Dunkelelfen

Aus Warhammer - Age of Sigmar - Lexicanum
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Dunkelelfen-Wallpaper von Games Workshop

Allgemein

Die Dunkelelfen Naggaroths, Naggarothi oder Druchii, wie sie sich selbst nennen, unterscheiden sich in fast allen Bereichen ihrer Gesellschaft von ihren edlen Vettern die Hochelfen. Die Druchii haben zum Beispiel das kunstvolle Töten ihrer Feinde und Gefangenen zu einer Lebensphilosophie gemacht. Im Gegensatz zu ihren Vettern in Ulthuan sind sie extrem blass und haben fast schon unnatürlich fahle Haut.

Hintergrund

Geschichte

Die Elfen waren einst ein Volk, das sich erst im Laufe der Zeit in Druchii, Asur, Asrai und Laurelornalim teilte. Im Ersten Krieg gegen das Chaos kämpften sie gemeinsam unter ihrem ersten Phönixkönig Aenarion. Die Elfen waren siegreich, doch Aenarion fiel im Kampf. Sein einziger Sohn Malekith sollte das Zepter von Ulthuan erhalten, doch gab es viele Zweifler bezüglich der Wahl Malekiths als Nachfolger. Die Elfen wählten Bel Shanaar und statt eines Bruderkrieges akzeptierte Malekith die Wahl des Rates.

Malekith hielt es für unmöglich, dass Bel Shanaar Ulthuan regierte, wenn er, der Nachfolger Aenarions, im Land bliebe. So verließ er Ulthuan mit einer Armee und ging auf Reisen. Er erbaute und beschütze elfische Kolonien und schloß Freundschaft mit den Zwergen. Er wurde als Held und Beschützer geliebt und gefeiert. Im Laufe der Zeit begannen in dem von dem Überfluss und Frieden verwöhnten Ulthuan Kulte des Überflusses, der Sinnesfreuden und der Exzesse auszubreiten, die Rituale der Erniedrigung und Opferung praktizierten. Ihre Tempel waren den finsteren Göttern der Cytharai gewidmet oder noch finsteren Wesen. Die Tempel waren erfüllt von ihren Anhängern und Bel Shanaar schien machtlos gegen die wachsende Unruhe zu sein. Am Schlimmsten traff es Nagaerythe, doch Bel Shnaar traute sich nicht gegen das Volk von Aenarion vorzugehen. Prinzen im Griff Der Kulte bezeichnet Bel Shnaar als Thronräuber.

Als Malekith von seinen Reisen zurückkehrte, machte er sich sofort daran die Kulte zu bekämpfen. Hilfe erhielt er von den überaus erleichterten Prinzen. Er entdeckte, dass seine eigene Mutter Morathi die Hauptfigur der Kulte war. Er verleugnete und sperrte sie mit Tausenden ihrer Jünger in seinem Schloss ein. So began er die Kulte für sich zu nutzen und bezichtige Bel Shanaar des Hochverrats und der Mitgliedschaft der Kulte vor den einberufenen Prinzen im Schrein des Asuryan. Bel Shanaar erlöste sich laut Malekith durch Gift von der schrecklichen Last. Nicht alle Prinzen waren davon überzeugt und es brach ein Kampf zwischen den Anhängern Malekiths und seinen Zweiflern aus.

Jetzt war es an Lord Malekith Anspruch auf den Thron zu erheben. Er schritt in die Flammen Asuryans, um seinen rechtmäßigen Anspruch zu beweisen. Malekith wurde jedoch von den Flammen fürchterlich verbrannt, überlebte jedoch und wurde von seiner Mutter gesund gepflegt.

Trotz seiner Verletzungen beanspruchte Malekith jetzt den Thron für sich. Währenddessen wurde Imrik zum nächsten Phönixkönig gewählt. Es kam zu einem langen und blutigen Bruderkrieg zwischen Elfen, der in dem magischen Kampf um den Mahlstrom gipfelte. Malekith plante Ulthuan zu zerstören, indem er den Zorn des Chaos entfesselte. Bei dem Kampf änderte sich die Position des Mahlstroms und bei dem folgenden Rückfall entstand ein kolossalen Ausbruch magischer Energie, welcher tausend Meter hoche Wellen auslöste, die Nagarythe und Tiranoc verschlangen. Die Hexer Malekiths konnten mit ihren letzten Kräften Städte und Festungen verzaubern, die sich über die schäumenden Wellen erhoben und Richtung Westen ins Frostland flohen, wo Naggaroth gegründet wurde.

