Zweiter Großer Krieg gegen das Chaos

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche
Azzazelgrafik.JPG
Achtung Adept des LEXICANUM!

Dieser Artikel sollte zur Veranschaulichung mit Darstellungen, Bildern bzw. Graphiken versehen werden.
(näheres siehe Artikeldiskussion!)


Der Große Krieg gegen das Chaos, welcher auch der Große Einfall des Chaos genannt wird, fand in den Jahren 2301-2302 imperialer Zeitrechnung statt und bleibt selbst heute, nach dem Einfall der Horden Archaons, eine der grössten Katastrophen in der Geschichte des Menschenreiches. Das Chaos oder zumindest Chaoskultisten nennen das Ereignis die Great Aethyr Crusades.2

Geschehnisse, die zum Krieg führten

Zustand der Alten Welt vor dem großen Krieg

Vor 2000 IC gab es bereits Jahrhunderte des Krieges zwischen den vier selbsternannten und gewählten Imperatoren. Überfälle von Horden aus dem Norden und Mutanten und Tiermenschen legten Ostland und Östermark brach, so das es letztlich fast nur noch auf dem Papier existierte. Es waren überwiegend Norse für diese Überfälle verantwortlich, unterstützt von schwarzgerüsteten Kriegern. Die Überfälle häuften sich stetig, und erreichten auch Middenland und die Küsten von Bretonia. Die zerstrittenen Imperatoren verteidigten sich nur leidlich und Orks und Goblins nutzten die Chancen, um das gesamte südöstliche Grenzgebiet zu plündern. Um 2301 folgten Krankheiten, Insektenplagen, Pocken, Mutationsgeburten und seltsame Ereignisse, wie Fische die fliegend die Flüsse verließen, oder Schweineherden, die plötzlich liefen wie Menschen. Das Ende der Welt half in dem was einmal das Imperium war nur einem, der Sigmarkirche. Unzählige strömten in die Kirchen. Es wurden immer mehr Zauberer entdeckt, und die Hexenjäger hatten viel zu tun. Das Imperium war erleuchtet von ihren Hexenverbrennungen. Mutanten und Tiermenschen und die Horden des Nordens sammelten sich. Einige sprachen von hunderttausenden Kriegern, andere von einem vielfachen davon.666

Die Katastrophe brach im Sommer des Jahres 2301 IC3.1 über ein Imperium herein, das zu dieser Zeit gerade dabei war, sich selber zu vernichten. Denn gleich vier Kurfürsten behaupteten damals von sich, ein Anrecht auf den Titel Imperator zu haben und keiner war auch nur im Geringsten gewillt, sich in seinen Machtansprüchen zurückzuhalten. So befanden sich die Armeen von Marienburg, Talabecland, Middenheim und Reikland in erbittertem Krieg gegeneinander und hinterließen auf ihrem Marsch durch das Reich nur Asche, Leichen, Hungersnot und Ruinen.

Zur gleichen Zeit erweiterten die Chaosportale des Nordens einmal mehr ihren unheilvollen Einfluss auf die Welt. In den Wäldern des Imperiums vermehrten sich die Bestien des Chaos in großer Zahl, während sich in der Chaoswüste das gewaltige Heer von Asavar Kul, dem Gesalbten, sammelte und sich auf den Marsch in Richtung Süden machte.

Das Imperium verfiel zunehmend in Anarchie, als die Macht des Chaos den Boden verdarb, Seen und Brunnen austrockneten, das Vieh abscheuliche Missgeburten zur Welt brachte, derweil der Bürgerkrieg weiterging und in den Städten sich immer öfter Chaoskultisten mit ihren Anhängern gegen die Obrigkeit erhoben. Brunnen füllten sich mit Schleim, das Vieh bekam Pocken und das Korn verdorrte oder wurde von Insekten mit seltsamen menschlichen Grimassen3.1 vernichtet. Das Ostland und die Ostermark wurden fast gänzlich von marodierenden Tiermenschenhorden beherrscht. Große Banden des Chaos kamen bis in die Wolfshügel im Norden von Altdorf, und das Imperium wurde überflutet von flüchtenden Orkhorden.Quelle? Selbst der an sich sichere Reikwald war von zahlreichen Tiermenschenhorden unsicher geworden. Zahllose Menschen traten in ihrer Verzweiflung den Flagellanten bei, Hexenjäger waren an allen Ecken und verbrannten Schuldige und Unschuldige gleichermaßen. Magier des Chaos erhoben Anspruch über die Kontrolle vieler Städte.?

