zu Gotreks & Felix' Abenteuern in der Tiefe Karak Achtgipfels kann man in der Kurzgeschichte "Das Böse unter der Welt" von William King nachlesen, die in dem Roman "Schicksalsgefährten" (engl. "Trollslayer") enthalten ist.

2 Diese Ereignisse sind unter dem Titel «Return to Karak Eight Peaks» Gegenstand eines Kampagnenwochenendes vom 14.-15.04.2007 aus der Reihe der «Rise of Kingdoms»-Veranstaltungen von Games Workshop UK in der Warhammer World.

Quellen