Brayherd

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Kriegsherde der Tiermenschen kurz vor einem Angriff auf eine Siedlung.

Tiermenschen organisieren sich in sogenannten Brayherd1 oder Kriegsherden oder im kleineren Maßstab in Kriegsbanden. Eine solche Kriegsherde wird immer von dem stärksten Mitglied - einem Häuptling - angeführt. Kriegsherden bestehen zum Großteil aus Gors und Ungors aber oft werden sie auch von Chaoshunden und Harpien begleitet. Manche Herden bauen sich eigene Tuskgorstreitwagen oder Gnargorstreitwagen die aber mehr ein Statussymbol sind, da sie ihre meisten Schlachten in bewaldeten Gebiet schlagen.

Die Kriegsherden sind im ganzen Imperium gefürchtet da sie ohne Vorwarnung aus den Wäldern brechen, ganze Dörfer auslöschen um sich dann wieder an ihren Herdensteinen zu sammeln um dort Feste zu feiern und den Chaosgöttern zu huldigen. Oft schließen sich noch stärkere Wesen des Chaos den Herden an, wie zum Beispiel Chaosbruten, Minotauren, Grinderlake, Riesen und andere gigantische Kreaturen wie Ghorgor und Zygor. Die Logik mit der Kriegsherden ihre Angriffe durchführen oder warum sie sich zu größeren Herden (den sogenannten Großherden) zusammenschließen beziehungsweise in kleiner Kriegsbanden zerfallen verstehen wohl nur sie selbst.

Herdenstruktur

Angeführt werden die Kriegsherden der Tiermenschen von ihren Häuptlingen sowie den Tiermenschenschamanen, die für sie mit den mitleidlosen Chaosgöttern kommunizieren (Bei Großherden ist der Anführer hingegen ein Großhäuptling, der die Unterstützung von Großschamanen besitzt). Gelegentlich kommt es aber auch vor, daß ein mächtiger Minotaurenlord (bekannt als Sturm- oder Todesbulle) das Kommando über eine Horde von Tiermenschen hat. Stirbt ein solcher Anführer, versammelt sich die ganze Herde am Herdenstein mit dem Leichnam des Toten Anführers und verspeist ihn. Der neue Anführer erhält das Herz, im Glauben, das die Macht, Weisheit und Kraft des alten Häuptlings auf ihn übergeht, wobei es aber um diesen Posten erbitterte Zweikämpfe gibt, der Sieger ist meist ein Bestigor, oder in einer minotaurenlastigen Horde ein Blutbulle.


Diese mächtigen Tiermenschen können auf unzählige Massen an minderen Tiermenschen, den Ungors mit kleinen Hornstümpfen und einer menschlichen Gestalt und einigen Unhorns die nichts weiter sind als verwilderte Menschen, zurückgreifen, die entweder als Horde mit Speeren bewaffnet ihre stärkeren Brüder unterstützen oder den Feind mit Bögen beschießen. Größer und mächtiger als die Ungors sind die Gors, die als wilde Regimenter über den Gegner herfallen und ihn in urtümlicher Wut zerreißen. Dabei führen sie meist Äxte und Messer mit sich, einige auch Schilde. Diese Horde maschiert auf den Gegner zu und wird dabei von kleineren Gruppen aus Gors und Ungors unterstützt, die dem Feind in Flanke und Rücken fallen. Größere Herden haben häufig zusätzlich gut ausgerüstete und disziplinierte Bestigors, welche als Lebwache für Häuptling und Schamanen kämpfen und mit gigantischen Zweihandwaffen ausgestattet sind. Sie werden von den großen Minotauren unterstützt, die in ihrer Blutgier alle Gegner vernichten, die ihnen vor die Hufe kommen. Hin und wieder (häufig während des Sturm des Chaos) sieht man auch Chaoskrieger und Dämonen in den Reihen der Tiermenschen, die sich einer erfolgreichen Herde anschließen. Diese eher statischen Truppen werden von den wilden, schnellen und meist betrunkenen Centigors unterstützt, ebenso wie von Harpien und Gnargor, die aus den Tiefen der Wälder hervorkommen, vom Lärm der Herde angelockt. Gnagor und die wildschweinhaften Tuskgor werden von den Tiermenschen häufig vor klapprige Streitwagen gebunden, die dann einen Bestigor oder sogar den Häuptling oder Schamanen selbst in die Schlacht ziehen. All diese Kreaturen erhalten von von den Schamanen herbeigerufenen Bestien (Riesen, Ghorgor, Zygor oder Grinderlaken), gefangenen Chaosbruten, seltener auch von vom Sturm geweckten Drachenogern oder vom Chaos mutierten Chaosogern oder -trollen Unterstützung.

Quellen