Währung

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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"A good pair of scales, and a strong set of teeth. Thats all you need to spot a light coin. "

+++Anonymous merchant+++"

Als Währung bezeichnet man diverse Zahlungsmittel über die Handel betrieben wird. Im Gegensatz zu Naturalien sind Währungen häufig aus wertvollen Metallen und anderen Materialien.

Viele Völker und Nationen stellen ihre eigenen Münzen her, die unterschiedlichen Wert haben. Nichts destotrotz ist Gold häufig sehr begehrt und kann überall gehandelt werden.

Währungen der Warhammerwelt

In der Warhammerwelt gab es verschiedenste Währungen.

Im Großen und Ganzen hatte jedes Land beziehungsweise jede Nation drei Grundtypen des Geldes, nämlich Gold-, Silber- und Messingmünzen wobei Letztere durchaus auch durch gleich wertvolle Münzen aus Bronze oder Kupfer ersetzt wurden. Allerdings sorgen der altweltische Hang zu Unklarheiten und regionale Dialekte im Zusammenhang mit einem Übermaß an unterschiedlichen Münzen zu einem verwirrenden Wust an Namen. Um den Handel der Alten Welt zu erleichtern bemühten sich alle Städte und Nationen ungefähr gleich wertvolle Münzen herzustellen obwohl es, wie etwa durch die Münzprägung, geringe Unterschiede gab und unter gewissen Umständen, Kriegszeiten zum Beispiel, einige Münzen offene Feindseligkeit oder auch nur Argwohn auslösen konnten. Auch wenn man deshalb darauf achten sollte, um nicht in fernen Ländern zum falschen Zahlungsmittel zu greifen, sich vorher zu informieren so ist eine kislevitische Goldmünze in etwa so viel wert wie eine bretonische. Nichtsdestotrotz setzten viele Gemeine auf Tauschhandel, etwa indem sie ein Wagenrad anfertigten um dafür einen Sack Mehl zu erhalten.1

Auch bedeutete viel Geld nicht dass man auch alles Gewollte, Waren wie Dienstleistungen dafür bekam. Teure Gegenstände sind nun mal eher in Großstädten mit zehntausend Einwohnern zu finden, sie in kleinen Dörfern und Weilern aufzutreiben ist sehr sehr viel weniger wahrscheinlich. Von sesonaler Verfügbarkeit ganz zu schweigen. Schließlich ist Fisch im Weltrandgebirge in Karak Kadrin sehr viel schwieriger zu bekommen als in einer Hafenstadt wie Marienburg und ein gutes Schwert bekommt man auch eher in einer geschäftigen Metropole als in einem Dorf. Zudem sind nicht alle Waren von gleicher Qualität, manch Ausrüstungsgegenstand kann wunderschön und besonders gut gearbeitet sein, aber auch in minderwertigem schlechtem Zustand. Ein aus einer Zwergenschmiede stammendes poliertes Schwert ist viel mehr wert als eine von einem Seegrund geholte rostige Klinge so wie eine schimmlige Hammelkeule deutlich weniger als ein guter Braten (wenn überhaupt). Die bestgezogene Wachskerze hält Windstöße aus und brennt hell während eine schlecht gegossene Talgkerze stinkt, flackert und vielleicht immer wieder erlischt. Nicht immer aber häufig lässt sich also sagen: Gute Qualität und somit gute Ware kostet entsprechend.1

Völker und Nationen

Imperium

  • Imperiale Goldkrone (engl. Gold Crown) oder einfach nur Krone1;2
    • Silberschilling (engl. Silver Shilling), auch Schilling1;2
      • Kupferpfennig (engl. Brass Penny), auch Pfennig1;2 oder Groschen1

Weitere Namen waren: Goldkrone:

  • Karls, dieser Ausdruck im Reiklandslang rührte daher dass auf allen in Altdorf geprägten Kronen Das Konterfei Karl Franz zu sehen war.1
  • Mark, wohl aufgrund der weitverbreitet eingeprägten „Hammermarke” die Bezeichnung für die herkömmliche Reichskrone.1
  • Leuchte, der alternative Name im Slang der Altdorfer Gosse.1
  • Lumpenpfennig, war der in Städten weit verbreitete Begriff für Kronen mit zweifelhaftem Ursprung.1
  • Gulden, in Marienburg verbreiteter Begriff der davon herrührte das die Goldmünzen ein Gildensymbol zeigten.1

Schillig:

