Oger

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Oger aus Mortheim

Die Oger im Osten der alten Welt sind womöglich die wildesten Geschöpfe die existieren.

Ogerkörper

Sie sind über zwei Meter hoch, einige sprechen sogar von leicht der doppelten Größe eines Menschen, und haben Arme, mit denen sie jemanden zerquetschen können. Oger sind für ihre Masse bekannt, vorallem für ihren dicken Bauch. Wer aber denkt, dass das alles nur Fett ist, weiß gar nichts: Oger besitzen zwar sehr viel Fett, dafür aber auch genauso viele Muskeln. Selten trifft man einen Oger ohne Bart, dafür haben sie umso weniger Haare auf dem Kopf. Eine weitere lächerliche Geschichte ist die, dass Oger plump und alles andere als ausdauernd wären. Sie sind wirklich nicht die gelenkigsten, aber trotz ihrer Körpermasse (oder gerade deswegen) können sie jemanden schnell einholen. Oger haben meist extrem stark entwickelte Stirnknochen, und aus ihren mächtigen Unterkiefern ragen riesige Zähne. Die geballte Faust eines Ogers ist bei weitem größer als ein Menschenkopf. Fast alle Begriffe der Ogersprache führen unweigerlich zu etwas, das mit Nahrung verbunden werden kann. Ihre Sprache ist als Grumbarth bekannt, doch beherrschen die meisten Oger auch eine Sprache der Alten Welt, wenn auch nur in Ansätzen. Oger sind dem Leben in kalten Gebieten sehr gut angepasst, da ihre braungraue, stierhautähnliche Haut kaum Blutzellen und Nervenenden aufweist. Ihre - spärlichen - Haare sind meist grau, schwarz oder weiß. Es heißt das ein einzelner Oger es ohne weiteres mit einem halben Dutzend Menschen aufnehmen kann. Oger vertrauen in erster Linie ihren Keulen, was nicht heißt, das sie diese nicht auch verspeisen würden. Sie sind Analphabeten und erreichen im Idealfall die Kunst der Höhlenmalerei. Etwas von bleibendem Wert oder tatsächlich künstlerisch wertvolles zu erschaffen sind sie nicht in der Lage.1

Eine Obduktion eines in den Trümmern der Adolphus-Kaserne geborgenen Ogers ergab das der Wanst eines Ogers nur zu geringen teilen aus Fett, sondern zu weiten Teilen aus übereinander liegenden starken Muskeln zu bestehen scheint die sogar Knochen und Metall im Bauch zermalmen können. Der Magen beinhaltet ausgesprochen korrosive Säuren. Bei der Öffnung des Leibs wurden mehrere Messer unbrauchbar, durch die Magensäure zwei weitere, eine Sezierplatte und zahlreiche Fliesen. Der unbekannte Doktor erwähnte eine Schadensersatzforderung gegenüber Bruckenheim & Reubens.1

Im Magen fand er:1

  • Über dreißig Pfund Fleisch.1
  • ein Schwertgriff aus dem fernen Osten.1
  • Felsen, die Oger als Gastrolithen ausweisen.1
  • Ein bretonisches Pferdeskellett.1
  • Knochen eines Gnoblyns1
  • Diverse Textilien1
  • Lanzenspitze und Rüstungsteile bretonischer Machart1
  • eine Duellpistole von Hemmler & Co.1

Daneben stellte er fest, das der Schädel des Oger extrem robust und schnell heilend ist wobei vor allem die Frontpartie eine enorme Dicke aufweist, gleiches gilt für die enorm kräftigen Zähne und Knochen. Das Hirn ist hingegen ausgesprochen klein und mit dem eines Wolfshundes zu vergleichen. Die gesamte Haut des Oger konnte man von der Konsistenz mit gegerbtem Leder vergleichen. Außerdem stellte er fest, das Herz und Lungen unglaublich groß sind. Der Tod des Ogers (entsprechend der Untersuchung bereits durch eine Lanze, vierzehn Schwerthieben, acht Armbrustbolzen und fünf Musketenkugeln schwer verwundeten Ogers) trat durch eine verschluckte Pistole ein, welche innerhalb seiner Kehle los ging und sein Gehirn zerfetzte.1

Zusammen mit ihren freiwilligen und unfreiwilligen Alliierten, den Yetis und Riesen, sind die Oger fast unbezwingbar, wenn man sie auf offenem Gelände antrifft.

Verwandte der Oger

Heute wird angenommen, daß die Oger relativ eng mit den Halblingen verwandt sind, und ebenso wie diese als eines der letzten Völker von den Alten erschaffen wurden. Früher galt dagegen allgemein die Lehrmeinung, daß die Oger einstmals menschlicher Abstammung waren, und die Ausbreitung des Chaos in grauer Vorzeit sie zu dem gemacht hat, was sie heute sind. Oft werden Oger als "gescheit wie zwei kurze Balken" beschrieben. Dennoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen: Es wurde schon darauf hingewiesen, das ein Oger dennoch klug genug ist, den Beobachter mit den beiden Balken zu einen blutigen Haufen zertrümmerter Knochen zu prügeln.

Gesicherte Verwandte der Oger sind hingegen:

  • Verschlinger, eine stark mutierte und ausgehungerte Abart
  • Yhetis, eine bereits vor vielen Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden anders entwickelte Abart

Herkunft, Siedlungsgebiete und Ogerwanderungen

Oger sind nur temporär sesshaft. Die erste bekannte Wanderung führte sie aus dem Norden in ein Gebiet, das heute der Große Schlund und die ihn umgebende Wüste ist. Damals waren Sie auch noch häufiger in den nördlichen Gebieten der Alten Welt und Norscas anzutreffen.

