Gorthor

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gorthor, der Zerstörer war der gefährlichste Tiermenschenkriegsherr aller Zeiten. Er, der auch als der Grausame bekannt war, hatte was vielen Tiermenschen fehlt. Er hatte einen unerschütterlichen Glauben und eine Vision. Er war auch ein Bray-Shaman der Gor-Tiermenschen.2

Gorthor, der Zerstörer auf seinem Tuskgorstreitwagen

Gorthors Vorbereitungen

Während im Imperium zahlreiche Ritter an den Kreuzzügen gegen Arabia teilnahmen, sammelte Gorthor sämtliche Tiermenschen zwischen dem Lynsk und bis in die Middenberge hinein. Viele Monate reiste er von Herdenstein zu Herdenstein und übernahm die Kontrolle über mehr und mehr Tiermenschen. Bald hatte er viele Tausend zusammen. Er ließ grobe Streitwagen bauen, fing die Chaoshunde aus den Middenbergen2 und lockte mit Menschenleichen Harpyen an, die ihm darauf hin folgten.

Gorthors Sturm

Dann griff die nördlichen imperialen Provinzen ohne Vorwarnung an. Die riesige Horde brannte eine Schneise der Verwüstung durch Ostland und Hochland. Anders als bei allen anderen Überfällen der Tiermenschen ließt er kein Leben mehr in seinen Gebieten, selbst die Äcker und Haustiere wurden geschändet und getötet. Von jedem Ort ließ er einen überleben, der fliehen durfte, nur um voller Angst und Schrecken zu verbreiten, was geschehen war.2 Schon bald war das Gerücht im Umlauf, dass es sich bei ihm um einen Dämonenprinz handeln würde.1

Die Schlacht gegen die Waldgoblins

Während den Feldzügen wollten sich die Waldgoblins der Middenberge seiner Armee anschließen. Gorthor erklärte ihnen jedoch statt dessen den Krieg, da sie zu schwach und keine Anhänger des Chaos seien. In einer gewaltigen Schlacht wischte seine Armee sämtliche Waldgoblins beiseite,2 seine Streitwagen führten direkt in das Herz der Spinnenreiter, wo sein Pfähler den Anführer der Goblins mit einem mal aufspießte, während die Chaoshunde allein die Infanterie der Goblins besiegte und fraß. Wenige Goblins überlebten die darauf folgende Massenflucht.

Die Schwarzorks

Als sich die Armee Gorthors gerade vom verwüsteten Ostland auf dem Weg nach Hochland befanden, trafen sie in der Nähe der Middenberge auf eine Armee von Schwarzorks. Es folgte eine von Brutalität bestimmte Schlacht, in der die Anführer der beiden Heere aufeinander trafen. Obwohl Gorthor zeitweise sehr in die Verteidigung gedrängt wurde, so gab ihm seine Vision der Zerstörung dann doch die Kraft den Waaaghboss mit seinem Pfähler zu durchbohren. Die Schlacht war nicht nur ein Sieg der Tiermenschen, sondern sie erkaufte auch den Menschen des Hochlands wertvolle Zeit. 1

Die Streitmacht aus Ostland

Die Streitmacht aus Ostland wurde von ihrem Kurfürsten nach Hochland geführt, um sich dort mit der Armee des Kurfürsten von Hochland zu vereinen. Sie wurde jedoch von den Tiermenschen überfallen, da Gorthor die Straßen überwachen ließ und von den Chaosgöttern eine entsprechende Vision empfangen hatte.2

Gorthor in Hochland

Gorthor zog die Schneise der Verwüstung weiter und weiter durch die Wälder und Bauernhöfe von Hochland, mit dem erklärten Ziel, die Hauptstadt Hergig zu vernichten. Hochland war zu diesem Zeitpunkt fast ohne Ritterschaft, da alle im Krieg gegen Arabia in der Wüste kämpften. Kurfürst Mikael Ludenhof hatte somit keine Wahl und konnte keine offene Feldschlacht riskieren. 2 Deswegen ordnete einer Verteidigungsgruppe aus Pistolieren und anderer leichter Kavallerie eine Reihe von Rückzugsgefechten an, damit der Vormarsch gebremst wurde.1 Es wurden ebenfalls versteckte Einheiten von Langbogenschützen eingesetzt.2 Inzwischen wurde Hergig auf die Verteidigung vorbereitet, wobei auch hier unter dem strengen Blick ihres Kurfürsten viele an Erschöpfung, Hunger oder durch Exekution nach versuchter Flucht ihr Leben verloren. Das Gebiet um Hergig wurde mit Fallen übersät, die Brunnen vergiftet und das Vieh in die Stadt getrieben oder getötet. Die Wälder im direkten Umfeld der Stadt wurden niedergebrannt, um den Feind keine Deckung zu bieten. Zuguterletzt wurden neben Töpfen und Pflugscharen selbst die Glocken der Tempel eingeschmolzen um Waffen zu schmieden.1 Zwischenzeitlich schaffte es Ludenhof, eine Armee aufzustellen, aus zwölf Regimentern Hellebardenträgern, Ogersöldnern, Milizen und einer Ritterschaft eines Sigmariten Templerordens und Reiterei auf allem, das irgendwie Pferdeähnlich war und beritten werden konnte.2

