Sturm des Chaos (Krieg)

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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"Sturm des Chaos"-Logo

Mit Sturm des Chaos wird die Chaosinkursion im Jahr 2521 IC unter Führung Archaons bezeichnet.Quelle?

Geschehnisse, die zum Krieg führten

Archaon, der «ewig Auserwählte» und sogenannte «dunkle Erlöser der Welt» war entschlossen, das ihm verhasste Imperium ein für alle mal zu vernichten, und das Zeitalter der Menschen zu beenden, damit die «Letzten Tage» und die Herrschaft des Chaos anbrechen konnten.Quelle?

Beteiligte Reiche und Völker

Im Zuge der Letzten Tage war jedes Volk an jedem Ort der Warhammerwelt vom größten Einfall des Chaos aller Zeiten betroffen. Der Übersicht halber werden in diesem Artikel aber nur die Kämpfe und Völker behandelt, die direkt von den Einfällen von Archaons Gefolgsleuten betroffen waren. Für eine Übersicht über alle Kriege siehe Die Letzten Tage (Zeitalter).

Vorgeschichte

Siehe Einzelheiten zu Archaons Werdegang: Archaon

Archaon war ein ehemaliger Templer des Sigmar, der nach der Lektüre verbotener Bücher vom Glauben abfiel, seine Brüder und seine Familie abschlachtete und mit den Worten "Ich komme wieder, denn jetzt kenne ich die Wahrheit!" in die Wildnis floh. Er durchstreifte die Chaoswüsten, um die Chaosschätze zu erringen und zu erwerben, die den ewig Auserwählten auszeichneten. Dabei unterwarf mit seiner persönlichen Horde - den Schwertern des Chaos - andere Chaosheerführer, die er entweder tötete oder in seine Gefolgschaft eingliederte, während andere Champions des Chaos sich ihm von sich aus unterstellten und anschlossen.Quelle?

Nach dem Archaon lange vergebens nach der Krone der Macht - dem letzten der begehrten Chaosschätze - gesucht hatte, erlangte er sie schließlich im Gefolge der Ereignisse der Schatten über Albion, und der verstoßene Dämonenprinz Be'Lakor mußte ihn letzten Endes im Jahre 2519 IC6.1- widerstrebend - krönen.

Während seiner Krönung knieten die Anführer von vier gigantischen Dämonenlegionen vor ihm nieder. Gleichzeitig sammelten sich hunderte Barbarenstämme.7.1.1

Verlauf des Krieges

2522 IC sammelte Archaon seine Armeen und zog in den Krieg.6.1

Im Vorfeld von Archaons großem, finalen Angriff auf die Alte Welt kam es zu mehreren großen Chaoseinfällen, die teilweise tief in die Reiche der Menschen vorstießen. So drang Surtha Lenk mit seiner Horde des Chaos bis weit nach Ostland vor, und plünderte und verbrannte Wolfenburg, ehe er sich zurückzog, und auf kislevitischem Boden auf dem Rückzug von imperialen Truppen und Kisleviten vernichtet wurde. Aelfric Cyrnwolf, ein weiterer großer Chaosanführer, versuchte Kislev durch die Entweihung der dem Bärengott Ursun heiligen Felsformation Urszebya in die Knie zu zwingen, womit er jedoch scheiterte, und auch das geschundene Praag wurde ein weiteres Mal belagert.

Alte Welt

Im Imperium häuften sich die Aufstände und Krankheiten. Manfred von Carstein nutzte diese Schwäche und umgab Sylvania mit einer Mauer aus Knochen und dunkler Magie, die auch jede heilige Waffe in der Provinz nutzlos machte.7.1.4

Im Gegenzug Umgab Balthasar Gelt Sylvania mit einer Barriere des Glaubens, die alle Untoten darin einsperrte. Bald darauf zogen auch die Truppen des Imperiums Richtung Sylvania, um die Vampirbedrohung ein für alle mal auszulöschen, doch kurz bevor sie ankamen, kamen Nachrichten aus Kislev. Kislev war von Chaosbarbaren überrannt worden, die Boten baten aber nicht um Beistand, da die Kisleviten wussten, dass ihr Land bereits verloren war. Sie wollten dem Imperium nur noch genügend Zeit geben, um sich selbst auf den kommenden Krieg vorbereiten zu können.7.1.4

