Karak Azul (Wehrstadt)

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Karak Azul ist die letzte, unter kompletter Kontrolle der Zwerge stehende Wehrstadt der Zwerge in den südlichen Ausläufern des Weltrandgebirges. Direkt übersetzt bedeutet der Name Karak Azul soviel wie Eisengipfel. Diesen Namen hat sie, aufgrund der ungeheuren Mengen an Eisenerz, die sich in direkter Umgebung der Stadt befinden.1

Geschichte

Frühe Geschichte

Sie wurde -4650 IC gegründet und hatte in dem Goldenen Zeitalter der Zwerge 275.000 Bewohner. Alle anderen Städte, der als Südliche Bastionen bekannten Wehrstädte sind zwischenzeitlich gefallen und werden nicht länger von den Zwergen kontrolliert. 1

Der Krieg mit den Orks vom Schwarzberg

Nach zahlreichen Angriffen der Orks übernahmen die Orks vom Schwarzberg ebenfalls einen Angriff auf die vorgelagerten Türme der Festung. Nachdem der vierte von ihnen überrannt wurde, der diesseits der natürlichen Grenze des Dearding Stream lag, mußte König Kazador seine Männer in den Krieg schicken. In dem Kampf gegen die Orks vom Schwarzberg starben hundertdreiundzwanzig Zwerge. Diesem Kampf folgte konsequenterweise ein Groll, den König Kazador in das Buch des Grolls von Karak Azul niederschrieb. Besonders stark betonte er das Schicksal vierer seines Volkes: Thain Henkist Dwirrar und Grodi Dwirrar vom Dwirrar-Klan, sowie Gobrik Bannag vom Bannag-Klan sowie der Maschinist Baruurm Tubak. Da auf die Orks des Schwarzbergs bereits zahlreiche Grolle lagen, gilt dieser Groll ausschließlich dem Waaaghboss des Schwarzbergs und fordert seine schnelle Hinrichtung.2

