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Die befestigten Städte der [[Zwerge]] werden als '''Wehrstädte''' bezeichnet. Sie sind die Hauptstädte der jeweiligen Königreiche gleichen Namens. Jede '''Wehrstadt''' der Zwerge wird von einem König beherrscht, und ist damit ein eigenes Zwergenkönigreich, auch wenn alle  ''nominell'' dem [[Hochkönig]] von [[Karaz-A-Karak]] unterstehen. Jede Wehrstadt macht ihre eigene Politik und gelegentlich gibt es sogar Fehden und selbst kriegerische Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Wehrstädten, die sich dann oft über Jahrhunderte hinziehen, da beleidigte Zwerge nur schwer zu versöhnen sind und Grolle getilgt werden müssen.
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Die befestigten Städte der [[Zwerge]] werden als '''Karak''' oder '''Wehrstädte''' bezeichnet. Sie sind die Hauptstädte der jeweiligen Königreiche gleichen Namens. Jede '''Wehrstadt''' der Zwerge wird von einem König beherrscht, und ist damit ein eigenes Zwergenkönigreich, auch wenn alle  ''nominell'' dem [[Hochkönig]] von [[Karaz-A-Karak]] unterstehen. Jede Wehrstadt macht ihre eigene Politik und gelegentlich gibt es sogar Fehden und selbst kriegerische Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Wehrstädten, die sich dann oft über Jahrhunderte hinziehen, da beleidigte Zwerge nur schwer zu versöhnen sind und Grolle getilgt werden müssen.
  
 
===Ursprung===
 
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Version vom 18. Juni 2009, 11:21 Uhr

Trutzburg der Zwerge
Die monolithische Architektur einer Wehrstadt der Zwerge

Die befestigten Städte der Zwerge werden als Karak oder Wehrstädte bezeichnet. Sie sind die Hauptstädte der jeweiligen Königreiche gleichen Namens. Jede Wehrstadt der Zwerge wird von einem König beherrscht, und ist damit ein eigenes Zwergenkönigreich, auch wenn alle nominell dem Hochkönig von Karaz-A-Karak unterstehen. Jede Wehrstadt macht ihre eigene Politik und gelegentlich gibt es sogar Fehden und selbst kriegerische Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Wehrstädten, die sich dann oft über Jahrhunderte hinziehen, da beleidigte Zwerge nur schwer zu versöhnen sind und Grolle getilgt werden müssen.

Ursprung

Als sich die die Zwerge vor vielen tausend Jahren niederließen, taten sie das im Weltrandgebirge, einer riesigen Gebirgskette die sich vom fernen Norsca bis in die heißen Wüsten Khemris erstreckt. In eisigen Höhen schlugen die Zwerge ihre Behausungen in den Fels und errichteten prunkvolle Städte. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden auch in anderen Gebieten der Alten Welt neue Wehrstädte. Fast alle wurden durch das Tunnelnetzwerk Undgrin Ankor mit einander verbunden. Unter ihnen erstrecken sich außerdem unübersichtliche Stollen, die die Zwerge auf der Suche nach wertvollen Erzen kilometertief in den Stein trieben. Die Wehrstädte sind für ihre, beinahe unüberwindbare Verteidigung bekannt. Es sind Bollwerke die durch Geschütztürme, magische Runen und Fallen dem Feind zahlreiche tödliche Gefahren entgegen bringen. Unter jeder Wehrstadt gibt es meist ein weitläufiges Labyrinth aus Höhlen und Stollen die durch ein Tunnelnetz verbunden sind. Doch den Feinden der Zwerge, hauptsächlich den Orks, Nachtgoblins und Skaven, ist es auch manchmal gelungen diese Verteidigung zu überwinden, vor allem dann, nachdem sie von Naturkatastrophen geschwächt wurde. Es gelang ihnen immer mehr Wehrstädte einzunehmen und zu vernichten. Viele Krieger starben bei ihrer Verteidigung und wertvolle Schätze gingen unwiederbringlich verloren.

Heute sind die verbliebenen Wehrstädte kleine Flecken der Zivilisation in einer ansonsten absolut lebensfeindlichen Umgebung. Die Zwerge sind sehr genau in der Auswahl derjenigen die ihre Städte betreten dürfen, doch von Zeit zu Zeit ist es dem ein oder anderen Menschen gegönnt einen Fuß in die riesigen steinernen Hallen zu setzen. Dann erblicken sie häufig einen riesigen Thronsaal und viele verschlossene Türen. Beinahe durch die gesamte Stadt ist das Hämmern der Schmiede zu vernehmen, die über ihren Öfen neue Waffen für die Zwerge fertigen.