Karl Franz lenkte umgehend alle Truppen Richtung Norden um und befahl eine umfassende Mobilmachung.7.1.4

Crom

Glottkin

Nachdem Tod von Festak Krann suchte Archaon im Frühling 2525 IC einen neuen Champion des Nurgle. Nach langer Suche fand er schließlich mit der Hilfe von Ku'gath Seuchenvater die Glottkin.9.1

Er gab den Drillingen drei Keramiktöpfe mit den Seuchen des Nurgle, sowie den Befehl das Imperium mit drei Armeen von drei Seiten anzugreifen, um seine Verteidigungen zu testen und zu schwächen.9.1

Die Brüder sammelten daraufhin eine gigantische Armee aus Chaosbarbaren und verbündeten sich mit Gutrot Spume und den Maggoth-Reitern vom Eisenhorngipfel. Unteranderem setzte sich die Armee aus folgenden Stämmen zusammen:

Die versammelte Armee reiste dann auf der Flotte von Gutrot Spume vom Krallenfjord über die Krallensee. Dort trafen sie auf eine Hochelfenflotte, konnten diese aber ohne große Verluste in der Schlacht auf der Krallensee zurückschlagen.9.1

Nach dieser Schlacht teilte die Flotte sich in drei Armeen auf und betrat das Imperium von unterschiedlichen Seiten aus.9.1 Ihr Plan war es sich wieder zur Geheimnisnacht in Altdorf zu vereinen und die Stadt niederzubrennen.9.4

Armee der Glottkin

Siehe Schlacht von Marienburg

Die Glottkin führten ihre Armee nach Marienburg, dort wurde die praktisch unüberwindliche Hafenmauer mit Hilfe der ersten der drei Seuchen des Nurgle überwunden. Die Glottkin schleuderten ihren Keramikkrug in die Stadt und setzten so das Grabmoos frei, welches sich in die Mauern der Stadt frass und sie brüchig machte.9.1

Ihren Vereidigungen beraubt wurden die menschlichen Truppen der Stadt bald von Seuchen übermannt, was auch ihren verbündeten Söldnereinheiten den Mut nahm und sie zur Flucht bewegte.9.1

Als die menschlichen Truppen versagten, war der Vampir Mundvard gezwungen seine verborgenen Untotenhorden zu offenbaren. Aber auch diese Leichenmassen und die nahende imperiale Armee des Reiklandes konnten die Nurgleanhänger nicht aufhalten.9.2

Mit dem Fall der Hafenstadt wurde auch Archaons Plan den anwesenden Barbaren offenbart: die drei Seuchen in den Keramiktöpfen sollten nicht nur mächtige Kriegswaffen sein, sondern die Götter der Alten Welt selbst angreifen.9.3

Die Folgen der ersten Seuche zeigte sich auch als bald im Reich der Träume, wo Taal, Gott der Jagd, von Nurgles Seuchen angesteckt wurde und sich bald im Todeskampf wand.9.3

Die Armee der Brüder zog weiter den Reik entlang und zerstörte nach monatelanger Belagerung die Stadt Carroburg. Mittlerweile hatte sich das Grabmoos so stark auf dem Reik ausgebreitet, dass die Chaostruppen darauf richtig Altdorf marschieren konnten.9.6

Gutrots Armee

Siehe Schlacht im Drakenwald

Gutrot Spume führte seine Elitekrieger an die Grenze des Nordlandes, um über die alte Zwergenstraße nach Altdorf zu gelangen.9.1

Während die Glottkin Marienburg plünderten, führte Gutrot sein Heer von der nordländischen Küste durch das Ödland und am Laurelorn-Wald entlang. Entgegen des ursprünglichen Plans versuchte der Tentakelfürst Altdorf vor den Glottkin zu erreichen und so den ganzen Ruhm für sich einzustreichen. Dafür marschierten seine Truppen in den Laurelorn-Wald.9.4