Tzar Alexi Vasilivich rief das Imperium um Hilfe, und nur der Kurfürst von Ostland antwortete und sandte all seine Männer und sich selbst zur Verteidigung der Kislevitischen Grenze auf. Er, dessen Land nicht mehr unter Kontrolle war. Im Herbst wurden die Flüchtlingsströme so groß, das die Städte überquollen, während im eigentlich sicheren Reichswald große Monster die Bewohner in Angst und Schrecken versetzten. Dann kam die Stunde der Chaoskulte. Nuln wurde von einem Tzeentchkult fast komplett erobert, und es wurde zu einem Kampf zwischen Wachen, Soldaten und Hexenjägern auf der einen Seite und Kultisten, Magiern und Dämonen auf der anderen. Es war ein Krieg auf den Straßen der Stadt. Dann erschien ein Komet am Himmel.666

In der Stadt Nuln wurde zu dieser Zeit ein junger Sigmarspriester bekannt, der durch seine Brandreden immer weitere Anhänger gewann und der vielen als der Erlöser aus ihrer Misere erschien. Viele schlossen sich diesem Mann an, der später als Magnus der Fromme in die Geschichte eingehen sollte. Nuln wurde so die erste Stadt, die zumindest weitgehend frei wurde vom Makel des Chaos.

In dieser Zeit waren wohl auch die Geschehnisse um Thomash in Praag.

Asavars Kuls Vorbereitungen

Kul wählte den Zeitpunkt für seine Invasion bewusst in dieser Zeit, da sich ihm keine vereinten Armeen in den Weg stellen konnten und das Imperium nur darauf wartete erobert zu werden.3.1

Vorzeichen

Der Große Krieg gegen das Chaos hat unzählige Zeichen und Geschehnisse innerhalb des Imperiums bewirkt. Bekannte Vorfälle waren:

  • In Gloenuck wird ein Schwein geboren, das eine Krone auf dem Kopf, acht Beine und stählerne Zähne hat.
  • Im Reikland brechen die Pocken aus.
  • Blut tropfte von den Statuen des Sigmar.
  • Beim Überschreiten des Lynsk durch die Chaoshorden wurde der Fluss zu fließendem Eiter.

Beteiligte Reiche und Völker

Ordnung

Mächte des Chaos

Asavar Kul einte eine gewaltige Streitmacht unter sich:

Verlauf des Krieges

Mit der Chaosinvasion schwollen auch gleichzeitig die Energien des Chaos mit an und überrollten große Teile der Welt. So wurden zum Beispiel die Ödlande zu einem Teil des Reichs des Chaos.3.1

Aufmarsch in Kislev

Bald kam das Heer von Asavar Kul in Sichtweite der nördlichsten, von Menschen der Alten Welt bewohnten Länder. Schnell verbreitete sich die Kunde von der größten je gesehenen Chaosarmee. Mancher Bericht beziffert seine Zahl auf 100.000, andere gehen sogar bis auf 300.000 Mann. In jedem Fall bleibt das Heer von Asavar Kul das größte, dass jemals als einheitliche Chaosarmee aufgetreten ist. Während Asavar Kul über den Höhenpass nach Kislev eindrang, rückte Engra Todesklinge aus Richtung Nord-Nordwest gegen Praag vor, wo er seine Anhänger mit Asavar Kuls riesiger Armee vereinen sollte. Gleichzeitig griff Valnir Æsling Kraka Drak, die Hauptstadt der Norscazwerge an.

Karak Dum und Karak Vlag die nördlichsten zwergischen Wehrstädte wurde von der Chaoswüste verschlungen, und Sven Blutfaust überfiel von Nordwesten kommend Erengrad, und brannte es nieder, ehe er sich über das Meer zurückzog. Hierbei war vermutlich auch Scyla Anfinngrim, von dem jedoch vermutet wurde, das er später noch in vor den Toren Kislevs an der Seite von Engra Todesklinge kämpfte. Auch andere finstere Heroen des Chaos kämpften in der Armee von Asavar Kul, so namentlich Arbaal und vermutlich Aekold Helbrass.

Alexi Vasilivich, damals Tzar von Kislev sandte Boten nach Süden, um Beistand zu erbitten und Kurfürst Bavaric von Ostland war der erste, der auf die Bitten hören sollte.1


Er zog innerhalb einer Woche nach Ankunft der Sendboten aus Wolfenburg nach Norden, um Kislev beizustehen.

Erste Schlachten

Siehe Blut im Schnee (Schlacht)

Im Winter des Jahres 2301 IC kam es zur ersten Schlacht im großen Krieg gegen das Chaos. Die Armeen des Grafen von Ostland und die gesamte kislevitische Armee trafen sich zwischen den kislevitischen Städten Murmagrad und Chazak jenseits des Lynsk. Es wurde die erste vernichtende Niederlage für die Menschen. Fast die gesamte menschliche Streitmacht wurde von der Chaosarmee ausgelöscht.

