Manticore

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Ein wilder, reiterloser Manticor

Manticore sind Monster des Chaos mit einem Löwenkörper, Fledermausflügeln und einem peitschenartigen Schwanz, aber auch Skorpions- oder gezacktem Schwanz. Außerdem zeichnet sie eine ungeheure Wildheit aus. Diese Eigenschaften machen sie zu den unangefochtenen Jägern in den nördlichen Gebirgen von Naggaroth. Sie sind eine Mischung aus Mensch und Tier, und sprechen die Sprache des Chaos: Dunkelzunge. Sie sind bis zu sieben Meter groß.

Allgemeines

Manticore sind berühmt für ihre an Wahnsinn grenzende Entschlossenheit bekannt und deshalb auch auf vielen Wappen und Heraldiken der alten Welt zu finden. Sie verteidigen ihr Revier gegen jedweden Eindringling, unabhängig ob Drache oder Goblin.2

Entstehung

Wie soviele andere Monster ist auch der Manticor eine Kreatur des Chaos. Sie entstehen in den Magien der nördlichen Chaoswüste und ziehen später in südlichere, weniger verdorbene Länder.2

Manticore und Dunkelelfen

Die Dunkelelfen verehren Manticore als einen der tausend Aspekte des Khaine. Diese heiligen Bestien werden jung von Bestienmeistern gefangen, aufgezogen und trainiert. Ein Dunkelelfenadliger zahlt gut für ein junges Manticore oder noch besser ein Ei, denn auf dem Schlachtfeld kann sich kein Feind mit der teuflischen Wut der Manticore messen. Die meisten der wagemutigen Dunkelelfen sterben aber bei dem Versuch einen Manticore oder ein Ei aus dem Nest seiner Mutter zu stehlen. Oft reiten auch Bestienmeister selbst auf Manticoren in die Schlacht, um zu zeigen, dass sie selbst die aufsässigsten Kreaturen zähmen können. Wilde Manticore attackieren auch immer wieder Siedlungen in den Anulii.

Ganze Schwadrone von Manticoren sollen zuweilen die Flotten der Dunkelelfen begleiten, um den Druchii die Lufthoheit über dem Meer zu sichern.

Erznekromant Dieter Hellsnicht auf seinem Manticore

In der Vergangenheit sind auch finstere Zauberer - insbesondere Nekromanten wie der berüchtigte Dieter Hellsnicht - schon auf einem Manticore geritten. Letzterer soll seinen tödlich verwundeten Herrn nach der Schlacht bei Beckerhoven davon getragen haben, so daß Hellsnichts Leichnam nie gefunden wurde. Von Arkhan dem Schwarzen, dem bedeutendsten unter Nagashs dunklen Fürsten, ist bekannt, daß sein fliegender Streitwagen aus den Überresten eines längst toten Manticore gefertigt war. Etwa zur gleichen Zeit, so heißt es, sah man Chaosmagier, die weder Tod noch Teufel fürchten, die diese Bestien als Reittiere benutzen. In der Zwischenzeit wurden nun aber auch immer häufiger Chaoschampions auf solchen Bestien gesehen.1


Quellen