Albion

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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eine zeitgenössische Karte von der Insel Albion

Allgemein

Albion ist auch als Nebelinsel bekannt, da diese Eilande, welche nordöstlich von Ulthuan und weit östlich der gefrorenen Strände Naggaroths im Chaosmeer liegen, in ewigen Nebel gehüllt sind. Nirgends gibt es mehr Steinkreise, Monolithen und Standing Stones als auf Albion, und diese kanalisieren und «erden» die Winde der Magie, welche aus dem Tor des Chaos am Nordpol der Warhammerwelt wehen. - Dadurch wird verhindert, daß die vier verderblichen Mächte die gesamte Welt von Warhammer ungehindert überfluten, aber die Insel Albion muß einen hohen Preis dafür zahlen: Das Übermaß wilder Magie, welches dorthin abgeleitet wird, lässt das Wetter auf Albion komplett verrückt spielen. Hagelstürme und endloser Regen haben die Eilande Albions in ein trostloses, sumpfiges Land verwandelt, aus welchem uralte, mit Oglumszeichen beschriebene Hinkelsteine wie mahnende Finger aufragen. Albion selbst ist weitgehend eine Insel der Sümpfe und des Morasts, ihre Südspitze ist nicht umsonst als Schlammspitze bekannt. Auf Albion leben gewaltige Wildschweine. Das einzige Gebirge ist als Bestiengipfel bekannt und beinhaltet den Pfad der Riesen. Neben der Bleizitadelle und der Schmiede der Alten gibt es lediglich die Säule von Og-Agog und den großen Ogham, die von höherer Kultur zeugen. Die drei bekannten größeren Siedlungen der Eingeborenen, eine namentlich nicht bekannte im Süden, sowie Bol-A-Hat im Zentrum und Ochness im Nordwesten sind eher primitive Dörfer. Der wenige, finstere Wald auf Albion ist verwildert und voller gifigem Weißdorn. Die Modderbänke sind nur durch ein paar Hügel von der namenlosen südlichen Siedlung getrennt, wobei hier ein tiefer Einschnitt des Großen Ozeans weit ins Inselinnere reicht, und die Schlammspitze vom Gebiet des Großen Ogham trennt.

Die Menschen, die auf Albion leben, sind auf einer barbarischen Entwicklungsstufe stehen geblieben, welche im Bereich Jungsteinzeit, Bronzezeit oder bestenfalls frühe Eisenzeit einzuordnen ist. Dennoch bemühen sich ihre schamanistischen Priester und Druiden, die sogenannten Bewahrer, den Willen der Alten zu erfüllen, welche vor ihrem Untergang die Monoliten errichten ließen, um das Chaos in Schach zu halten. Dabei werden sie von Riesen unterstützt, welche zwar dumm wie Hinkelstein sind, aber von den Druiden mittels ihrer Oglumsstäbe und ihrer primitiven Magie befehligt werden können. Die berühmtesten dieser Riesen waren Catchorr und Bologs, die von Curious Geasar mit samt dem Druiden Hengus nach Remas in Tilea verschleppt wurden, und als Riesen von Albion seither in zahlreichen Söldnerarmeen kämpften.

Während man im Chaosmeer westlich von Albion häufig Wale bestaunen oder bejagen kann, ist über die restliche See nicht viel bekannt, außer das der Ozean voller Seeungeheuer ist. Im Südosten der Hauptinsel Albion liegt ein weiteres, weitaus kleineres Eiland, das als die Geisterinsel bekannt ist. Es liegt gegenüber der Modderbänke.

Interessant ist, das es den Norse, speziell eigentlich Eriksson gelungen ist bereits viermal an der Ostküste der Insel zu landen. Während er das erste mal noch im Ödmoor landete, hatte er bei den späteren Expeditionen mehr Glück und landete auf relativ festem, wenig moorigen Land. Dabei hatte er viel Glück, da die Küste in weiten Teilen von weißen Klippen umgeben ist. Unzählige schroffe Felsen auf dem Weg zu den wenigen Stränden lassen Schiffe schnell kentern oder reißen den Bug auf. Daneben stehen noch die Riesen auf den Felsen, die eben genau diese auf die Schiffe werfen.