Gleichzeitig holten sie alle imperialen Wächter und Spione ein und verhinderten so, dass Nachrichten von ihrem Marsch das Imperium erreichten. Nur der erfahrene Kundschafter Markus Wulfhart konnte ihnen ausweichen und Nachricht zum Kurfürsten des Middenlandes, Boris Wüterich bringen. Dieser hatte aber bereits durch Boten von Ulthuan davon erfahren und ignorierte die Nachrichten, da er eine Jagd auf Khazrak Einauge vorbereitete. Wulfhart begab sich daraufhin weiter nach Altdorf.9.4

Im Sommer von 2525 IC im Imperialen Palast stritten die Kurfürsten Theoderic Gausser, Albrecht Haupt-Anderssen und von Liebwitz wie so um die Nachfolge des vermissten Karl Franz. Wulfhart trug seinen Bericht ihnen und dem anwesenden Kurt Helborg vor. Der Reichsmarschall hatte zur gleichen Zeit auch einen Brief von Vlad von Carstein erhalten, der ihn ebenfalls vor den Nordlingen warnte und gleichzeitig eine Allianz vorschlug.9.4

Unterderssen machte Doktor Festus große Fortschritte bei der Verbreitung von Seuchen in Altdorf.9.4

Spumes Armee hatte unterdessen große Probleme einen Weg durch den Drakenwald zu finden, da die Barbaren aus dem Norden die dichten Wälder unterschätzt hatten. Erst als sie auf eine Tiermenschenarmee des Sendboten trafen und ein Bündnis mit ihm eingingen, fanden sie verborgene Wege und kamen schneller voran.9.4

Schließlich gerieten die Chaosanhänger in das Revier einiger Grünhautstämme und wurden in der Schlacht im Drakenwald angegriffen. Trotz der großen Zahl Orks und Goblins, sowie ihrer Riesenspinnenreittiere, gewannen die Barbaren mit Hilfe von Nurgles Segen und opferten ihre Gegner dem Chaosgott.9.4

Nach diesem Opfer öffnete der Seuchengott einen Weg durch den Drakenwald, indem seine verfluchte Vegetation einen Pfad bildete.9.4

Armee der Maggoth-Reiter

Siehe Schlacht von Talabheim

Die dritte Armee wurde von Orghotts Daemonspew in den Golf von Kislev und weiter im Frühling 2525 IC nach Erengrad geführt.9.1 Im Gegensatz zu anderen beiden Heeren, bestand dieses nur aus den drei Maggoth-Reitern.9.5

Gleichzeitig breitete sich mit ihrem Vorstoss die kranke Vegetation des Nurgle im im Imperium aus und eine große Würgereben-Plage verseuchte die Wälder.9.5

Als Vlad von Carstein von dieser Plage erfur, sandte er ein weiteres Bündnisangebot an Reichsmarschall Kurt Helborg, welches aber wieder ignoriert wurde.9.5

Im Sommer 2525 IC hatten sich das Grabmoos und die Würgereben im gesamten Imperium verbreitet und alle Bewohner, die mit ihnen in Kontakt kamen, wurden krank und starben innerhalb weniger Tage.9.5

Aber mittlerweile hatten auch ihre Verbündeten, die Bretonen unter Louen Leoncoeur, von ihrer Lage erfahren und eilten mit allen versammelten Rittern zu ihrer Hilfe.9.5

Die Nurgleanhänger marschierten im Hochsommer zur Bronzefestung in den Middenbergen, um sich mit den dort lebenden Nurgleanhängern zu verbünden. Zum Zeitpunkt einer Mondfinsternis von Mannslieb durch Morrslieb fand ein Ritual der Tiermenschen im Drakenwald statt, indem unzählige Dämonen wie unter anderem Epidemus durch den Sendboten beschworen wurden. Nurgles Verwalter wurde dazu von Ku'gath Seuchenvater angeregt.9.5

Angang Herbst zogen die Maggoth-Reiter durch die Middenberge und die Wälder Ostlands. Als sie schließlich auf die Festungsstadt Talabheim trafen, warteten sie bis zur Nacht um dann die Stadt in der Schlacht von Talabheim zu überfallen.9.5

