Imperiale Flotte

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Das Imperium ist das größte und technisch am weitesten fortgeschrittene Reich der Menschen im Herzen der Alten Welt, und sein Herrscher, der Imperator, unterhält eine große Kriegs- und Handelsflotte.

Obwohl das Imperium unter einem seiner früheren Herrscher - Imperator Dieter IV - mit Marienburg seinen wichtigsten Seehafen durch die Unabhängigkeit der Niederen Lande verloren hat, hat das Reich auch unter seinem heutigen Regenten, Karl Franz, noch großen Bedarf für seetüchtige Schiffe: Zum einen existiert mit der Stadt Norden an der Krallensee ein Hafen, der der Stützpunkt der imperialen Flotte ist, zum anderen ist der Reik, der größte und mächtigste Fluß der Alten Welt bis ins Herz des Imperiums, nach Altdorf und Nuln, mit großen Seeschiffen befahrbar.

Imperiale Flotte mit drei Seglern und einer prächtigen Kriegsgaleere (ganz rechts)

Im Imperium kämpfen vielfach althergebrachte Truppentypen wie Schwertkämpfer und Ritter auf mit Rossharnischen gepanzerten Kriegspferden an der Seite modernerer Entwicklungen wie Musketenschützen oder selbst neumodischer Dampfpanzer. Ähnlich verhält es sich auch in den Flotten, wo Kriegsgaleeren und das Wolfsschiff nach wie vor Verwendung finden, die die Muskelkraft zahlreicher Ruderer mit Lateinbesegelten Masten kombiniert und zusätzlich zu Kanonen auch einen Rammsporn tragen, während man auf der anderen Seite hochseetaugliche Großsegler wie das Imperiale Großschiff baut. Hinzu kommen spezielle Schiffe wie das von einer Kombination aus Segel- und Ruderleistung betriebene, als Hellhammer bezeichnete Schiff oder kleine, Iron Fist genannte Segler, die einzig als Träger für die gewaltige Hellhammer-Kanone oder große Mörser dienen und der tileatische Genius Leonardo da Miragliano, der auch die Technicus-Akademie gründete, experimentierte sogar mit Tauchbooten. Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis in den Flotten des Imperiums das erste imperiale Dampfschiff auftaucht. Während der Transport von Schlachtrossen an Bord von Schiffen von den imperialen Ordensrittern und Pistolieren bestenfalls als notwendiges Übel betrachtet wird, der für die Reittiere im Frachtraum eine Tortur darstellt, greift der imperiale Adel auch auf hoher See gerne auf seine fliegenden Monster wie die majestätischen Greifen zurück, deren Reiter auch in einer Seeschlacht von großem Wert sein können.

Die reinen Segler in der Imperialen Flotte neigen zu einer charakteristischen, relativ eckigen Bauweise mit stark ausgeprägtem Bug- und Heckkastell, womit sie sich von den schnittigeren, häufig schlankeren Schiffen in der Bretonischen Flotte deutlich unterscheiden. - Weniger seetüchtig als diese sind die meist mit zahlreichen Kanonen ausgerüsteten Schiffe deswegen aber keines Falls, wie sowohl die Reisen zur Kolonie der Neuen Küste in den Südlanden als auch die Fahrten nach Albion und erfolgreiche imperiale Expeditionen nach Lustria illustrieren. Segelschiffe, die in jüngerer Zeit - namentlich in Marienburgs Werften - gebaut wurden, sind allerdings zum Teil auch von der gefälligeren, bretonischen Bauform beeinflusst.

Zudem wird auch auf den kleineren Flüssen im Imperium viel Flussschifffahrt betrieben, da die Straßen durch die Wildnis des Imperiums mit seinen Tiermenschen verseuchten Wäldern so unsicher sind. Flussschiffe werden gerudert, mittels Pferden, Maultieren oder Zugochsen getreidelt, gestakt oder auch gesegelt, und machen die Wasserstraßen zu den wichtigsten Handelsverbindungen von Nord nach Süd und West nach Ost. Andererseits stellt jedoch auch Flußpiraterie - ebenso wie die Strandräuberei an der Küste - ein verbreitetes und praktisch nicht auszurottendes Übel im Imperium dar.

Imperiale Flotte für Man o' War

Flottenliste

Bei Man o War setzte sich eine Flotte des Imperiums aus

Galerie

"An die Kanonen!" - Diese Middenländer setzen auf Bordkanone und Musketenschützen.

1 Anmerkung: Die Galeone ist eigentlich ein Schiffstyp der Bretonen.