Die Schlacht um Hergig

Er teilte seine Streitmacht in 2 Teile, Reiter und die anderen. Er ließ jeden in den Schmieden und an die Waffen pressen, die er und seine Leute finden konnten, darunter auch eine Handelskaravane der Zwerge, weshalb sein Name ein nicht kleines Kapitel im Buch des Grolls füllt. Tatsächlich gab er den jungen, kräftigen und erfahrenen Kriegern die besten möglichen Waffen, den Alten, schwachen und unerfahrenen nichts anderes als Holzspeere und Holzschilde. Sein offen erklärter Plan war, das diese sie verlangsamen, und sei es durch die Zeit, die sie durch den Kampf brauchten.2

Ludenhof hielt Gorthor vor den Toren von Hergig über drei Wochen stand, bis in der zweiundzwanzigsten (andere Quellen sprechen von der vierundzwanzigsten2) Nacht die Tiermenschen die Tore der Stadt aufbrachen. Hier war bereits ein Viertel der Bevölkerung verhungert oder im Kampf gefallen. Die Kampfhunde und Kriegsfalken von Ludenhof kämpften gegen die Chaoshunde und Harpyen von Gorthor, Bihandkämpfer standen gegen Minotauren, Bogenschützen gegen Schamanen, Speerträger gegen Streitwagen und Kanonen gegen unzählige Gor und Ungor.2 Nach drei Tagen waren die Tiermenschen im Besitz der Stadt, und ein Großteil der Verteidiger geflohen oder tot. Doch die Hälfte aller Tiermenschen waren ebenfalls vernichtet. Mikael zog sich mit seinen besten Kämpfern in sein Schloss zurück und befahl den Bogenschützen, mit Brandpfeilen die Stadt zu beschießen, die fast gänzlich dem Erdboden gleich, niederbrannte bis eine große Ritterschaft der Kreuzritter unter Heinrich, ihrem Großmeister ihnen, bei dieser als Schlacht um Hergig in die Geschichte eingegangene Schlacht, Einhalt gebot. Durch die Feuer starben Hunderte Menschen und Gefangene, aber ebensoviele Gor.2 Dies besiegelte das Schicksal der Tiermenschenarmee und Gorthor starb in der Schlacht durch die Klinge des Kurfürsten, jedoch nicht ohne auch den Kurfürsten noch zu töten. Über eine Stunde kämpften die beiden Armeeführer gegeneinander. Als der Großmeister der Ritter beim sterbenden Ludenhof eintrag, verfluchte er diesen noch für sein zu spätes Eintreffen und verstarb. Durch den Tod von Gorthor brach die Armee zusammen und flüchtete in die Wälder. Die Menschen setzten nicht nach, und bis heute gibt es zahlreiche Gebiete in Hochland und Ostland, die quasi nicht von Menschen betreten werden.2 Gorthor war sowohl Schamane als auch Kriegsherr, was ihn noch gefährlicher machte. Seine Herrscheraura machte sämtliches Gerangel unter Tiermenschen in seiner Nähe zunichte. Er war immer mit dem Mantel des Großhäuptlings, dem gefürchteten Pfähler und Murgars Schädel ausgerüstet. Sein von zwei Tuskgors gezogener Streitwagen wurde stets von Bagrar, dem Zähmer gelenkt.

Anmerkung:

Dieses Modell war ein Besonderes Charaktermodell im Spiel Warhammer.

Die Darstellungen seines Feldzuges unterscheiden sich in einigen Quellen. So wird im Armeebuch der Tiermenschen der 7. Edition nicht vom Aufeinandertreffen der Tiermenschen und der Waldgoblins berichtet, dafür von einer Auseinandersetzungen mit einem Waaagh von Schwarzorks.

Quellen