Abhorash

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Abhorash war einst ein Soldat, genauer ein Wächter des Lahmizzar. Nach dessen Tod war er dem Königshaus von Lahmia weiterhin als Anführer der Palastwache loyal dienlich.

Doch eines nachts entdeckte er seine Königin in den Straßen beim Stillen ihres Durstes, worauf diese entschloss, ihn ebenfalls zum Vampir zu machen. Sie rief ihn zu sich und bot ihm einen Kelch mit roter Flüssigkeit an. Nachdem er ihn loyal geleert hatte, vermutete er erst, das es das Blut der Königin war. In Wahrheit war es das Elixier des Nagash. Er war der einzige Vampirahn, der es nicht freiwillig, sondern aus Liebe zu Neferatem trank. Nun war er selbst ein Vampir, doch wollte er seinen Durst zuerst nicht stillen. Viele Tage kämpfte er dagegen an, bis er es nicht länger kontrollieren konnte und viele seiner Leute auf schreckliche Weise massakrierte. Er schloss sich dem grausamen Hofstaat der Vampire an. Neferata ernannte ihn zum Oberbefehlshaber der Armee, denn bereits zu Lebzeiten war er der mächtigste Krieger Lahmias gewesen. Auch weiterhin blieb er seinem Volk treu, so verhängte er eine Reihe von Gesetzen denen sich die Vampire Lahmias unterwerfen und die das Volk schützen sollten. So sollten die Vampire nur noch das Blut derer trinken, die den Tod verdienten, besonders der nomadischen Wüstenräuber, die das Umland Lahmias immer wieder plünderten. Allerdings hielt sich außer ihm - wegen seines Ehrenkodexes - kein anderer Vampir richtig an diese Regeln, vor allem Ushoran labte sich öffentlich an dem Volk. In dem die Vampire Lahmias sich ihre Opfer hemmungslos auch in den benachbarten Königreichen Nehekharas suchten, zogen sie sich den Zorn der sterblichen Herrscher zu, und lösten den Krieg der Koalition der anderen Reiche gegen das Vampirkönigreich aus.

Bei dem Angriff auf Lahmia, war es Abhorash selbst, der wohl das größte Hindernis darstellte. An den Treppen zu Lahmias Tempeln stehend tötete er jeden Angreifer und trank deren Blut, was seine Kraft nur noch steigerte. Durch seine Verwandlung zum Vampir war er nun nahezu unaufhaltsam geworden: Feuer, Geschosse, Speere und Magie konnten ihn nicht fällen. Aus der Ferne unterstützte ihn Nagash mit seiner Nekromantie. So konnte Abhorash sieben Tage lang die Feinde aufhalten. Wenngleich auch tausende durch ihn ihr Ende fanden, gingen die Tempel und mit ihnen viele Vampire jedoch in Flammen auf. Abhorash, Neferata, Wsoran und Ushoran, sowie Vashanesh und einige wenige ihrer Schüler waren die einzigen bekannten Vampire, die der Schlacht um Lahmia entkamen. Vorerst schlossen sie sich alle Nagash an, doch durch Vashaneshs Selbstmord konnten sie schließlich Nagash verlassen. So wanderte Abhorash mit einigen vampirischen Soldaten aus der brennenden Stadt trauernd nach Norden und schwor der ganzen Menscheit Rache. Auf der Reise schwelgten er und seine Anhänger auf ihrer Wanderung im Blut von Massen von Orks, und ihre Schamanen sprechen noch immer von den «Kehlenfetzern», die ganze fünf Orkstämme ausrotteten. Auch die Zwerge im Weltrandgebirge erinnern sich noch voller Groll an die Massaker an ihren Klansbrüder und -schwestern, während er viele Minen und Außenposten ausrottete. Dort soll er schließlich einen roten Drachen im Zweikampf besiegt haben. Und nachdem er dessen Blut trank, soll der Blutdurst von ihm abgefallen sein. Seit diesem Tag nannten sich seine Blutlinie, hier nur fünf Vampire groß, Blutdrachen. Er befahl ihnen, ihre Kampfkraft zu stärken und es ihm gleich zu tun und sich von dem Blutdurst zu befreien. Solange sie dies nicht geschafft hätten, dürften sie sich ihm nicht wieder anschließen.

Sein bester Schüler Shaitaan Harkon zog Jahrhunderte später ins Graue Gebirge, und verwandelte schließlich den gesamten Ritterorden der Drachentempler in Vampire. Das Ziel aller Vampire der Linie, die von Abhorash begründet wurde, ist es, so stark zu werden das sie es mit einem Drachen aufnehmen könnten und wie ihr Meister ebenfalls vom Blutdurst befreit zu werden.

Quellen