Die Wehrstadt wäre im Jahr 2503 IC beinahe gefallen, nachdem Urks und Grobi2, unter der Führung von Gorfang Rotzahn, durch einen vergessenen Tunnel in die Stadt eindrangen. Während dieser Zeit war Kazador und viele seiner Krieger auf einem Grobkul. Viele Zwerge verloren bei diesem Überfall ihr Leben, darunter Badarin Stonehand und Kurgrin Cragbrow, die an der Schwelle zur Feste von hinten erschossen wurden. Auf ihren Tod wurde ein Groll gesprochen, der nur durch einhundert Grobileichen gelöscht werden kann. Es heißt, das auch Schwarzorks und Morglum Knochenbrecher unter den Angreifern gewesen sein soll. Die Horde aus zahllosen Orks und Goblins und zwei solcher Orklegenden erreichte in der dritten Tiefe letztlich die Bierlager und erschlug dort ebenfalls den Braumeister Thengeln. Durch seinen Tod gingen viele Braukünste und leider auch die ganzen Fässer des gelagerten Thengeln's Golden Preserve verloren. Auch hierrüber wurde ein besonderer Groll in das Buch des Grolls geschrieben. Es fordert die gleiche Menge Goblinblut, wie verlorenes Bier, um ihn zu tilgen. In der Hall of Kazgar wurde von den Schwarzorks voller Zwergenblut getränkt, während zahlreiche Zwergenklankrieger noch während des Schlafs von Goblins ermordet wurden. Alle Orte, die die Orks eroberten wurden geschändet und mit Orkdung verschmutzt. Statuen der Ahnen zerstört. Ebenfalls wurde das Karak Zharr durch Goblindung gelöscht. Auf der Jagd nach Gold und magischen Gegenständen drangen sie immer weiter vor.Loremaster Grunak Bardikson war der erste Zwerg, der mit Klankriegern ersten ernsthaften Widerstand leistete. Er stoppte den Vormarsch in der Feasting Hall der vierten Tiefe indem er den Orkherrscher Gorfang Rotzahn herrausforderte. Nur ein Krieger namens Hallar Halgakrin überlebte diesen Kampf. Grunak wurde in dem Zweikampf von einer Armbrust eines anderen Orks erschossen, sein Bart ziert bis heute den Körper von Gorfang, sein erbärmlicher Tod kann nur durch tausend Goblinleichen gerächt werden. Trotz all der Orks konnten sie die in diesem Stockwerk versteckte Thindrongol nicht finden. Die Horde zog weiter, und kurz darauf erschien Kazrik mit seinen Hammerträgern in der Halle und fand Hallar, Sohn von Fengast Halgakrin. Sterbend berichtete er von den Orks und Goblins. Wütend wurden die Zwerge und jagten hinter den Orks her. Galin Thunderheart war es, der die Vernichtung und Verschmutzung durch die Orks zuerst erblickte. Tunnel waren voller Dung, die Statue von Razek Forgehand, dem ersten Runenschmied von Karak Azul war vernichtet worden. Die Verschmutzungen führten die Zwerge in die Hearth Hall in der fünften Tiefe. Dort fanden sie Thordrik Greymane, the Venerable, Onkel von Kazrik vor der Thronhalle. Er war blutend und schwer verwundet festgekettet. Kazrik war empört und stieß wild in die Thronhalle vor, wo er Gorfang auf dem Thron seiner Ahnen wiederfand, umgeben von Zwergenleichen mit abgeschorenen Bärten, die seinen Körper zierten. In seiner Hand hielt er die Zunge von Thordrik. Auch hierfür gibt es einen Text im Bruch des Grolls, der eintausend tote Goblins fordert. Alle anderen Mitglieder des Klans waren Gefangene in den Klauen des Ork. Es folgte ein Kampf zwischen Kazrik und seinen zwanzig Hammerkriegern gegen über hundert Grobi. Es starben wenige Zwerge in der ersten Welle der Grünhäute, doch die Krieger Burdrakk und Duric. Allein für ihren Tod werden fünfhundert Grobi gefordert. In der zweiten, heftigeren Welle starben mehr Zwerge, Helgar, Rinnik, Dane und Fundrin. Für ihren Tod werden Goblinsleichen in der Höhe des Berges von Karak Azul gefordert. In der letzten Welle starben ebenfalls Kalgar, Azlak, Zorin und Oleg. Alle anderen wurden gefangengenommen, letztlich auch Kazrik. Der von den Ketten befreite alte Onkel von Kazrik jedoch, nun halbwegs wieder hergestellt, bließ das Thunderhorn von Karak Azul und wurde kurz darauf von einer Armbrust der Orks erschossen. Der Ruf des Horns jedoch sammelte die Zwerge und brachte den König zurück in die Festung.2 Schließlich wurden die Orks zurückgeschlagen und entkamen mit vielen Gefangenen und wertvoller Beute. Auch ein Großteil der Familie von König Kazador wurde in den Schwarzberg verschleppt. Insgesamt wurden fünfzig Zwerge vermisst, darunter Freygar, die Priesterin Valayas, Weaponmaster Karagin, Ironmaster Varganson, Hurl Badrikk, Orgrin Stonebeater, Malrik Morbad, Kreln Kromson.2 Nur sein Sohn Kazrik wurde, als beschämende Beleidigung des Königs kahlgeschoren auf den Thron genagelt. Auf seinem Kopf befand sich eine Orkglyphe. Nach Jahren der Behandlung der Wunden und Pflege wurde er nicht mehr der Alte. Er wurde gänzlich von seinen Albträumen übernommen. Für diese Taten steht ein Groll in dem Buch des Grolls der niemals getilgt werden kann und sich gegen Gorfang Rotzahn aber auch alle anderen Goblins richtet. 2 Dieser wurde nach seiner Befreiung zum Slayer. Andere Gefangene, darunter des Königs Frau Morga2 befindet sich immer noch in der Hand der Orks.

Man sollte noch erwähnen, das Kazador auch einen Groll gegen Thain Begrid notierte, der für den Bereich der Tunnel zuständig war, durch die die Grünhäute letztlich eindrangen und dessen Klan auch die Aufzeichnungen über diesen Tunnel verlegte. Dieser verteidigte die schlechte Verteidigung durch eine unerwartet Hochzeit seiner Tochter. Durch seinen Tod in der Verteidigung gilt der Groll jedoch als erledigt, doch Kazador wird sich seinen Namen auf ewig merken, und ihn dann nach dem Tod seine Verfehlungen auf ewig vorhalten. Nachdem es einen Versuch gab durch den Undgrin Ankor in die Orkfeste zu gelangen, und dies nicht möglich war, wurde ebenfalls ein Groll gegen die Maschinistengilde von Karak Azul niedergeschrieben, da sie die Tiefenwege nicht nur schlecht gewartet hatten, sondern auch den König nicht darauf aufmerksam gemacht hatten, das der Weg zerstört war. Ein anderer, gescheiterter Versuch, die gefangenen Zwerge aus dem Schwarzberg zu befreien, kostete siebenundvierzig tote Zwerge und siebzehn schwer Verwundete. Eine Belagerung gegen die Orkfeste wurde am zweiten Tag abgebrochen, nachdem Kriegsmaschinen und Wolfsreiter die Zwerge fortwährend attackierten. Es ist besonders zu betonen, das der König hier keinen Groll notierte.2

Abenteurer im Kampf gegen die Orks vom Schwarzberg

Aufgrund der vielen Verluste durch die Orks konnte es sich der König von Karak Azul nicht erlauben, einen weiteren großen Krieg gegen die Orks durchzuführen und führte ein Kopfgeld ein, das Söldner und Abenteurer aus der ganzen Welt anzog.

