Gor

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Gor der (6. Edition)
Gor der (6. Edition)

Gors bilden zusammen mit den schwächeren Ungors die Masse der Kriegsherden der Tiermenschen.

Allgemein

Sie sind größer muskulöser und agressiver als Ungors, und haben vorallem wesentlich ausgeprägtere Hörner, die in der Regel an das Gehörn eines Widders oder einer großen Ziege erinnern. Ihre muskulösen Beine enden in gespaltenen Hufen, ihre Arme in groben Händen, mit denen sie Waffen schwingen, die viele Menschen noch nicht einmal anheben könnten. Sie sind wahre Kinder des Chaos, grausame Bestien, die unter Führung ihrer Häuptlinge und Schamanen plündernd und brennend über die Siedlungen, Dörfer und einsamen Gehöfte herfallen. Genau wie die anderen Tiermenschen hassen auch die Gors die richtigen Menschen. Sie leben einzig und alleine, um im Namen der Chaosgötter zu töten und zu zerstören. Ihre Brutstätten liegen in den Tiefen der Wälder und in den Chaoswüsten, wo sie ihren Herren am Fuß ihrer Herdensteinen ihre Gefangenen in blutigen orgiastischen Festen als Opfer darbringen. Stärke und Grausamkeit sind alles, was Gors respektieren. Daher schließen sie sich häufig auch den mächtigsten menschlichen Champions des Chaos an, wenn diese ihnen die Gelegenheit bieten, für ihre finsteren Götter im ewigen Krieg Blut zu vergießen.

Gor Tiermenschen in der Warhammerwelt

Das Zentrum der Gor Tiermenschen ist definitiv die Chaoswüste und die Wälder der Alten Welt. Grade der Schattenwald und der Drakenwald gelten als ihre Hochburgen innerhalb des Imperiums, doch auch in Tilea und in Bretonia gibt es größere Vorkommen.

In den Ruinen Mortheims sind plündernde Gors unterwegs. Ohne Gnade kämpfen sie sowohl in reinen Tiermenschen-Banden, die aus den Wäldern in die Ruinen strömen, als auch als Teil des Kults der Besessenen gegen menschliche Abenteurer, Skaven und Untote und um den begehrten Morsstein, den sie ihren finsteren Göttern opfern wollen.

Auf dem Blood Bowl Feld

Auf den Blood Bowl Feldern sind die Gor-Tiermenschen gleichfalls zu Hause, um im Namen der Chaosgötter Knochen zu brechen und Touchdowns zu erzielen, und in Chaos-Teams sind sie sowohl bei den Chaos Allstars als auch in den Reihen der Nurgles Rotters vertreten.

Spieltechnisch

Die Tiermenschen werden erst seit dem Erscheinen der Box Reich des Chaos in der 5. Edition in Gors und Ungors unterteilt, die jeweils ihre eigene Einheiten hatten. Außerdem wurden sie davor häufig auch von menschlichen Champions oder Chaoszauberern angeführt. Mit dem Erscheinen des Armeebuch Bestien des Chaos in der 6. Edition bilden die Gors und Ungors dann wieder gemeinsame Regimenter mörderischer Plünderer. In der 7. Edition werden Gor und Ungor wieder getrennt eingesetzt, was deren Einsatz vereinfacht. Dabei sind Gor keine Plänkler mehr sondern werden normal in Regimentern eingesetzt.

Miniaturen

Gors für Mortheim

Games Workshop und Citadel Miniatures haben im Lauf der Jahre zahlreiche Miniaturen für Gor-Tiermenschen herausgebracht. Unter anderem gab es Plastikminiaturen von Tiermenschen, die ihrer Statur nach Gors sein müssen, als Teil des Brettspiels die Claymore Saga, wo sie in der deutschen Übersetzung als Satyre bezeichnet wurden. In der 5. Edition erschienen diverse Zinnminiaturen für Gors und mit Erscheinen des Armeebuch Bestien des Chaos in der 6. Edition die Plastikregiments-Box, aus der Gors und Ungors zusammengebaut werden können. In der 7. Edition gibt es neue Plastik-Regimentsboxen, eine für Gors und eine für Ungors.

Für Mortheim erschienen als Teil der Tiermenschen-Bande ebenfalls Gors, die allerdings weniger ausgeprägte Hörner haben und das Plündererthema betonten.

Für Blood Bowl gibt ebenfalls mehrere Miniaturen für Gor-Tiermenschen.

Gor mit Hellebarde (Plastik, 4. Edition)
Gors mit Standarte aus der Plastikregiments-Box (6. Edition)
Gors für Blood Bowl: Fünf von den Chaos Allstars & zwei Nurgles Rotters

Quellen