Gilles Le Breton

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Gilles le Breton (* vor 940 IC, + vor 996 IC), auch der Einiger genannt, ist der gottgleich verehrte Vater des bretonischen Königreiches.


Gilles Le Breton
Bretonia - GillesLeBreton01.jpg
Titel
Herzog, Der Grüne Ritter
Beruf
Gralsritter
geboren
vor 940
gestorben
996 (erster)
Besonderheiten
Einiger Bretonias, Grüner Ritter


Allgemeines

Gilles le Breton war der Gründer von Bretonia und war später auch als der mysteriöse Grüne Ritter bekannt.

Der Grüne Ritter

"Niemand darf passieren!"

+++Der Grüne Ritter+++ Quelle?


Der Sacremor4 oder der Grüne Ritter war ein mysteriöser, unsterblicher Ritter, der Bretonia beschützte.1 Bei den Tiermenschen war er als Shaabhekh, als Seelentöter, bekannt.

Viel war über den Grünen Ritter nicht bekannt und viele Menschen hielten ihn wohl vielmehr für eine berühmte Sagengestalt. Doch den Champion der Herrin des Sees, der bretonischen Göttin, gab es tatsächlich. Er beschützte die heiligen Orte der Herrin wie Steinkreise, Seen und Haine vor Plünderen und bösen Kreaturen wie Tiermenschen oder Orks. Für viele Questritter war es die letzte Aufgabe, den Grünen Ritter im Zweikampf zu besiegen, ehe ihnen ein Schluck aus dem Gral gestattet wurde. Doch nicht wenige ließen bei dem Versuch ihr Leben. Diese Zweikämpfe liefen so ab dass er sich den Questrittern ungesehen zwischen Büschen und Bäumen näherte ehe er schließlich direkt vor ihnen erschien. Dabei sagte er mit gezogenem Schwert in einem alten Dialekt des Breton immer nur drei Worte. "Niemand darf passieren!" Der Grüne Ritter war unsterblich; normale Waffen hatten keinerlei Wirkung auf seine geisterhafte Gestalt. Und wenn er doch verwundet wurde zeigten Hiebe die eien gewöhnlichen Ritter getötet hätten bei ihm nur kurzzeitig lähmende Wirkung die er innerhalb von Augenblicken wieder abschüttelte. Es gab Berichte dass er bei Enthauptungen diesen aufhebend einfach wieder auf seine Schultern setzte ehe er davonritt oder schreckliche Rache nahm.1 Auch sein Schattenross zeigte ähnliche Eigenschaften.Quelle? Durch seine unirdische ehrfurchtgebietende Erscheinung im Verbund mit einer hallenden tiefen Stimme die wie ein Echo aus den Tiefen der Zeit wirkte verursachte er bei allen die ihm begeneten ziemliche Angst.1

Im Kampf erschien erschien er aus dem Nichts - oft brach er direkt aus dem Unterholz oder aus einem See hervor. Seine überraschten Gegner waren chancenlos und noch ehe sie zurückschlagen konnten, verschwand der Grüne Ritter bereits wieder, nur um aus einer anderen Richtung erneut unerwartet zuzuschlagen. In der höchsten Not konnte er zuweilen auf den Schlachtfeldern erscheinen, um den Armeen von Bretonia beizustehen.Quelle? Aber er tauchte auch bei jeder Schlacht mit bretonischer Beteiligung auf die in der Nähe eines von ihm bewachten heiligen Ortes stattfand.1

Die Identität des Grünen Ritters war niemandem, außer wahrscheinlich der Feenzauberin, bekannt. Einige sahen in ihm eine Personifikation Bretonias. Andere glauben, dass es der Einiger Gilles le Breton selbst sei, der zu neuem Leben erwacht sein soll.1 Letztere Gerüchte bewiesen sich später als wahr.

