Lexicanum:Redirect

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Unter einer Weiterleitung, häufig auch mit dem engl. Redirect bezeichnet, versteht man die Umleitung eines Artikels auf einen anderen. Wird der erste Artikel aufgerufen, zeigt das Lexicanum stattdessen den zweiten Artikel an. Eine Weiterleitung entspricht also im Wesentlichen dem "siehe: xxxx" einer klassischen Papierenzyklopädie.

Das ganze wird mit dem REDIRECT-Kommando realisiert.


Weiterleitung anlegen

Um eine Weiterleitung anzulegen, trägt man in der Editbox folgendes ein:

Das gibt man ein So sieht es aus
#REDIRECT [[Neuer Seitenname]] 1. REDIRECT Neuer Seitenname

Bitte beachten:

  1. hinter dem '#' kein Leerzeichen
  2. den Text 'REDIRECT' in Großbuchstaben schreiben
  3. dann ein Leerzeichen und den Link


Wird eine Seite derart umgeleitet, so erscheint im Kopf der angezeigten Seite der Hinweis "umgeleitet von <Alter-Seitenname>". Will man die Weiterleitung wieder rückgängig machen, dann klickt man einfach auf <Alter-Seitenname> und gelangt so zur Edit-Box. Nicht wundern, wenn der Artikel, zu dem umgeleitet wird, noch gar nicht existiert (weil man ihn z.B. erst noch schreiben will), dann funktioniert auch die Umleitung noch nicht. Wird die Zielseite aber dann angelegt, funktioniert auch die Weiterleitung.

Zu beachten ist allerdings, dass eine Weiterleitung nicht auf eine weitere Weiterleitung verweisen darf. Die Software lässt dies zwar zu, aber diese "Kette" von Weiterleitungen kann nicht verfolgt werden, so dass der Benutzer nach der ersten Weiterleitung hängen bleibt und sich selber weiterklicken muss. Eine Weiterleitung muss, um zu funktionieren, direkt auf einen "echten" Artikel zeigen.

Aus dem selben Grund sollten keine Weiterleitungen auf noch nicht geschriebene Artikel angelegt werden. Solche Weiterleitungen würden außerdem andere Benutzer möglicherweise davon abhalten, einen Artikel zu schreiben, weil Links auf die Weiterleitung gelb statt orange sind und so den Eindruck vermitteln, der Artikel wäre schon geschrieben.


Weiterleitungen und Artikelverschiebung

Verschiebt man eine Seite zu einem anderen Titel, legt die Software automatisch einen Weiterleitung von dem alten auf den neuen Seitentitel an.


Regeln für die Anlage von Weiterleitungen (Redirects)

Weiterleitungen sind eine logische "Umleitung" von einem Begriff auf einen anderen. Sie sollten daher nicht inflationär verwendet werden. Grundsätzlich gelten folgende Regeln, wann Weiterleitungen gesetzt oder nicht gesetzt werden sollten:

Übliche deutsche Bezeichnungen

Artikel sollten grundsätzlich den Titel der im Deutschen gebräuchlichsten Schreibweise tragen. Es ist aber sinnvoll, Seiten mit alternativen Schreibweisen des Titels eines Artikels anzulegen und von diesen zum Artikel weiterzuleiten. Das führt zu besseren Suchergebnissen, dichterer Verlinkung, und vor allem verhindert es, dass ein Artikel doppelt geschrieben wird.

Inhaltliche Identität

Weiterleitungen sollten nur dann verwendet werden, wenn der Artikel alternative Namen hat, also synonyme Bezeichnungen wie Apfelsine und Orange.

Wenn man für ein Synonym eine Weiterleitung anlegt sollte im Artikel dann kurz auf den Begriff von dem die Weiterleitung ausgegangen ist eingegangen werden. Zum Beispiel: Weiterleitung von Orange auf Apfelsine, dann sollte der Anfang des Artikels Orange zum Beispiel lauten: Apfelsine (auch Orange) ..." oder im Artikel Apfelsine sollte stehen: "Synonym: Orange"

Genauso soll auch mit veralteten Bezeichnungen verfahren werden.

Falschschreibumleitungen

Häufige falsche Schreibweisen von Worten sollten dagegen nicht über Weiterleitungen abgefangen werden, da das dem Anwender das Gefühl gibt, die falsche Schreibung sei eine erlaubte, richtige.

Sonderzeichen

Eine Ausnahme von der Falschschreibumleitungsregel besteht im Fall von Sonderzeichen.

Für Artikelnamen mit dem scharfen ß, das z.B. auf Schweizer Tastaturen fehlt, sind Weiterleitungen wie Bogenschiessen->Bogenschießen gewünscht, obwohl die erste Schreibung in Deutschland nach alter wie neuer deutscher Schreibung als falsch gilt.

Inverse Schreibweise von Namen

Nicht über Weiterleitungen abgebildet wird die lexikalisch übliche "inverse" Schreibweise der Namen. Die Personenartikel im Lexicanum folgen dem Prinzip "Vorname Name, Vorname". Ebenfalls nicht über Weiterleitungen gelöst werden deklinierte Formen der Artikelnamen.



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