Sie zogen, vermutlich mangels Nahrung in den Süden, in die windigen Steppen an den Grenzen zu Cathay. Dort herrschten ideale Bedingungen vor, Gnus und Yaks im Überfluss auf saftigen Wiesen. Gegen Kampfestruppen für die Großkaiserliche Armee erhielten sie das Geheimnis des Feuers. Dummerweise gediehen die Oger so sehr, das sie begannen Cathayanische Bauern auf deren Reisfeldern zu jagen. Seine außerodrentliche Exzellenz, Majestät Xen Huong, der göttliche Drachenkaiser des Himmlischen Palastes des Großen Cathay war alles andere als amüsiert. Es heißt, das sein Rat der ehrwürdigen Astromanten einen mächtigen Feuerball mit einem gigantischen Maul auf die Ogergebiete herniederschickte und zwei drittel aller Oger der Welt vernichtete. Über weite Gebiete war statt Wiesen nur noch gefährliche, fast leblose Wüsten geworden (sieht man von den Rieseninsekten ab). Massiver Kanibalismus setzte ein, bevor die Oger letztlich flohen.

Nach der Flucht vor dem Großen Schlund kamen sie in die Alten Riesenlande und die Trauerberge wo sie den Krieg im Himmel begannen. Es wurde die heutige Heimat und das Siedlungsgebiet der meisten Stämme der Oger, weshalb diese Region auch oft nur als Ogerkönigreiche genannt wird. In den Düsterlanden, Norsca und in den Grenzgrafschaften sind allerdings auch große Siedlungen der Oger und auch der mit ihnen verbundenen Gnoblars zufinden. Wenn Oger auf Wanderung sind, können sie ganze Landstriche leer fegen. Was man essen kann, wird auch gegessen. Was einem beim Essen hindert, wird zerstört. Zum Glück finden solche Ogerwanderungen nur sehr selten statt. - Dafür kann man Oger aber in Söldnerarmeen und vorallem auch als Söldner in nahezu jeder anderen Armee antreffen, weil der typische Lebensstil käuflicher Krieger und die Aussicht auf ausufernde Plünderungen auf die Angehörigen dieses Volkes eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt. Ogersöldner sind dem entsprechend eine zwar kostspielige aber nichts desdotrotz häufige Wahl für Söldnergeneräle. Oger zählen zu den stärksten Wesen der Alten Welt. Auf ihrer Wanderschaft gehen Sie oft in den Wäldern auf die Jagd nach Wild und Orks, die sie dann braten.

Weitere infos findest du unter: Ogerstämme


Heroquest logo.jpg Der aufgeführte Hintergrund stammt aus Hero Quest.


Eine unterirdische Festung an einem unbekannten Ort nahe des Imperiums war Dirgrusht987

Kultur der Oger

Das einzige, was Oger mehr respektieren als Stärke, ist ein dicker Bauch. Die gesamte Kultur der Oger dreht sich nur um zwei Dinge : Essen und Stärke. Die Oger verehren eine Gottheit, die sie den Großen Schlund nennen, ein gigantisches Maul in der Erde, dort, wo einst ihre alte Heimat war. Ihre Fleischer können mit dieser bösartigen und rachsüchtigen Gottheit durch den einfachen Akt des Essens kommunizieren und die fürchterliche Wanstmagie wirken. Der Glauben der Oger an Essen geht sogar so weit, das Welpen ohne Wanst durch eine gezackte Grube in die Dunkelheit geworfen werden. Diese sogenannten Verschlinger haben einen Hass auf die Oger, ihr Schicksal und allen Gegner, die sich ihnen in den Weg stellen. Der Besitz eines durchschnittlichen Ogers ist eine Keule, eine sogenannte Wanstplatte und eine verdreckte Hose. Reiche Oger haben manchmal auch eine Rüstung oder irgendwelche besonderen Waffen, die sie für Söldnerdienste erhalten haben. Oger beweisen anderen Ogern wie stark sie sind durch diverse Dinge:

  • Geschmierte oder tättowierte Stammeszeichens
  • Rituelle Narben
  • Trophäen ihrer Opfer
  • Kräftemessen während diverser Ogerspiele
  • Große Namen

Auch Ogerfestgelage stellen einen wichtigen Teil der Ogerkultur dar.

Unterstützt werden die Oger von den kleinen Gnoblars, welche sich zwar sogar von anderen Goblins rumschubsen lassen.

Mutationen bei Ogern

Es gibt auch Oger die starke Mutationen aufweisen. Diese Chaosoger wurden meist durch Warpstein dem Chaos ausgesetzt, oder haben einfach längere Zeit in den Chaoswüsten oder in Norsca gelebt und gekämpft. Es soll sogar zahlreiche Stämme im Land der Trolle geben, die dort eine Heimat gefunden haben. Dabei muß man aber wissen, daß Chaosoger unter ihresgleichen weder verpönt sind noch verachtet werden, da Oger in Mutationen wie einem zusätzlichen Maul, einer harten Schuppenhaut oder einem Extra-Arm vor allem einen Vorteil sehen.

Berühmte Oger

Quellen

Weblinks

Mehr zu Ogern im geschichtstechnischem und mythologischem Sinne bei Wikipedia unter Oger