Trivia

  • Gilles Schwester Rosalind heiratete Thierulf de Lyonesse. Beide wurden daraufhin sehr gute Freunde.
  • Annabelle, Gilles jüngste Schwester, heiratete Fredemund d'Aquitaine.
  • Offensichtlich hatte Gilles auch große handwerkliche Fähigkeiten, so heißt es, daß der Einiger die magische Gesegnete Silberlanze fertigte.
  • Der Einiger war leidesschaftlicher Drachentöter. Die Schädel der getöteten Drachen ließ er an der Außenseite seiner Burg aufhängen.
  • Die Geschichte Gilles kann als eine bretonische Version von Sigmar gelesen werden, allerdings lebte Sigmar etwa eintausend Jahre früher.

Lebenszeit

Jugend und Familie

Geboren wurde Gilles de Bastonne als vermutlich erster Sohn des einstigen Herrschers von Bastonne, einem späteren, bretonischen Herzogtum. Über seine Familie war nicht viel bekannt, außer das er wenigstens zwei Schwestern gehabt hatte, Rosalind und Annabelle.

Der Wappenschild von Gilles le Breton

In öffentliche Erscheinung trat Gilles erstmals im Jahre 952 IC, als er den Drachen Smearghus erschlug. Eine große Heldentat, die den jungen Ritter im ganzen Land bekannt machte. Aus der Haut des Drachen fertigte Gilles eine Rüstung, die er Zeit seines Lebens trug, und die noch heute ein verehrter Teil der Schatzkammern von Bastonne sind. Doch in Folge der nächsten zwei Jahrezehnte wurde das Land der Bretoni immer stärker bedroht. Viele Orks, Goblins und andere Kreaturen überrannten das Land und plünderten Städte. Auch Bastonne wurde angegriffen. Zwar gelang es den Verteidigern den Angriff zunächst abzuwehren, doch dabei fiel der alte Herrscher von Bastonne und Gilles wurde neuer Anführer der Bastonne. Zusammen mit seinen Freunden Thierulf de Lyonesse und Landuin de Mousillon führte er einen erbitterten Kampf gegen die Grünhäute.

Aufstieg und Einigung des Reiches

Dann, eines Tages, erhielt Gilles eine göttliche Vision. Inmitten des Waldes von Châlons, genauer am Ufer des Sees von Châlons1 erschien ihm und seinen Gefährten die bretonische Göttin, die Herrin des Sees. Sie gewährte ihnen einen Schluck aus ihrem heiligen Gral, und so wurden diese drei Ritter zu den ersten Gralsrittern. Sie verlieh ihnen übermenschliche Stärke und Tapferkeit, verschiedene Gaben und sie verwandelte Gilles Banner so, dass es das Antlitz der Herrin zeigte. Diese Standarte der Herrin des Sees trug er von nun an voran in jede Schlacht. Mit all diesen Gaben, sollte es Gilles nun möglich sein, Bretonia von allen Bestien zu befreien und das Land zu einen. Und voller Hoffnung ritt er direkt am nächsten Tag in eine siegreiche Schlacht.

Der Sieg war überwältigend und es folgten in den Jahren 977 und 978 IC viele weitere, die allesamt als die Zwölf Schlachten des Gilles in die bretonische Geschichte eingingen. In dieser Zeit scharrten sich eine Reihe von stolzen und loyalen Männer um ihn, die auch als Gralsgefährten bekannt waren. Ihre Siege und Taten waren großartig und es gelang ihnen unzähliche Gegner niederzustrecken und so das Land für eine Weile zu befrieden. Doch viel tiefgreifender waren die innerpolitischen Folgen, denn die ständigen Streitigkeiten unter den Adelshäusern der Bretonen fanden nun ein Ende. Alle Anführer der einzelnen Provinzen, ihrerseits allesamt Gralsgefährten des Gilles, schworen sich gegenseitige Treue und wurden zu den ersten Herzögen ihrer Reiche ernannt. So wurde auch Gilles zum ersten Herzog von Bastonne. Dies konnte als Geburtsstunde Bretonias gesehen werden. Einen König hatte das Reich jedoch noch nicht, denn die Führungsrolle Gilles wurde auch ohne einen Titel von Jedermann anerkannt.

