Fischmenschen

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Miniatur eines Fischmenschen von GW aus den 80er/90er Jahren

Fischmenschen existieren in den Ozeanen der Warhammerwelt, doch bekannt ist über dieses Volk so gut wie nichts. Doch scheint es bisher nur Sichtungen im Großen Ozean gegeben zu haben, oder den Gewässern die an ihn anschließen.

Vor der Küste der Neuen Welt

Die einst von Echsenmenschen bewohnte Tempelstadt Chupayotl an der südöstlichen Küste Lustrias versank -3894 IC entgültig im Weltenteich. Es heißt, daß diese Stadt des Goldes heute von dem unterseeischen Volk bewohnt würde. Diese Fischmenschen scheinen jedoch - anders als die Echsenmenschen - keine Diener der Alten zu sein.2

In den Küstengewässern Naggaroths leben außerdem ebenfalls zumindest halbintelligente und auf bizarre Weise anziehende Wasserwesen mit indigofarbenem - und sägezahnscharfem - Tentakelhaar, die die Druchii als Meereshexen bezeichnen und die einen verlockenden Gesang produzieren. Diesen grausamen Wesen, die an Dunkelelfen erinnernde Gesichter und lange schwarze Krallen an den Fingern hatten, überließ Malus einen der gefangenen Menschen aus seiner Sklavenfracht, den die Kreaturen gnadenlos töteten und in die Tiefe zogen. Ob die Meereshexen mit den Fischmenschen identisch sind oder eine andere Spezies, ist ungewiss.4 Auch ist nicht klar, ob es sich dabei nicht um die selben Wesen handelt, die vor der Küste Tobaros Schiffe in ihr Unglück stürzen.

Einen Bericht eines einzigen überlebenden Druchii einer Korsarenflotte, der von einem Angriff eines tauchfähigen Gefährt, halb Schiff und halb Kraken, samt Krieger der Tiefsee mit nadelspitzen Zähnen berichtete, tat man jedoch als Folge eines Sonnenstichs ab.1.1

Von dem Vampir Luthor Harkon - dem Herrscher über die Vampirküste Lustrias - schließlich ist bekannt, daß seine Zombiehorden gelegentlich von Sirenen unterstützt werden, die mit ihrem Lied Seeleute in den nassen Tod locken. Ob diese Geschöpfe zu den Fischmenschen zählen oder ganz andere Kreaturen sind, ist ebenso ungewiss, wie die Frage, ob sie mit den Meereshexen der Druchii identisch sind.3

Vor Ulthuan und Albion

Die Küstengewässer Ulthuans sowie der Nebelinsel Albion beherrbergen - neben einer Vielzahl von Seeungeheuern - offenbar ebenfalls Fischmenschen.

Vor der Küste der Chaosödländer und Norscas

Eine Ruinenstadt in den nördlichen Chaosödländern, die Malus Darkblade auf seiner Suche nach dem Tempel des Tz'arkan untersuchte, wurde offenbar in der Vergangenheit ebenfalls von Fischmenschen bewohnt. Sie befand sich einst scheinbar unter Wasser, was nahelegt, daß zumindest ein Teil der Chaoswüste einmal von Meer bedeckt war. Diese Wesen hatten wohl etwas mit Slaanesh zu tun, der von den Chaosbarbaren des Stammes der Schlange als die Weiße Schlange verehrt und in den Tiefen des Chaosmeeres vermutet wird.

Ob die Norse, die während der Chaosinkursion Asavar Kuls mutierten, und heute als Volk der Fjorde in den Tiefen der Krallensee leben, etwas mit den Fischmenschen zu schaffen haben, ist nicht bekannt.

Der verstorbene Kurfürst von Averland, Marius Leitdorf, war bekannt dafür Krieg gegen Fischmenschen zu führen. Da er aber ebenso Kriege gegen Bienenschwärme führte, tat man sie als Einbildung des verrückten Herrscher ab.1.2

Weiterführende Informationen

Tauchende Rattenoger und Giftwindkrieger der Skaven legen sich in Unterwasserhöhle mit Fischmenschen an. (deutscher Games Day 2006,
"Blutige Küste"-Spieltisch, Foto: C.F.K.)

Auf der Spielplatte "Blutige Küste" auf der eine Seeschlacht zwischen den Hochelfen unter Admiral Seneriot und den Dunkelelfen der Schwarzen Arche Quälende Leidenschaft dargestellt war, gab es mehrere Miniaturen von Fischmenschen zu sehen. Diese kämpften unter anderem mit der tauchenden Besatzung eines Skaven-U-Bootes. Sie waren jedoch auf bzw. unter dem Spieltisch nur Dekoration, und hatten keine spieltechnische Funktion.

Die Eigenbauten der Fischmenschen bestanden aus Echsenmenschenteilen aus der Plastik-Regimentsboxen der Saurus und Skinks.

Unterwasserhöhle mit Fischmenschen (deutscher Games Day 2006, "Blutige Küste"-Spieltisch, Foto: C.F.K.)

Quellen