  • Kurzes Hemd, war ein in die Umgangssprache gelangter Begriff unbekannten Ursprungs der vorher nur unter Dieben verwendet wurde.1
  • Linse, war der in Adelskreisen verwendete Begriff.1
  • Silber, diese Bezeichnung war unter Seeleuten und Händlern häufig zu hören.1
  • Dung, war die verständlicherweise für Verwirrung sorgende Bezeichnung auf dem Land.1

Pfennig:

  • Schrapnell, wurde in der Armee für die Bezeichnung einer Handvoll Pfennige verwendet.1
  • Klirrer, war ein weitverbreiteter Ausdruck unter Straßenkindern.1
  • Messing, der (typisch) phantasielose Begriff der Zwerge.1

Sie waren von durchschnittlich guter Qualität. Sie wurden von jeder Imperialen Provinz, teilweise sogar von den Stadtstaaten aber auch auf Geheiss des Imperators selbst hergestellt und variierten stark. Meist zeigten sie das Bild des Regenten und eine Jahreszahl. Weniger attraktive Regenten wählten statt dessen auch oft Zeichen des Imperiums, oder der großen Kirchen. Interessanterweise galten innerhalb der Provinz auch immer nur die Münzen der Provinz, andere mussten teuer getauscht werden.2

Die Einteilung der Münzen folgte dabei nicht dem Dezimalsystem: Eine Goldkrone = 20 Silberschillinge = 240 Kupferpfennige.1;2 Ein Silberschillig = 12 Kupferpfennige1

Imperiale Goldmünzen
Imperiale Silbermünzen
Imperiale Kupfermünzen
2

Niederen Landen

  • Guilder
    • Schilling
      • Pfennig

Sie hatten durchschnittlich guter Qualität.2

Kislev

  • Mark
    • Noble

Sie waren von erschreckend schlechter Qualität. Wurden ungern als Zahlungsmittel angenommen denn die Währung galt als instabil. Sie ausschließlich aus Silber. Insbesondere alte Münzen der Dolgan waren längst ungültig und völlig wertlos.2

(Anmerkung: dem steht der annähernd gleiche Währungswert und die Nennung kislevitischer Goldmünzen gegenüber.1)

Bretonia

  • Gold Livre, Zahlungsmittel des Königs und nur von ihm in Umlauf gebracht.
    • Gold Mark
      • Silver Sous, auch Sous, gab es in Double Sous, Sous, Demi-Sous, meistgenutztes Zahlungsmittel.
        • Copper Breton

Sie waren von durchschnittlich guter Qualität.2

Zumindest in der Vergangenheit existerten in Bretonia als Währungseinheiten auch:

  • Gold Couronnes3 - teilweise auch wie die imperialen Kronen als Goldkronen bezeichnet und vermutlich mit den Gold Livre gleichzusetzen.
  • Gold Taler3 - möglicher Weise Alternative Bezeichnung für eine der gängigen Goldmünzen der Alten Welt, und vermutlich mit der Gold Mark gleichzusetzen.

Meerelfen

  • Reine Papiergeldtransaktionen zwischen Elfen und einzelnen Handelshäusern. Meist wurde lediglich Warentausch betrieben, da Gelder in Ulthuan oder den Kolonien unnütz waren.2

Zwerge

  • Zwerge hatten wenig Sinn für geprägte oder gegossene Münzen. Sie legten mehr Wert auf Edelsteine und Kunstgegenstände. Handel mit Geld war für sie bestenfalls zweitrangig, was jedoch nicht hieß, daß jemand, der einen Zwerg auch nur um eine Münze betrog, nicht bis ans Ende der Welt von ihrem Groll verfolgt wurde, wie sowohl Menschen als auch Elfen schon oft feststellen mussten.2

Dunkelelfen

  • Es war bekannt, das Dunkelelfen eher mit Sklaven oder Kampfechsen handeltn, als mit Geldern, dennoch schätzten sie auch Goldmünzen als Beute bei Überfällen auf die Küsten der Alten Welt.2

Gnome

  • Gnome hatten das Bankenwesen schon vor langer Zeit für sich entdeckt. Das Vertrauen und die guten Beziehungen zu Elfen, Menschen und Zwergen ließen sie zu einigem Wohlstand innerhalb der Zivilisation kommen. Ihre zwergenähnlichen Familienbande und ihr nicht vorhandener Anspruch auf eigenes Land war ein wichtiger Punkt in den Familiengeschäften. Es hieß sogar, das Gnomenfamilien nicht nur große Teile des Handels des Imperiums und Marienburgs mit ihren Banken lenken konnten, wichtiger war jedoch die Tatsache, das nur durch das Gerücht, die Gnome wollten in der Neuen Welt investieren, bereits mehrere große Expeditionen stattfanden, und letztlich das Geld dafür, wieder aus den Kassen der Gnome kam. In weniger städtischen Gebieten der Neuen und Alten Welt wurden Gnome jedoch oft Opfer von Übergriffen.2