Tod und Folgen für das Reich

In den folgenden Jahren erschütterten keine große Invasionen das Land, und doch war Gilles ständig im Krieg gegen alle Gefahren, die Bretonia ganz alltäglich bedrohten. Im Jahre 995 IC kämpfte er am Rande von Athel Loren gegen einen Waaaghboss der Orks als Gilles plötzlich, ganz unerwartet, von einer Wurfwaffe getroffen und tödlich verwundet wurde. Der Einiger verstarb darauf hin sehr schnell, aber die Herrin bescherte ihm noch eine letzte Vision. Aufgrund dessen befahl er seinen Männern, ihn zu einem nahegelegenden See zu bringen. Dort legten sie, von Tränen und Trauer ergriffen, ihren toten Anführer auf ein kleines Boot, das daraufhin langsam in den Nebeln verschwand. Gilles le Breton wurde daraufhin niemals wieder gesehen. Die Legende besagt allerdings, dass er in der dunkelsten Stunde seines Reiches wiederkehren wird, um seinem Volk beizustehen.

Die, nun führerlosen, Bretonen verfielen nicht erneut in alte Muster und einigten sich friedlich auf einen Nachfolger. Die Wahl fällt auf Gilles' Sohn Louis, der später als der Unbesonne in die Geschichte einging. Er wird erster König Bretonias.

Der Grüne Ritter

Gilles als Der Grüne Ritter

Gilles wurde neues Leben von der Herrin des Sees eingehaucht, sodass er als Grüner Ritter Bretonia beschützen konnte.4

Er lebte zumindest teilweise in Lacrimora.4

Rückkehr

Siehe Die Letzten Tage und Sturm des Chaos

Nachdem Louen Leoncoeur von seinem Bastard Mallobaude in dessen Rebellion besiegt worden war, erschien der Grüne Ritter in der folgenden Schlacht und forderte den Bastard zum Duell. Er enthauptete kurzerhand den Verräter und beendete so den Bürgerkrieg in Bretonia.4

Da der König aber weiterhin fehlte, wäre beinahe ein weiterer Bürgerkrieg um die Thronfolge ausgebrochen, hätte Gilles le Breton sich nicht offenbart. Trotz der großen Freude des Volkes über die Rückkehr des Gründervaters und das Ende des Bürgerkrieges, wärte der Frieden nicht lange.4

Bretonia hatte unter Seuchen, Meteoriteneinschlägen und Tiermenschen zu leiden, sodass Gilles einen Heiligen Krieg ausrief, um sein Land zu retten.4

Im Sommer 2525 IC führte der König eine große Streitmacht Richtung Altdorf, um dem verbündeten Imperium zu Hilfe zu kommen.5.1

Ausrüstung

Als der Grüne Ritter trug eine mystische mit Efeu verwachsene Rüstung; auch zierte sein Helm keinen Federbusch, sondern wallendes Efeu. In der Hand führte er die Klinge des Leids.1

Zusätzliche Informationen

Artworks

Darstellung des Grünen Ritters aus dem Armeebuch der 5. Edition
Darstellung des Grünen Ritters aus dem Armeebuch der 6. Edition

Miniaturen

Bemalte Zinnminiatur des "Grünen Ritters"

Anmerkungen

Die wahre Identität des Grünen Ritters wurde erst im Warhammer: Nagash Buch I enthüllt.

Der Grüne Ritter war ein besonderes Charaktermodell von Warhammer.

Die Gestalt des Grünen Ritters in der Armee von Bretonia basiert auf der Artus-Saga.Siehe hierzu auch Sir Gawain and the Green Knight in Wikipedia (englisch).

Gralsgefährten
Bretonia-LOGO.JPGGilles Le BretonBretonia-LOGO.JPG
Corduin de L'Anguille Bretonia-LOGO.JPG Fredemund d'Aquitaine Bretonia-LOGO.JPG Folgar d'Artois Bretonia-LOGO.JPG Marcus de Bordeleaux Bretonia-LOGO.JPG Balduin de Brionne Bretonia-LOGO.JPG Lambard de Carcassonne
Carleond de Couronne Bretonia-LOGO.JPG Beren de Gisoreux Bretonia-LOGO.JPG Thierulf de Lyonesse Bretonia-LOGO.JPG Martred de Montfort Bretonia-LOGO.JPG Landuin de Mousillon Bretonia-LOGO.JPG Agilgar de Parravon Bretonia-LOGO.JPG Rademund de Quenelles


Quellen