Magie auf Albion

Die Magie auf Albion ist gänzlich unkontrollierbar aufgrund der Stürme der Magie. Sie wehen hier um ein vielfaches stärker als sonstwo. So kann ein kleiner Zauber zum Entfachen eines Lagerfeuers zu einer gigantischen Feuersbrunst werden, und ein mächtiger Blitz lediglich ein kribbeln der Finger des Magiers zur Folge haben.

Schatten über Albion

Während sich aber Geasar noch mühselig einen Weg durch die Nebelwand und an Riffen und Seeungeheuern vorbei suchen mußte, hoben sich einige Jahre vor dem Sturm des Chaos die Nebel, und gaben Albion den gierigen Blicken aller Entdecker, Schatzsucher und Möchtegern-Eroberer frei. Verantwortlich hierfür war ein grausamer Dämonenprinz des Chaos, Be'Lakor, welcher von Tzeentch verbannt und zu einer im Wahnsinn gefangenen, körperlosen Existenz verdammt worden war, da er zu machthungrig und selbstherrlich geworden war. Unter der Tarnidentität als Schattenfürst war er für den Untergang von Mortheim verantwortlich gewesen, hatte aber die dort freigesetzte Chaosenergie nicht nutzen können, um sich entgültig zu befreien. Teil seiner «Strafe» war es, daß er die Aufgabe hatte, die sterblichen Auserwählten der Dunklen Götter zu krönen, und immer nur zu diesem Zweck kurzfristig seine Körperlichkeit zurückerhielt. Nach dem er Asavar Kul hatte krönen müssen, der dann ja vor Praag scheiterte, gelang es ihm, seine Essenz mit den Chaoswinden nach Albion zu transferieren, statt wieder ins Reich des Chaos einzugehen. - Und das sollte Folgen haben: Unter dem Namen der Dunkle Meister nistete Be'lakor sich in der Bleizitadelle im Nordwesten Albions ein, und begann, die auf Albion gebundene chaotische Energie zu nutzen, um sich selbst zu stärken. Nach und nach korrumpierte er einen Teil der Druiden, welche zu seinen Dunklen Abgesandten wurden, die ihm halfen, möglichst viele der Steinkreise und Oghamsteine unter seine Kontrolle zu bringen. - So hoffte er, genug Macht anzusammeln, um sich selbst einen neuen Körper zu erschaffen, und die Warhammerwelt zu erobern. Verzweifelt versuchten die Bewahrer, das Gleichgewicht Albions zu erhalten, ihre abtrünnigen «Kollegen» zu stoppen und seinen finsteren Plänen entgegen zu wirken. Derweil lockten die Dunklen Abgesandten Feldherrn, Krieger, Abenteurer und ganze Armeen nach Albion, die gierig und/oder böswillig waren, auf die Inseln, um die Verhältnisse entgültig zu Gunsten des Dunklen Meisters zu kippen... Es kam zu den als «Schatten über Albion» beschriebenen Geschehnissen. Letztenendes mussten die Slann selbst eingreifen und mittels alter Pfade von Lustria nach Albion reisen um das Gleichgewicht wiederherzustellen und die Nebel zu erneuern.

Nachwehen

Nach dem die Dunklen Abgesandten vertrieben und der Dunkle Meister geflohen war, entstanden auf Albion mehrere Kolonien der fremden Völker: Die Dunkelelfen schufen sich aus mehreren ihrer Schwarzen Archen, die unweit der Bleizitadelle an der Nordwestküste gelandet waren, eine neue Festungsstadt, die sie Nagronath nannten, während das Imperium Anspruch auf eine Neuland genannte Kolonie erhob, und Siedler und Baumaterial auf die Insel verschiffte. Der Slann-Magierpriester Mazdamundi brachte dagegen im Umfeld der Schmiede der Alten die Saat eines neuen Dschungels aus, veränderte mit seiner machtvollen Magie das Wetter und legte gemeinsam mit dem uralten Kroxigor Nakai den Grundstein für die neue Tempelstadt Konquata, den Ort des Widerstands. Allerdings waren er und Nakai gezwungen, Albion wieder zu verlassen, da seine Heimat Hexoatl von Dunkelelfen und Chaosbarbaren unter angegriffen wurde.

Albion wird auch manchmal als Teil der Alten Welt bezeichnet. Eine sichere Definition liegt nicht vor.

Weiterführende Informationen

Die Schatten über Albion waren der Titel und bildeten den Rahmen für die große, weltweite Sommerkampagne von Games Workshop 2001.

Quelle