Trutzburgen

Der typische Grundriß einer der seltenen, oberirdischen Zwergenfestung ist rechteckig, wobei der Grundriss der Mauern bei den großen Wehrstädten oftmals den natürlichen Konturen des Felsbodens folgt, und direkt in den jeweiligen Berg hinein gebaut ist. Viel häufiger sind die Eingänge zu den Wehrstätten eine in den Fels eingelassene Trutzburg, ein massives Torhaus, durch das der Weg in unterirdische Hallen und Gangsysteme führt, die über die Jahre, Jahrhunderte und zum Teil sogar Jahrtausende ins Gestein geschlagen wurden. Die Tore solcher Zwergenfestungen werden häufig von überlebensgroßen - teilweise geradezu riesigen - Statuen der Bewohner flankiert, und die Zinnen werden von steinernen Abbildern der Vorfahren geziert. Während Burggraben und Zugbrücke auf Grund der Position und Lage der zwergischen Trutzburgen eher selten sind, verlassen sich die Zwerge auf eine Reihe massiver Eisen- oder Bronzetore, um ihre Festungen zu schützen. Manche dieser Tore werden mittels eines komplizierten Systems von Flaschenzügen und Hebeln - eventuell auch mit Hilfe von Dampfkraft - wie Fallgitter von oben herab gelassen. 1

Von Zwergen bewohnte Wehrstädte

Elfen setzen mit einem Baummensch zum Sturm auf eine Wehrstadt der Zwerge an.

Die Wehrstädte und vielfach zugleich Königreiche, die sich heute noch bzw. heute wieder in der Hand der Dawi befinden, auch wenn einige unter permanenter Belagerung stehen, oder nur zu einem Teil von ihren zwergischen Herrn kontrolliert werden:

Die Verlorenen Wehrstädte

Zahlreiche Wehrstädte fielen während der Zeit der Tränen im Laufe der Jahrhunderte nach dem Bartkrieg durch Erdbeben, Skaven und die Goblinkriege, und werden heute von den Feinden der Dawi bewohnt oder liegen in Ruinen. - Jede dieser verlorenen Wehrstädte stellt einen ungesühnten Groll der Dawi dar:

Ausschnitt der beeindruckenden Architektur innerhalb einer Wehrstadt der Zwerge4.

Die Legendären Wehrstädte

Weitere Wehrstädte & sonstige befestigte Siedlungen

Die beiden letztgenannten Festen wurden vermutlich beide während der Ereignisse um den Groll des Drong oder im Verlauf des folgenden Kriegs der Vergeltung zerstört.

Ob die zwergische Bastion Kadar Grimm am Nachtfeuerpass zu den Wehrstädten zählte, ist unklar aber auf Grund der Beschreibungen 3 wahrscheinlich.

Bugman's Brauerei war keine Wehrstadt im eigentlichen Sinne, aber umfasste ebenfalls eine befestigte Zwergensiedlung.

Valhorn und Budrikhorn waren ebenfalls keine echten Wehrstädte, sondern lediglich Zwergensiedlungen, die in der als Trollkriege bekannten Periode zerstört wurden.

Dweraki Grugni-Naggrun und das in der Nachbarschaft von Karak Norn gelegene Mingol Norn, die von Dunkelelfen im Vorfeld des Bartkriegs zerstört wurden, waren vermutlich ebenfalls nur Siedlungen und keine richtigen Wehrstädte.

Kavza, die alte Festung der Zwerge unter Tylos im heutigen Tilea war vermutlich keine Wehrstadt in dem Sinne. Sie wurde zusammen mit der Menschenstadt vom Fluch der 13 vernichtet und bildet einen wesentlichen Teil des heutigen Skavenblight.

Zwergenflußfestungen, kleine Wehrstädte, befanden sich um -2150 IC entlang des oberen Talabec und des Urskoy.

Die alten Minen und Siedlungen der Zwerge unter Middenheim sind ebenfalls längst aufgegeben und versiegelt. Auch dort haben sich Skaven eingenistet.

Karak Sadra wird lediglich in "Dominion" (Blutige Verdammnis) erwähnt, dem 2. Band der von Carstein-Trilogie. Ihr König war Kellus Eisenhand, dessen Sohn Kallad Sturmwächter der Protagonist in Dominion ist. Jedoch ist Karak Sadra, ebenso wie andere Orte und Personen innerhalb Trilogie, scheinbar lediglich vom Autor, Steven Savile, erfunden worden, um als Stoff für seine Geschichten zu dienen.6

Herkunft des zwergischen Karak

Das Wort Karak oder Krak, das den Namen vieler Wehrstädte vorangestellt ist, leitet sich möglicherweise vom syrischen "karak" ab, was soviel wie Festung bedeutet.
Siehe hierzu Krak des Chevaliers in der englischen Wikipedia.

Quellen