Die Letzten Tage

Während der Letzten Tage fiel eine Chaosarmee unter der Führung von Valkia in Naggaroth ein und besiegte eine Dunkelelfenarmee nach der anderen. Erst als Malekith in sein Reich zurückkehrte, wendete sich das Blatt und das belagerte Naggarond wurde befreit.1

Naggaroth

Jenseits des Großen Ozeans, der die Alte Welt im Westen begrenzt, liegt der riesige Kontinent Naggaroth. Er dient den Dunkelelfen als Heimat, nachdem sie vor vielen Jahrtausenden von dem magischen Inselreich Ulthuan verbannt wurden. Das Land selbst ist rauh und unwirtlich, tosende Stürme toben beständig darüber hinweg. Im Nordwesten befindet sich die Chaoswüste. In Naggaroth gibt es sechs große Städte: Naggarond, der Turm der Kälte ist das Reich König Malekiths; Ghrond wurde dem Hause Kalanth zugesprochen und damit zur Bastion des Kultes von Khaela Mensha Khaine, dem Blutbefleckten Gott. Hag Graef, Karond Kar, Har Ganeth, Clar Karond und die südwestliche Küstenfestung Arnhelm wurden unter den loyalsten Gefolgsleuten aufgeteilt. Davon abgesehen gibt es Dunkelelfenkolonien auf Lustria und im fernen Cathay.

Doch auch weit näher an den Küsten der Alten Welt - genauer in Albion - gibt es seit jüngster Zeit ein Reich der Druchii. Es trägt den Namen Nagronath, und beherbergt mehrere mit Albion fest verbundene Schwarze Archen.

Die Dunkle Flotte

Die Dunkelelfen verfügen über eine der mächtigsten Flotten der gesamten Welt. Ihre Schwarzen Archen, steinerne Festungen, die durch Magie zum Schwimmen gebracht werden, sind zweifellos die größten und stärksten aller Schiffe. Begleitet werden sie von schnellen und sehr wendigen kleineren so genannten Skiffen. Die Dunkelelfen befahren mit ihren Schiffen die gesamte Welt. Urplötzlich tauchen sie auf, überfallen die in Küstennähe liegenden Ortschaften, töten oder versklaven Alles und Jeden und fahren davon, noch ehe eine kraftvolle Entsatzstreitmacht die Gegend erreichen kann. Die bevorzugten Gebiete für Überfälle sind die Alte Welt, Cathay, Nippon und immer wieder mit groß angelegten Attacken die Lande Ulthuans. Bemannt werden die Schiffe von den fähigsten und den gerissensten Seeleuten. Die Überfälle und Kämpfe führen die Schwarzen Korsaren durch. Desweiteren strotzen die Boote der Dunkelelfen nur so vor den zu Recht gefürchteten Repetierspeerschleudern. In Naggaroth entdeckte der Dunkle Herrscher von Hag Graef zufällig unter dem Schwarzgratgebirge das sogenannte Unterweltmeer. Durch das Unterweltmeer konnte die Piratenflotte der Dunkelelfen wieder die Freiheit der Meere nutzten. Denn die, bis dahin überlegene, Hochelfen-Flotte blockierte die Häfen von Narggaroth. Von nun an konnte die Piratenflotte zuschlagen wann und wo immer sie wollte.

Der Kult des Khaine

Die Druchii, wie sie sich selbst nennen, verehren von allen Göttern der Elfen nur einen einzigen, den Gott des Krieges und des Todes: Khaela Mensha Khaine, dem Blutbefleckten Gott. Ihm dienen die wahnsinnigen Hexenkriegerinnen ebenso wie die Henker von Har Ganeth und die Assassinen. Die Dunkelelfen opfern Khaine Gefangene - Menschen, Grünhäute, Hochelfen - und Dunkelelfen, die in irgend einer Form versagt haben - und die Bräute Khaines baden im Blut der Opfer, um ihre ewige Jugend zu erhalten...