Skaven

  • Die Skaven hatten mit den Warpmünzen oder auch Warpsteinhappen (engl. warp coins oder warp tokkens)5 ihre Eigene Währung, die wie ihre gesamte Kultur auf Warpstein basiert. Entweder handelte es sich dabei um flache Warpsteinplättchen mit eingravierten Schriftzeichen des Rattenvolkes oder um Münzen aus einer Legierung aus Metall und Warpstein. Neben der Verwendung von Warpstein ist bei den Skaven auch Tauschhandel, insbesondere mit Sklaven, sehr verbreitet.2

Weitere Gelder

Es gilt zu erwähnen, das es in der Warhammerwelt ebenfalls Papiergeld gab. Dies wurde jedoch meist nur von den Händlern, Adligen und einigen Anderen genutzt. So genannte Söldnerwechsel (Campaign Money) waren ebenfalls üblich, Geld das nur für Söldner ausgegeben, und auch nur von diesen genutzt wurde. Ebenfalls galten Geldstücke nur gewisse Zeit. Alte Münzen aus Gräbern waren zwar bei Sammlern noch einiges Wert, im normalen Alltag jedoch nutzlos. Ebenfalls musste im Handel passend gezahlt werden, da Händler keine Wechsellizenzen besaßen.2

Falschgeld

"Manling coins are like their words: never trust them. Use your weighing scales and keep your axt handy!"

+++Dwarfen saying+++2

Ebenfalls war grade im Imperium das Fälscherhandwerk nicht gering verbreitet, und Münzschleifer verdienten auch durch solche Delikte häufig nicht wenig Geld. Barren von Gold, Silber oder anderen Metallen durfte nur der Imperator transportieren. Es hieß, dass die Ware nicht selten einbehalten wurde, wenn jemand beim illegalen Transport etwa von Goldbarren ertappt wurde. Geld wurde unter anderem auch als Waffe verwendet. So nutzten die Schwarzmantel gefälschte Guilden um die Wirtschaft von Marienburg zu schwächen. Münzen haben, gleich welches Motiv sie haben, jedoch eine Normgröße, ein Normgewicht, eine Normhärte, sind nicht magnetisch und falsche klingen meist anders als richtiges Geld.2

Banken und Finanzhäuser

In der Warhammerwelt, oder zumindest in der Alten Welt gab es fast überall in den größeren Städten Banken, in denen man sein Geld deponieren konnte. Banken forderten jedoch häufig relativ hohe Kontogebühren. Fast alle Banken waren unter der Obhut der großen Marienburger Handelsfamilien, der Tileaner oder der Gnome. Gleiches galt für Finanzhäuser, das waren die Orte, an denen schon manch ein Expeditionsführer, General oder Adliger Geld lieh, um Kriege zu finanzieren. Weiterhin betrieben die berüchtigten Wucherer und Geldverleiher im Umfeld der Zahlmeister der Söldnerarmeen und den ärmeren Vierteln der großen Städte ihr Geschäft, und pressten ihre Kunden - manchmal im wortwörtlichen Sinne - bis auf den letzten Blutstropfen aus. Sie wollten meist Garantien wie Ländereien, Familienjuwelen oder Burgen, und kam man einer Zahlung nicht nach wurde meist die gesamte Familie nach Arabia in die Sklaverei verkauft. Eine preiswertere Variante waren Tempel der Verena, die ebenfalls einen kostengünstigeren Bankendienst anboten, jedoch sehr wählerisch in der Auswahl der Geschäftspartner waren.2

Währungen der Reiche der Sterblichen

In den Reichen der Sterblichen gibt es unzähligen Währungen und Zahlungsmittel. Die häufigsten sind jedoch Gold und Reichstein.6

In Excelsis wird der Handel mit Glimmlingen durchgeführt, Prophzeiungs-Splitter, die möglichen Zukünfte vorraussagen können.6

Überall begehrt ist Reichstein. So hat Shyish, das Land der Toten, große Vorkommen an Reichstein, benötigt dafür aber frische Nahrung, die dadurch wertvoller als Gold ist. Die Stadt Shadespire wurde reich mit ihrem Handel mit Shadeglass, ebenso viele Nationen aus Hysh, die mit Aetherquartz handelten.6

Die Fyreslayers haben eine unstillbare Gier nach Ur-Gold6, während die Kharadron Overlords die Himmel der Reiche auf der Suche nach Aethergold durchfahren.

Quellen