Feenzauberin

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Die Feenzauberin tauchte das erste Mal nachdem die Bretonen mit den Waldelfen Frieden geschlossen hatten.

Allgemeines

Es wurde gemunkelt das sie eine Elfe war und zur Überwachung der menschlichen Verbündeten abgestellt wurde,2 von diesem Gerücht abgesehen wurde sie schon in frühesten Sagen und Legenden erwähnt.1 Durch die Jahrhunderte gab es viele Feenzauberinnen1, und sie hatten viele verschiedene Namen. Es war allerdings nicht bekannt wie die Herrin des Sees diese als ihre Prophetinnen fungierenden Frauen auswählte. Die letzte Feenzauberin war unter dem Namen Morgiana le Fay bekannt.1

Morgiana war bekannt dafür das sie kam und geht wie es ihr beliebte, sehr zurückgezogen lebte und sich nur schwer aufspüren ließ, dies galt wohl auch für alle ihrer Vorgängerinnen. Es war außerdem bekannt eine gewichtige Aufgabe der Questritter darin bestand die Feenzauberin aufzusuchen. Bei gelingen durfte er um einen Gefallen bitten und fragen wo er am besten nach dem Gral suchen konnte. Der beste Ort hingegen sie selbst zu finden war unter anderem im See von Châlons wo die Herrin Gilles le Breton erschienen war, auf der Isle de Lys.1 Wenn sie durch das Land reiste sammelte sie Kinder um sich. Diese Kinder hatten magische Begabung, und sie wurden an einen geheimnisvollen Ort außerhalb von Zeit und Raum gebracht, der von den Bretonen Anderswelt genannt wurde. Von dort kehrten die Mädchen nach etlichen Jahren als Damen und Maiden der Herrin des Sees zurück. Die Knaben tauchten nie wieder auf. In beiden Fällen war dies für die Eltern große traurige Ehre da sie ihr Kind nie wieder sahen.2

Manchmal tauchte die Feenzauberin am Hof auf und rief zum Krieg auf.2 Wurde ihr Rat, die Krönung eines neuen Königs benötigt oder drohte Bretonia Gefahr entsandten die Gralsritter oder der König Fahrende Ritter auf die Suche nach ihr. Wenn sie sich an einer Schlacht beteiligte, ritt sie auf einem Einhorn in die Schlacht. Ihre Kampfkraft und magischen Fähigkeiten waren legendär und die Feinde erzitterten unter ihrem Blick. Ritter, die sie beleidigt hatten, sollte sie in Frösche verwandelt haben. Vor Beginn des Kampfes durften Ritter, jedoch keine Berühmten, um ihre Gunst bitten die sie am ehesten jenen gewährte die noch jung waren und deren Hingabe und Mut (noch) am heißesten brannten oder die besonder würdig und tapfer waren. Der Erwählte schwor bei seiner Ehre niemals aus einem Kampf zu fliehen und erhielt ein Pfand dass von einem Tuch bis einer Haarlocke reichen konnte, dass er an seinem Helm oder Lanze befestigte. Ein Bruch dieses Schwurs wozu auch eine abgelehnte Herausforderung zählte hatte für den Ritter wie auch die Feenzauberin ernste Folgen.1

Ein Kuriosum war dass alle Feenzauberinnen sehr eifersüchtig bezüglich ihrer Position waren (was auch immer dies bedeutete) und aus unbekannten Gründe eine tiefe Abneigung gegen, besonders männliche, Zauberer hatten. Jene Magiebegabten bei Hofe die die Magierakademien im Imperium zwecks Ausbildung besucht hatten missgönnten ihr den großen Einfluss auf den König und waren sich ihrer starken Ablehnung bewusst. Manchmal wurde dieser Umstand bei ein paar Flaschen Wein diskutiert auch wenn die Magier nach teilsweise mehreren Stunden des Trinkens kläglicherweise immer nur zur gleichen ´Erkenntnis´ kamen nämlich das sich die Feenzauberin sich aufgrund ihres weiblichen Geschlechts völlig irrational verhalte.1

Ein bizarres Gerücht in Tilea besagte, dass der berüchtigte Söldnerritter Voland der peinliche Nachkomme einer Verbindung der Feenzauberin Morgiana le Fay und eines intelligenten, sprechenden Schweins namens Eric sei.3

Ihre Magie

Im Gegensatz zu anderen Magiewirkern beherrschten die Feenzauberinnen nur vier auf einzigartige Weise wirkende Zaubersprüche die auch nur sie einsetzen konnten. Ihre Magie erhielten sie durch die Macht der Herrin des Sees, diese magische Energie floss durch die Erde und kam an heiligen Stätten der Herrin an die Oberfläche. Zudem wuchs nur an diesen Orten die Fleur de Lys die diese Magie über die Wurzeln aufsog und so über das Essen und Trinken des Saftes und der Blume selbst ein zusätzlicher Magielieferant, Material für Talismane und Zutat für Zaubertränke war. Die uralte Kunst diese Magie zu wirken war nicht an einer der Magierakademien oder sonst wo erlernbar sondern wurde stets nur mündlich von einer Feenzauberin an ihre Nachfolgerin weitergegeben.1

Diese vier Zaubersprüche waren: Die Zaubersprüche waren:

Quellen