Dawikoni

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Die nachfolgenden Informationen entstammen Warpstone, einem nicht von GW lizenzierten, aber von Hogshead empfohlenen Fanzines. Teile des Magazins machte sich Hogshead und damit auch GW sowie Black Library zu eigen, in dem sie es in ihren Publikationen verwendeten und weiter und wieder veröffentlichten.


Das Volk der Dawikoni, der Fast-Zwerge, bestand ursprünglich lediglich aus dem Volk der Schweben und lebte in den Himmelspfeilern sowie dem Schwarzen und Grauen Gebirge. Sie stellen überwiegend die Nahrungslieferanten, Übersetzer und Kundschafter für die Dawi unter den Menschen dar. Jahrhunderte später siedelten Stirländer und Averländer auch nahe Zhufbar und Karak Kadrin, doch waren sie hier bereits Jahrzehnte unter der Beobachtung der Zwerge, die fürchteten, auch Banditen und finsteres Volk aus dem von Kriegen gebeutelten Imperium in ihr Reich zu lassen. Diese bewiesen sich jedoch auch und wurden als Östliche Dawikoni bekannt. Die späteren Flüchtlinge, die während der Zaubererkriege und der Vampirkriege ihr Glück im Süden suchten, fanden als Südliche Dawikoni nur leidlich ihr Glück, erhielten sie doch eher Ghettos in den Festungen von Karaz-A-Karak und Karak Azul zu Zeiten der Belagerung und dürfen auch sonst nur unter Bewachung der Zwerge in kleinsten Gruppen die Feste betreten. Lediglich die Bewohner von Barak Varr waren über den Zuzug weiterer Menschen hocherfreut.

Dennoch sind die Dawikoni und die Zwerge nicht ein Volk das gemeinsam ein Gebiet bewohnt, sondern eher nebeneinander. Überall (Außer in Karaz-A-Karak und Karak Azul halten die Dawikoni jedoch Märkte in den Festungen ab, um dort ihre Waren zu verkaufen, nutzen die Fallentechniken der Zwerge, und tragen überwiegend gedeckte Farben an ihrer Kleidung. In Zeiten des Krieges dienen sie meist als Kundschafter, oder zur Unterstützung der Zwergenkrieger im Feld oder bei der Verteidigung.

Vereinzelt wohnen auch Zwerge in den Siedlungen der Menschen, doch kommt dies selten vor. Die Siedlungen der Menschen werden von einem Ältesten geführt, von denen einer, meist jedoch drei, im Rat des Zwergenkönigs sitzen. Anders als die Späten Dawikoni, die Reikspiel nutzen, haben die echten, alten Dawikoni die Sprache des Gebirgspiel etabliert, eine Art Uralt-Reikspiel. Auch ist ihre Religion gänzlich anders der Religion Sigmars der Südlichen und Östlichen Dawikoni, beten sie doch zu Rhyas Aspekt von Dyrath und Taals Aspekt von Beornyraed, dem Gott der Berge.

Nach Jahrhunderten des Nebeneinanderherlebens erinnern sich selbst Zwerge gerne an Helden der Dawikoni, wie Toumas Eccelsheim, Osbern oder Aethelbald. Gleichsam gab es jedoch auch Namen, die den Zwergen noch heute bitter aufstoßen, wie Eadric und Theodwine.

Quellen