Militär

Das Militär der Dunkelelfen ist eines der effizientesten der Warhammerwelt und überall gefürchtet. Siehe auch Armeen der Druchii und Flotte der Druchii. Die Regimenter der Dunkelelfen bestehen in den meisten Fällen aus den gleichen weit-verzweigten Familien. Derartige Formationen enstehen in der Regel kurz vor der Schlacht, da die wechselhafte Politik der Dunkelelfen und die damit inbegriffenen plötzlichen Beförderungen und Exekutionen eine formale Armeestruktur nahezu verhindern. Die Krieger der Dunkelelfen schwören einem bestimmten Haus/Adligen die Treue und kämpfen unter seinem Banner. Jedoch sind diese Loyalitäten einem ständigen Wandel unterzogen.

Berühmte Dunkelelfen

  • Der Hexenkönig Malekith ist wohl der berühmteste unter den Dunkelelfen. Eingeschmiedet in seine nachtschwarze Rüstung, die seinen zernarbten Körper schützt, reitet er auf seinem schwarzen Drachen Seraphon in die Schlacht, um das Königreich Ulthuan zurück zu erobern.
  • Seine Mutter Morathi steht ihm an Bösartigkeit und Hinterlist in nichts nach. Sie gilt als die schönste Frau der bekannten Welt; ihr Anblick vermag Sterbliche nahezu zu lähmen. Auf ihrem schwarzen Pegasus Sulephet reitend, ist sie auch die mächtigste Magierin der Dunkelelfen. Lange galt sie als die Favoritin des Khaine doch vor kurzem lies sie ihren Kult der Sinnesfreuden wieder auferleben. Im Geheimen erwarb sie sich so die Unterstützung der Hung, die sie für eine Abgesandte des Slaanesh hielten.
  • Malus Darkblade, Sohn von Hag Graef, hütet ein dunkles Geheimnis. Auf der Suche nach einem uralten, magischen Schatz ergriff ein Dämon Besitz von ihm. Dadurch ist er nahezu unbesiegbar.
  • Der Sohn des Fürsten von Arnhelm, Khalak Hatharein, ist einer der berühmtesten Dunkelelfengeneräle, der während seiner Expeditionen nach Süden in den Dschungeln Lustrias viele mächtige Artefakte der älteren Götter Lustrias (der bekannteste ist Sotek, der mit einer Wiedergeburt als Krieger des Reiches von Lustria den tausendjährigen Krieg des Zwists gegen die Skaven beendete) mitbrachte und zum besten General Malekiths und zu einem der meistgehassten und -gefürchtesten Feinde der Asur/Hochelfen aufgestiegen ist .
  • Schattenklinge ist gerade einmal 150 Jahre alt, und trotzdem zählt er als der größte Assassine, der je im Tempel des Khaine ausgebildet wurde. Seine Begabung machte ihn zu einem der wichtigsten Werkzeuge Malekiths im Ränkespiel um die Macht.

Zusätzliche Informationen

In früheren Zeiten konnten die Dunkelelfen auch auf Monster wie den Basilisk, die Chimäre, den Riesenskorpion, die Gigantenspinne, den Greif, den Hippogriff, den Lindwurm und Schwärme zurückgreifen. In den letzten Jahrhunderten spezialisierten Sie sich jedoch so sehr, das sie heute auch nur noch auf die Schwarzen Drachen zurückgreifen. Vermutlich war ein Transport dieser gefährlichen Wesen zu aufwendig, und man setzte mehr auf heimische Monstren.

Modellreihe

Malus Darkblade auf Spite designt von Chris Fitzpatrick
Dunkelelfen-Repetierspeerschleuder (aktuelles Metallmodell)

Weblinks

Dunkelelfenseite auf der deutschen GW-Page

Andere Namen zu anderen Zeiten und/oder ihre Bedeutung

Druchii bedeutet Dunkelelfen. Manchmal wird es auch als 'Dunkle Elfen' übersetzt.

Literatur

Quellen