Runengesetze

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Die Runengesetze sind die wichtigen Regeln beim Schmieden runenmagischer Gegenstände.

Es gibt folgende Regeln:

  • Das Runengesetz der Form, auch Regel der Gestalt bestimmt, daß jede dieser Runen nur auf passenden Artefakten angebracht werden kann und darf. Waffenrunen dürfen nur auf Waffen, Maschinenrunen nur auf Maschinen, Schutzrunen nur auf Standarten, Rüstungsrunen nur auf Rüstungen und Talismanrunen nur auf Talismane angebracht werden.3
  • Gemäß der Regel der Drei darf kein Artefakt mehr als drei Runen tragen, da nichts die Energien binden könnte, die bei einer höheren Konzentration magischer Runen entständen. 3
  • Das Runengesetz des Stolzes, auch Regel des Stolzes verbietet es, mehr als ein Artefakt mit der exakt identischen Kombination von Runen zu erschaffen, da kein Schmied zwei exakt gleiche Werkstücke fertigen würde, direktes Kopieren der Arbeit anderer unter Runenschmieden aber als verpönt gilt, und bestenfalls bei Lehrlingen toleriert wird.3 Tatsächlich verliert der Gegenstand seine magischen Fähigkeiten, wenn ein Gegenstand mit gleichen Runen in 100 Yard Umkreis kommt.2
  • Ein Teil dieser Runen sind sogenannte Meisterrunen, für die das Runengesetz der Eifersüchtigen Runen, auch einfach Eifersüchtige Runen genannt, gilt, welches besagt, daß kein Gegenstand mehr als eine Meisterrune tragen darf, und keine Meisterrune darf mehr als ein Artefakt innerhalb einer Armee der Dawi zieren.3 Auch hier verliert die Rune seine Macht bei einer Meisterrune gleichen Typs in 100 Yard Umkreis.2
  • Die Rule of Combination besagt, das andere, permanete Runen jedoch auch komuliert werden dürfen.23
  • Die Rule of Dislike besagt, das man bereits magische Gegenstände nicht mit Runen versehen kann, auch nicht mit temporären Runen. Hierbei wird sowohl der Gegenstand, als auch meist der Runenschmied und seine Umgebung vernichtet.2
  • Die Rule of Disharmony wiederum besagt, das ein Wesen, das kein Zwerg ist, nicht ausreichend die Runenmagie versteht, weshalb lediglich die niedrigsten drei Runen, die es insgesamt an sich trägt überhaupt wirken. Ein Mensch mit einem Magischen Schild, Schwert und Medallion könnte also nur die einfachsten Runen aktivieren, während er mit einer Waffe mit drei Runen alle Runen aktivieren könnte.2

Unter Einhaltung dieser Runengesetze, die für die Runenschmiede ehernen Charakter haben, können die magischen Runen beinahe beliebig kombiniert werden.

Das Erschaffen dieser Runen hat jedoch nichts mit dem üblichen Schmieden oder schnitzen oder auch sticken zu tun, sondern ist ein großer mentaler Kraftakt. Alle Runen der Zwerge sind nicht permanent, und erlöschen nach einiger Zeit, spätestens dann wenn Mannslieb voll am Himmel steht oder nach Gebrauch, sollten sie nicht auf einem der magischen Runenambosse erschaffen worden sein. Dies betrifft auch Stoffe, die mit Runen versehen werden, oder Tore, Wände oder andere Dinge. Fast alle Runen benötigen seltene Ingridenzien, die die Erschaffung der Runen erst möglich machen und deren Erlangen sich oft auch über Jahre hinziehen kann. Die Erschaffung einer einzelnen permanenten Rune kann bis zu 6 Wochen dauern. Temporäre Runen können binnen einer halben Stunde in jeglichen passenden Gegenstand eingefügt werden, der verfügbar ist. Temporäre Runen können auf runenmagische Gegenstände nicht angebracht werden. Je mehr Runen man an einem Tag auf einen Gegenstand aufbringt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Unglücks, meist eine mächtige Explosion des Gegenstands, die bis zu 24 Yard weit reicht und mit hoher Wahrscheinlichkeit alles darin zerstört und vernichtet. Man sollte auch beachten, das Runen einen Gegenstand nicht unzerstörbar machen. Eine Rune auf einem Stoff läßt ihn nicht gegen Motten immun werden, Holz kann verrotten, Waffen können brechen.2

Quellen