Beim ersten Angriff kletterten die Maggoth-Reiter einfach über die Bergwälle, wurden aber bald von den Verteidigern zurückgeschlagen. Erst als Epidemus auch an der Stadt eintraf, konnten sie Talabheim mit Hilfe von magischem Seuchenregen zu Fall bringen. Das verseuchte Wasser füllte die Stadt und zwang ihre Bewohner aus der Stadt heraus.9.5

Die Vorhut der Menschen wurde bald überwältigt und die Soldaten flohen zusammen mit Bauern und Bürgern Richtung Altdorf, während Dämonen sie verfolgten.9.5

Fall von Altdorf

Siehe Schlacht von Altdorf

Neben den Armeen des Chaos zogen auch Ritter aus Bretonia, angeführt von Gilles Le Breton, Richtung Altdorf, um ihren Verbündeten zu helfen.9.6

Neue Welt

Valkia

Valkia und ihre Blutige Horde fielen in Naggaroth über den Stahlfrost-Gletscher ein. Sie kümmerte sich nicht um Archaons Pläne, sondern wollte einfach nur Blut zu Ehren Khornes vergießen. Die Dunkelelfen wurden dieses Mal nicht von den Zauberinnen von Ghrond gewarnt, sodass nur einige wenige Kundschafter den Turm von Volroth erreichten. Als die Nachrichten Ebnir Seelenschinder erreichten, ritt dieser mit seinen Truppen aus Naggarond zur Festung, fand diese aber zerstört vor.7.1.2

Die Armeen Valkias verteilten sich, während die Hauptstreitmacht eine Dunkelelfenarmee nach der anderen vernichtete. Einige der Barbarenstämme zogen nach Har Ganeth und wurden dort geschlagen, andere trafen im Süden die Truppen von Hag Graef. Dort verteidigte Malus Düsterklinge seine Stadt gegen jede Horde, die ihn herausforderte, schickte aber auch keine Truppen zur Verteidigung der anderen Elfenstädte.7.1.2

Als Valkia schließlich Naggarond angriff, wurde die Stadt von Kouran Dunkelhand verteidigt. Dieser konnte sogar zweimal im Duell gegen die Blutkönigin bestehen, bevor das Schlachtgetümmel sie wieder auseinander trieb. Trotzdem konnte er die Belagerung von Naggarond nicht beenden.7.1.2

Nach zwei Monaten kehrte schließlich Malekith wieder. Er brach die Pläne für eine weitere Invasion Ulthuans ab und befreite Naggarond. Schließlich sammelte er seine Truppen, um sein Reich wieder zu ordnen.7.1.2

Ulthuan

Als erstes bemerkte man in Ulthuan das Ausbleiben der Angriffe der Dunkelelfen und selbst die Adelshäuser Naggarythes legten ihre Konflikte für eine Weile bei.7.1.3

Dann plötzlich in einer Nacht brach eine Fluttwelle der Magie aus den Annulii-Bergen hervor und verwüstete das Land. Nahezu jedes Geisterwesen in Ulthuan wurde vernichtet oder vom Chaos korrumpiert, während überall Dämonen erschienen. In allen zehn Königreichen kämpften die Elfen um ihre Leben, aber nur selten konnten die Dämonen zurückgeschlagen werden.7.1.3

Während die Schwertmeister die Monsterscharen bekämpften, versuchten die Magier, den Magiesturm in den Großen Mahlstrom zu verbannen, aber nicht wenige verloren bei dem Versuch ihren Verstand oder ihr Leben. Das Volk suchte nach Rat und Führung bei ihrem Phönixkönig, doch Finubar war unauffindbar. Angeblich hatte er sich in den Turm des Himmlischen Lichts eingesperrt, um die Ursache des Krieges zu ergründen, seine Abwesenheit führte aber nur zu großer Unmut unter den Elfen.7.1.3

So blieb die Verantwortung des Krieges bei den Helden der Elfen liegen, jedoch waren viele von ihnen außer Lande wie etwa Tyrion und Teclis, die versucht hatten Aliathra aus den Händen Manfred von Carsteins zu befreien. Andere aber waren zur Stelle, wie etwa Imrik von Caledor, der nicht nur sein eigenes Königreich verteidigte, sondern unermüdlich für ganz Ulthuan kämpfte.7.1.3

