Liber Malefic

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Liber Malefic entstammt der Feder von Marius Hollesher. Es ist in verschiedene Teile unterteilt. Eines davon heißt korrekt The Book of the Hated Khorne, ein anderes The Book of Contemptible Slaanesh und beschreibt die Visionen von Marius Hollesher.

Einige Zeilen des Liber Chaotica, die aus diesem Buch zu stammen scheinen, beschreibt Marius den Fall in ein totes Land, voll rotem Nebel. Er hörte gigantisch Bestien schreien, die er jedoch nicht sehen konnte. Dort fiel er weiter, hin zu einer dunkelrot-eisernen Wand, deren Fuß voller Schädel lag. Die Wand endete nicht im Horizont und nicht in den Wolken. Er befand sich im Äußeren Reich Khornes, und diese Bastion war mit Stufen, gebundenen Dämonen aus Eisen übersäht, die schrien und ihn verängstigten.

Richter Kless notierte hier in Blut, das auch er voller Angst wäre.

Gigantische Stufen führten den Weg bis in die Wolken. Immer wieder gab es Einbuchtungen, die groß genug gewesen wären, um einen Palast der Menschen aufzunehmen. Die Dämonen sangen und schrien Litaneien der Wut, des Zorns und des Kampfes. In all seinen Visionen sah Marius Hollesher keine Lebewesen, keine Menschen, nur die schreienden Dämonen und die verwundenen und verrückten Bauten dieser Bastion. Er stieg weiter auf, jenseits der Stufen hinter einem gigantischen Tor landete er an einem Platz auf dem tausend mal tausend Dämonen schritten, der Himmel war rot und es lag der Geruch eines Schlachthauses in der Luft. Es war der weg in das innere Reich Khornes.

In einem weiteren Teil den Richter Kless abschrieb, notierte er mit Blut erneut, das der Schmerz und die Pein ihm Freude bereiten würde, und bat Sigmar um Erlösung.

In diesem Teil beschreibt er Khorne's Meadows, die er in einem quasi identischen, aber in Blut geschriebenen Text als Khorne's Battlefield bezeichnet. Sie liegen unter einem kupfernen (in Blut geschrieben als brennenden) Himmel voller schwarzer Pflanzen (in Blut geschrieben als Körpern), verdreht und verängstigt. Blutverkrustete Fliegen und Dämonen leben dort, dicke blutverschmierte Würmer und Maden leben in einem Dunst von verrottendem Fleisch. Dort befand sich auch der Tree of Damned Shades. Dieser Baum sprach zu Marius Hollesher.

"By my broken faith and darkened promise, a mortal walks nearby. For all those mortals who have tasted my fruits and drank of my sweet blooms, I will taste his nectar and drink his blood. For once my roots eat of his flesh he is mine, and what was his is mine. A body... A body... Then I will be free of this confinement. My loyalty is true and clear, I will slay in Khorne's name. Blood beyond measure will I give to him. Oh, to be free of this wooden frame, that I could once more march to the beat of my heart..."

+++ Tree of Souls +++

Danach griff der Baum nach ihm und er floh. In Blut geschrieben notierte Richter Kless jedoch, dass er seine sanfte Umarmung fühlte.


Verses 1-7: The Satin Throne ist Teil des Buches, in dem der Lord of Pleasure, Slaanesh dargestellt wird. In dem Text heißt es, dass jemand das Aethyr's Gate sah, und eine Stimme heraus wie ein Ozeanrauschen rief, dass der Prinz geboren wurde. Dann erschien eine hochgewachsene, zarte Person, sowohl Mann als auch Frau. In weißen Wolken war er gehüllt, sechs Sterne prangten über seiner Braue und er war das Schönste was es jemals gab. Und das Wesen sprach und es bat sich als Freund und Freudenspender an, als Erfüllungsgehilfe des Glücks. Zwei von drei der Anwesenden beteten ihn fortan als ihren Herrscher und Gott an und warfen sich ihm zu Füßen. In Ekstase gaben sie sich ihm hin und schenkten ihm ihre Seelen. Dann wandte er sich an das Drittel, das sich nicht verbeugte und forderte einen Thron aufgrund der großen Anhängerschaft unter den Anwesenden. So erbaute er sich einen Thron in den Sternen und brachte den Anwesenden den Wunsch näher, dass sie Lieder und Tänze zu seiner Glorie aufführen sollten. Sie sollen Kunst und Schönheit wertschätzen. Dann kam eine Wolke über das Gesicht des jungen Gottes und seine Stimme wurde nicht mehr verführerisch, sondern schmierig und vergiftet. Er sagte, dass sie die Freuden annehmen werden, und ihre Körper brechen und ihre Seelen verdammen. Das wäre so sicher, wie er, Slaanesh, der eifersüchtigste aller Götter ist, dessen Durst nach Kunst und Schönheit und Ekstase niemals gesättigt ist.

Richter Kless schreibt, das Großtheogonist Rueben Wrolfgar das Buch 2287 IC verbot.

Weitere bekannte Zitate sind:

"Sie kommen, um uns für ihre finsteren Meister zu erobern, um die Welt in die Dekadenz zu stürzen und sie in Blut und Seuchen zu ertränken. Welche Hoffnung existiert noch für die Welt der Sterblichen? Sie wird von ihren gefährlichsten Albträumen bedroht, die durch die Macht uralter und schrecklicher Götter eine mörderische Form erhalten haben."

+++ Liber Malefic +++2


"Als der Streitwagen heran war, wandte sich der Feind zur Flucht und kehrte dem klingenbewehrten Gefährt den Rücken zu. Sofort wies die grausame Herrin des Gefährts ihre Dämonetten an, Halt zu machen, und für einige lange Augenblicke stand die Dämonenmaschine still und stumm. Erst als der Feind wieder Mut geschöpft und geordnete Reihen gebildet hatte, erhielt der Streitwagen wieder Befehl zum Angriff. Die Dämonetten brachen in wilde Freudengesänge aus.

Dieses Mal ergriff der Feind nicht die Flucht. Unter den Bannern packten Arme Waffen und Schilde fester. Derart trotziger Mut an einem so trostlosen Ort erfüllte mein schweres Herz einen Moment lang mit Freude und Stolz. Ich wagte tatsächlich zu glauben, dass Mut jene Waffe sei, die alle Bewohner dieses schändlichen Reiches besiegen kann, dass Ehre und Kameradschaft jeden Schrecken überwinden und das Unheilige auf ewig bannen können. Dann aber prallte der Streitwagen auf die Schlachtreihe - und all meine Hoffnungen wurden durch einen Strom aus Blut und abgetrennten Gliedmaßen davongespült."
+++ Liber Malefic +++3


Quellen