Nach diesem ersten Sieg verwendeten die Chaoshorden nur kurze Zeit darauf, um die Länder Kislevs zu verwüsten und zogen rasch weiter nach Süden.3.1

Die verbliebenen Soldaten Kislevs glaubten die Armee am Fluss Lynsk aufhalten zu können, weshalb sie nur die entsprechenden Brücken bewachten. Doch im Frühling 2302 IC überquerten die Horden den Lynsk, der durch die Leichname der besiegten Gegner verlangsamt wurde bis er einfror, und griffen die letzten regulären Truppen Kislevs nun von beiden Seiten an.1 Anderen Quellen zufolge verwandelten einige Chaoshexer den Fluss in Blut, wodurch er rasch zufror und es so der Vorhur von Asavar Kul bestehend aus Auserkorenen ihn zu überqueren.3.1 Noch andere Quellen behaupten, das die überreste der ersten Armee der Menschen, die sich ihnen entgegenstellten, die Brücken nicht rechtzeitig komplett vernichten konnten und dabei ausgelöscht wurden. Etwa Zeitgleich erreichte Pieter Lazlo, Freund des Magnus, die Elfenreiche Ulthuans und erhielt Beistand durch Teclis, Yrtle und Finreir. 666

Praag und die Zwergenstädte

Siehe Untergang von Praag

Praag war als eine große und bevölkerungsreiche Stadt eines der Hauptziele von Asavar Kul, sodass er dort viele seiner Untergebenen sammelte und mit der Belagerung begann. Sein Ziel war es erst die Stadt mit Krankheiten und Hunger zu zermürben, doch als er von der Aknunft eines Heeres unter Magnus dem Frommen hörte, begann er den Großangriff und nahm die Stadt im Sturm.3.1 Mit dem Fall der Stadt kamen starke magische Winde nach Süden und verformten die Stadt für immer.666

Gleichzeitig hatte Magnus der Fromme die unterschiedlichen Fraktionen des Imperiums unter sich geeint und marschierte mit einem Heer, bestehend aus Soldaten der einzelnen Provinzen sowie unzähligen Sigmargläubigen, Richtung Praag, um Kuls Armee zu stellen.3.1

Im Winter 2302 IC, nach einem Jahr der Verteidigung durchbrach Arbaal die Tore der Stadt. Ein Entsatzheer der Truppen von Magnus war bereits einen Tagesritt vor den Mauern der Stadt, doch konnte die Bewohner nicht mehr retten. Mit dem Fall von Praag toste ein Schwarzer Wind des Chaos über die Welt, die nicht nur Praag erfasste, sondern auch die Zwergenreiche Karak Vlag und Karak Dum mit sich riss. Menschen und Stein wurden so auf grausame Weise eins und die Stadt Praag auf ewig verflucht. Als Magnus von Bildhofen dort ankam, sahen er und sein Heer nur noch Tod und Zerstörung und folgten der Spur des Chaos voller Wut. Bald erreichten Sie eine Tiermenschennachhut der Horde, die Sie mit Leichtigkeit niedermachten. Es war keine große Armee, dennoch war dieser Sieg wichtig, da die Horden des Chaos plötzlich nicht mehr unbesiegbar schienen.

Die Schlacht um Kislev

Siehe Schlacht vor den Toren Kislevs

Die Armee des Chaos marschierte weiter auf Kislev zu, das zu dieser Zeit bereits eine neue hastig zusammengestellte Armee erhalten hatte, und ein großes Kontingent von Kriegern aus Karaz-A-Karak. Die Reiterei des Imperiums war bereits in ihrem Rücken.

Dennoch belagerten riesige Monster, Drachen und Dämonen die Stadt weiter und brachten sie auch fast zu Fall.666

Nachdem Asavar Kuls Armee von drei Seiten gleichzeitig angegriffen wurde, zerfiel sie und ihr Anführer wurde im darauffolgenden Gefecht getötet.

Ausgang des Krieges

Nach der Schlacht verschwanden die Dunklen Wolken, und mit ihnen lösten sich die Dämonen auf. Praag wurde niedergerissen, und wieder neu erbaut, es ist jedoch noch immer eine verflucht Stadt, in der jedoch noch heute die Toten unruhig sind, und die Nerven der Bewohner durch vielerlei Spuk und Horror geprüft werden. Magnus wurde Imperator, und vereinte das Imperium erstmals seit Jahrhunderten. Ostland und auch die Ostermark wurden von den Tiermenschenhorden befreit, und die Gors weit in das Land der Trolle gejagt. Die folgenden zweihundert Jahre gab es so gut wie keine Überfälle durch die Horden des Chaos, auch wenn allen klar war, das die Tiermenschen sich bereits erneut weite Teile des Waldes erobert hatten.

Die Kämpfe in Ulthuan

Siehe Große Invasion des Chaos

Der Große Krieg gegen das Chaos fand zur selben Zeit auch auf Ulthuan statt, wo es zu einer gewaltigen Invasion durch alliierte Druchii und Chaostruppen kam. Gleichzeitig bedrohte der Vormarsch der Chaoshorden sogar die zu dieser Zeit mit dem Chaos verbündeten Dunkelelfen an ihren Grenzen.

Lustria

Gleichzeitig zu den Kämpfen in der Alten Welt unterstützen die Slann-Magierpriester die Mächte der Ordnung, indem sie die Große Barriere unterstützen und so das Chaos zurück dämmen.4.2

So verhinderten sie, dass die Armeen Asavar Kuls mit Dämonen verstärkt wurden und seine Chaoszauberer Zugriff auf die Macht der Chaosgötter hatten.4.1

Eindrücke der Schlacht

Hierher kommen graphische Darstellungen oder Miniaturenphotos der Schlacht hin.

Quellen