Dennoch verloren die Elfen stetig an Boden: Chrace und Cotique waren praktisch vernichtet und Ellyrion und Avelorn standen kurz davor. Als schließlich auch noch die Immerkönigin sich ins Gaental zurückzog, trat Imrik vor und forderte die Wahl eines neuen Phönixkönigs. Vielen Adligen war klar, dass er die Krone für sich selbst beanspruchen würde.7.1.3

Zu diesem Zeitpunkt kamen Tyrion und Teclis von ihrer Expedition zurück. Teclis war schockiert von den Streitigkeiten zwischen den Hochelfen und versuchte deshalb in den Turm des Phönixkönigs einzudringen. Nach langen magischen Vorbereitungen betrat er den Turm und kehrte um Mitternacht desselben Tages mit leichenblassen Antlitz zurück.7.1.3

Teclis verlangte schließlich von seinem Bruder, dass er die Führung der Elfen übernehmen solle. Nach einem Besuch beim Schrein des Asuryan trat Tyrion schließlich vor den Phönixrat und forderte die Fürsten auf ihre Streitigkeiten beizulegen. Schließlich führte er das versammelte Heer in den Kampf gegen die Dämonen, während Teclis die magischen Nebel mit uralter Magie eindämmte.7.1.3

Nur Imrik von Caledor weigerte sich unter Tyrion zu dienen und isolierte Caledor von den restlichen Königreichen, um es alleine zu verteidigen.7.1.3

Schließlich zog auch noch ein kleineres Heer unter der Führung von Tyrions Freunden Eltharion und Eldyra aus, um das Immerkind aus den Händen Manfreds zu befreien.7.1.3

Für ihr Schicksal siehe Nagashs Rückkehr

Ausgang des Geschehens

Konflikte mit älteren Editionen

Sturm des Chaos Logo.JPG Der aufgeführte Hintergrund stammt aus der Sturm des Chaos-Kampagne von Warhammer Fantasy Battles und ist in weiten Teilen überholt.


Die Armeen aller vier Chaosgötter unter Führung Styrkaars, Haargroths, Feytors sowie Melekhs und Cyspeths sowie die Gefolgschaft von Crom dem Eroberer schlossen sich Archaons persönliche Horde an und zogen nach Süden und Westen und verwüsteten dabei große Teile des nordöstlichen Imperiums (Ostmark, Ostland, Hochland, Middenland...). Sie schliffen auf ihrem Weg Ortschaften, Städte und Burgen, ehe sie 2522 IC an der Belagerung Middenheims scheiterten.1

Letztlich wurde die sich zurückziehende Chaosarmee von den Imperialen, den Orks, die sich überraschend gegen sie wandten und Manfred von Carsteins sylvanischen Untoten geschlagen und zerstreut. Croms Horde war derweil von den Zwergen und den untoten Verteidigern Sylvanias aufgehalten worden.1

Middenheim überstand den Krieg zu einem hohen Preis.Quelle?

Geschehnisse, die zum Krieg führten

Archaon, der «ewig Auserwählte» und sogenannte «dunkle Erlöser der Welt» war entschlossen, das ihm verhasste Imperium ein für alle mal zu vernichten, und das Zeitalter der Menschen zu beenden, damit die «Letzten Tage» und die Herrschaft des Chaos anbrechen konnten. Dabei genügte es ihm nicht, Städte, Tempel und Dörfer zu zerstören und ungezählte Menschen zu Ehren der Chaosgötter abzuschlachten - ja es reichte ihm noch nicht einmal, die Sigmarskirche, der er bekanntlich selbst einst angehörte, zu vernichten: Er wollte Ulric, den Gott Sigmars töten, und damit auch den Mythos von Sigmars Göttlichkeit beenden, in dem er die ewige Flamme im Tempel des Ulric zu Middenheim löschte. - Nebenbei besagte eine uralte Prophezeiung, das wenn diese heilige Flamme erst erloschen sei, die gesamte Welt in ewigem, niemals endenden Winter versinken würde.Quelle?

Aus diesem Grund war Middenheim, die Stadt des Weißen Wolfes, Archaons erklärtes Hauptangriffsziel im Sturm des Chaos.Quelle?