Kurdat Brinngarda und seine Zwerge waren eine der Banden, die sich an dem Schwarzberg versuchten. Er wird genauso vermisst wie die die Zwerge um Killan Broadshoulder, Snarlin Delmhut, Zar Fundabar oder Yorri Borkodin. Für jeden dieser Zwergenexpeditionen wurde ein Groll geschrieben. Ebenso für den berühmten Söldner Leopald Hurstwencker und seine imperialen Krieger, was als besondere Ehre gilt.

Kazador selbst war natürlich in all der Zeit nicht untätig und begab sich auf eine Kampagne gegen den Broken Leg Tribe der Goblins. Auf einer vier Tage dauernden Jagd zog sich allerdings Thain Fredi vom Rikstak-Klan seinen Groll zu, als er flüchtende Goblins entkommen ließ. Den Kriegern des Klans hegte er keinen Groll, denn sie waren nach Wochen militärischer Kampagnen erschöpft. Der fehlende Befehl von Thain Fredi an seine Krieger war jedoch so schwerwiegend, das dieser nach dem Urteil den Slayereid vollführte und sich in den Krieg gegen die Orks und Goblins begab. Der Groll war somit getilgt. 2

Untote und Nekromanten in Karak Azul

Zu einem unbekannten Zeitpunkt schaffte es ein Nekromant durch einen Spalt in den tiefsten Katakomben im Westteil in die Wehrstadt einzudringen. Er trug Hühner oder Ziegenblut bei sich, Ironwood-Nägel und einen Pinsel aus Menschenhaar sowie einen uralten Spiegel aus Silber. Er wurde dabei entdeckt als er Thain Furgrimmsons Grabrunen entfernen wollte. Runenschmied Bakkar Greyhammer konnte jedoch keinen Schaden an den Runen feststellen. 2

Heute

Die 40.000 Dawi der Wehrstadt sind überwiegend Händler, Schmiede, Waffenschmiede und Bergwerker im Eisenerz-Bergwerk unter der Stadt. Hier finden sich ebenfalls gigantische Diamant und Goldvorräte in der Erde. Allgemein kann Karak Azul von seiner Industrie fast mit Karaz-A-Karak mithalten. 2500 von Ihnen sind Teil der Streitkräfte des Königreichs Karak Azul. Sie ist zudem dafür bekannt, daß hier die besten Waffen der gesamten Alten Welt geschmiedet werden. Oberster Runenschmied ist Thorek Eisenstirn. Die Schmiede der Stadt haben einen unerreichten, guten Ruf und nirgendwo anders gibt es auch so viele talentierte Runenschmiede wie in Karak Azul. Sie versehen die Waffen mit magischen Runen, die dann im ganzen Zwergenreich ihre Abnehmer finden.1 Zur Zeit beherrschen sowohl der Halbmondstamm als auch die Rotzahn Orks das Gebiet um die Feste herum. Es gibt ein Kopfgeld seitens der Wehrstadt für jeden erschlagenen Ork, deren Kopf in der Festung angeliefert wird. Darüber hinaus gibt der trübsinnige Kazador vom Donarkhun-Klan die Hälfte seines Wohlstands an denjenigen, der die Gefangenen befreit, ein Drittel für Nichtzwerge. Sollten nur die Leichen gebracht werden, so erhält man noch immer ein Viertel seines persönlichen Reichtums. Der Kopf von Gorfang Rotzahn gibt zusätzlich freie Auswahl eines Gegenstands aus seiner Schatzkammer. Aufgrund dieses weit verbreiteten Angebots, finden sich hier zahllose Söldner ein, von denen jedoch nie einer zurückkehrt. Ein Angriff der Zwerge selbst ist leider nicht möglich, da hierfür die Streitkräfte bei weitem nicht ausreichen. Anders als alle anderen Zwergenwehrstädte ist diese in dem Berg unter einem großen Plateau angesiedelt, auf dem mit eisernen Spitzen versehene Türme errichtet wurden, die Täler und Straßen in weiter Umgebung überblicken. Von den südlichen Türmen man kann sogar die Feuer von Karag Haraz sehen.

Von den dort lebenden Zwergenklans können übermäßig viele ihre Ahnenreihe auf Grungni zurückverfolgen. 1

Undgrin Ankor

Karak Azul wurde über den Undgrin Ankor erst vor kurzem wieder mit Karak Achtgipfel verbunden. Der Weg nach Karak Azgal hingegen, ist noch immer versperrt.

Quellen