Durch Visionen gewarnt hatte Volkmar der Grimmige - Großtheogonist des Sigmar - vergebens versucht, ihn zu stoppen, und war von ihm erschlagen worden.Quelle?

Das erste Opfer der Legionen des Chaos war das kleine Dorf Krakjunov in Kislev. Es lag an strategisch wichtiger Position, weshalb eine nicht geringe Anzahl an kislevitischen Soldaten stationiert war. Obwohl die Garnison bereits oft Horden des Chaos zurückgeschlagen hatte, war sie diesmal gänzlich unterlegen.Quelle?

Das Konklave des Lichts

Im Imperium berief Imperator Karl Franz - der voraussah, welch eine Katastrophe sämtlichen Reichen der Menschen, Elfen und Zwerge drohte - das Konklave des Lichts ein, eine Versammlung aller, die Willens waren, sich Archaons Großangriff entgegenzustellen. Sowohl der König Bretonias, Louen Leoncoeur, als auch Vertreter der Tzarina von Kislev, der Hochelfen Ulthuans und der Zwerge des Weltrandgebirges reisten nach Altdorf.

Der Vorschlag, auch die Stadtstaaten Tileas und die fragwürdigen Herrscher der Fürstentümer der Grenzgrafschaften in die Pläne zur Verteidigung gegen den heraufziehenden Sturm des Chaos mit einzubeziehen, stießen weitgehend auf Ablehnung, da man diesen nicht traute. Ob auch Vertreter der Waldelfen Athel Lorens an dem Konklave teilnahmen, ist ungewiss. Ebensowenig ist bekannt, ob die Kleinkönigreiche Estalias oder die vom Direktorat von Marienburg regierten Niederen Lande Diplomaten nach Altdorf entsandten.

Während in Altdorf das Konklave des Lichts tagte, "entdeckte" Luthor Huss, der vom amtierenden Großtheogonisten Johann Esmer zum Ketzer erklärte Prophet des Sigmar, Valten. Er identifizierte den Sohn eines Dorfschmieds als den wiedergeborenen Gott Sigmar, den Gründer des Imperiums, und zog mit einem rasch wachsenden Gefolge von Flagellanten und anderen religiösen Fanatikern nach Altdorf, um den Retter der Menschheit dort zu präsentieren. Karl Franz war zwar von Valtens Persönlichkeit und Luthor Huss' fanatischer Frömmigkeit beeindruckt, aber er konnte in der augenblicklichen Situation natürlich nicht zu Gunsten des jungen, unerfahrenen Mannes abdanken. Als der große Diplomat, der er war, fand er eine Kompromissformel, schwor Valten die Treue, und überreichte ihm Sigmars Hammer Ghal Maraz, ohne dabei jedoch vom Amt des Imperators zurückzutreten. Dadurch war ein drohender, religiös motivierten Bürgerkrieg erfolgreich abgewendet, so daß das Imperium sich auf die Gefahr aus dem Norden konzentrieren konnte. In der Folge erhielt Valten von den Zwergen eine Runenrüstung aus feinstem Gromril, die einst für Sigmar selbst gefertigt aber nie ausgeliefert worden war, während die Hochelfen ihm ein kostbares Elfenross zum Geschenk machten, um nicht hinter den Dawi zurück zu stehen.

Näheres zu Valten und Luthor Huss in den jeweiligen Artikeln.

Elfen

In Naggaroth reaktivierte Morathi, die Mutter des Hexenkönigs, den alten, Slaanesh verehrenden Kult der Sinnesfreuden, um gemeinsam mit den Chaosbarbaren der Hung die Artefakte der Alten in Lustria zu plündern.Quelle?

Zeitgleich fand auf Ulthuan unter Führung Malekiths und Malus Darkblades eine der größten Dunkelelfeninvasionen seit dem Großen Krieg gegen das Chaos statt.Quelle?

Eindrücke der Schlacht

Die abschließende, große Schlacht mit dem Duell Valten vs. Archaon

Anmerkungen

Das Armeebuch Orks und Goblins 7. Edition nennt - abweichend von allen anderen offiziellen Quellen - 2527 IC als Datum der Niederlage Archaons im Zweikampf mit Grimgork Eisenpelz.

Quellen